Fachbuch, 2019
91 Seiten
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit
2 Autonomes Fahren und die untergeordneten Automatisierungsstufen
2.1 Geschichte und Entwicklungsstand
2.2 Vision Zero: Der Weg zum unfallfreien Fahren
2.3 Begriffsbestimmung „Autonomie“
2.4 Autonomes Fahren nach SAE J3016
2.4.1 Level 0: Keine Automatisierung
2.4.2 Level 1: Fahrerassistenzsysteme
2.4.3 Level 2: Teilautomatisierung
2.4.4 Level 3: Bedingte Automatisierung
2.4.5 Level 4: Hochautomatisierung
2.4.6 Level 5: Vollständige Automatisierung
2.5 Autonomes Fahren nach BASt
3 Moralische und ethische Herausforderungen
3.1 Abgrenzung von Moral und Ethik
3.2 Roboter und Pflichtbewusstsein
3.2.1 Turing-Test
3.2.2 Chinese Room Experiment
3.2.3 Maschinenethik
3.3 Algorithmen und Programmierung
3.3.1 Maschinelles Lernen
3.3.2 Künstliche Neuronale Netze
3.3.3 Tiefes Lernen
3.4 Dilemma-Situationen
3.4.1 Das Trolley-Problem
3.5 Ethische Präferenzen
3.6 Leitlinien der Bundesrepublik Deutschland
4 Technische Herausforderungen durch die großflächige Einführung von autonomen Fahrzeugen
4.1 Anpassung der Infrastruktur
4.2 Umweltaspekte
4.3 Datenschutz der personenbezogenen Daten
4.4 Sicherheitsaspekte und Schutz gegen Manipulation
5 Gesellschaftliche Herausforderungen durch die großflächige Einführung von autonomen Fahrzeugen
5.1 Arbeitsmarktentwicklung
5.2 Akzeptanz in der Gesellschaft
5.3 Rechtliches
6 Fazit
6.1 Zielerreichung
6.2 Perspektiven
Diese Arbeit analysiert den aktuellen Stand der gesellschaftlichen Herausforderungen sowie der moralisch-ethischen Debatte im Kontext des autonomen Fahrens. Das Ziel ist es, die Komplexität der Problematiken ganzheitlich zu erfassen, um ein realistisches Bild über die erwartbaren Herausforderungen bei einer großflächigen Einführung autonomer Fahrzeuge zu vermitteln und notwendige Maßnahmen für einen erfolgreichen Transformationsprozess abzuleiten.
3.2.1 Turing-Test
Alan Turing schaffte mit der Grundlage der Computertechnologie die Basis für die KI. Unter anderem befasste Turing sich 1950 in dem Artikel „Computing Machinery and Intelligence“ mit der Frage, ob Computer denken können und stellte dazu ein Imitationsspiel vor. Das Spiel ist heute unter dem Namen „Turing-Test“ bekannt und soll dazu beitragen, herauszufinden, ab wann ein Computer als intelligent bezeichnet werden kann. Im Turing-Test ist das der Fall, wenn die Maschine im Dialog einen menschlichen Partner davon überzeugen kann, ein Mensch zu sein. Die Kommunikation erfolgt beispielsweise über einen Computer. Hierbei ergibt sich die Problematik, dass der Test lediglich überprüft, ob der Computer intelligent handelt, aber nicht ob ein Bewusstsein vorhanden ist. Das bedeutet, dass nicht nur intelligente Computer diesen Test bestehen würden, sondern auch Computer, die vorspielen, intelligent zu sein. Bis zum heutigen Zeitpunkt wurde der Test von keinem Computer bestanden, sodass das Bestehen als große Herausforderung der KI angesehen wird.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die historische Vision des autonomen Fahrens, den aktuellen technischen Fortschritt und definiert die Forschungsfrage bezüglich der Herausforderungen einer großflächigen Implementierung.
2 Autonomes Fahren und die untergeordneten Automatisierungsstufen: Dieses Kapitel erläutert die Geschichte, die Vision Zero sowie die verschiedenen technologischen Automatisierungsniveaus nach SAE J3016 und BASt.
3 Moralische und ethische Herausforderungen: Hier werden die begrifflichen Grundlagen von Ethik und Moral gelegt sowie ethische Probleme bei Programmierung, Algorithmen und Dilemma-Situationen analysiert.
4 Technische Herausforderungen durch die großflächige Einführung von autonomen Fahrzeugen: Dieses Kapitel behandelt die infrastrukturellen Anpassungen, Umweltaspekte, Datenschutzfragen und die Sicherheit gegen Manipulation.
5 Gesellschaftliche Herausforderungen durch die großflächige Einführung von autonomen Fahrzeugen: Es werden die Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt, die gesellschaftliche Akzeptanz sowie rechtliche Rahmenbedingungen kritisch hinterfragt.
6 Fazit: Das Fazit fasst die Herausforderungen zusammen, beantwortet die Forschungsfrage und gibt einen Ausblick auf notwendige zukünftige Entwicklungen und wissenschaftliche Forschung.
Autonomes Fahren, KI, Maschinelles Lernen, Künstliche Neuronale Netze, Maschinenethik, Trolley-Problem, Vision Zero, Datenschutz, Automatisierungsstufen, Rechtliche Rahmenbedingungen, Mensch-Maschine-Interaktion, Datensicherheit, Arbeitsmarktentwicklung, Gesellschaftliche Akzeptanz, Cybercrime.
Die Arbeit untersucht die vielschichtigen Herausforderungen – moralischer, technischer und gesellschaftlicher Natur –, die mit einer großflächigen Einführung von autonomen Fahrzeugen verbunden sind.
Zentral sind die ethischen Aspekte der KI-Programmierung (Dilemma-Situationen), technische Hürden wie Infrastruktur und Datensicherheit sowie gesellschaftliche Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt und die Akzeptanz.
Das Ziel ist es, den aktuellen Stand der Debatte zusammenzufassen und aufzuzeigen, welche Maßnahmen erforderlich sind, damit eine Einführung autonomer Fahrzeuge erfolgreich verlaufen kann.
Die Autorin nutzt die Methode der Literaturrecherche, um den Stand der aktuellen Forschung und öffentliche Diskurse aufzuarbeiten.
Der Hauptteil gliedert sich in drei große Blöcke: ethische Grundlagen und Dilemma-Situationen, technische Aspekte wie Sensorik und IT-Sicherheit sowie gesellschaftliche Herausforderungen inklusive rechtlicher Aspekte.
Wesentliche Begriffe sind Autonomes Fahren, Künstliche Intelligenz, Maschinenethik, Datenschutz, Vision Zero und Automatisierungsstufen.
Es dient als Gedankenexperiment, um moralische Entscheidungslogiken in unausweichlichen Unfallsituationen zu hinterfragen, für die ein autonomes Fahrzeug vorab programmiert werden muss.
Hersteller arbeiten permanent an der Schließung von Sicherheitslücken und stellen regelmäßige Software-Updates bereit, um die Fahrzeuge gegen Manipulationen abzusichern.
Da für autonomes Fahren riesige Mengen an Nutzerdaten generiert werden, ist eine vertrauensvolle Verwaltung und Transparenz der Datenverarbeitung durch die Hersteller essenziell für das Kundenvertrauen.
Die gesellschaftliche Akzeptanz ist entscheidend, da ohne Vertrauen der Nutzer in die Technologie und das Verständnis für ihre Vorteile eine flächendeckende Marktdurchdringung kaum realistisch ist.
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