Bachelorarbeit, 2018
81 Seiten, Note: 2,3
1. Einleitung
1.1 Relevanz des Themas
1.2 Ziel und Aufbau der Arbeit
2. Doping – Definition, Entstehung und Einordnung
2.1 Die Historische Betrachtung des Dopings unter besonderer Berücksichtigung des Radsports
2.2 Der Fall Chris Froome und seine Startberechtigung zur Tour de France 2018
3. Dopingberichterstattungen in den deutschen Medien – ein Forschungsstand
3.1 Eine Allianz zwischen Sport, Medien und Wirtschaft
3.2 Der mediale Umgang mit der Dopingproblematik im Spitzensport
3.2.1 Motive der Dopingberichterstattung
3.2.2 Personalisierung in der Dopingberichterstattung
3.2.3 Helden-Inszenierung/ Opfer-Skandalisierung
3.2.4 Desillusionseffekte beim Sportzuschauer
4. Untersuchungsdesign – Methode der Inhaltsanalyse
4.1 Untersuchungsobjekte – Süddeutsche Zeitung, Remscheider General Anzeiger und Untersuchungszeitraum
4.2 Hypothesenbildungen
4.2.1 Bildung von Variablen und Indikatoren
4.2.2 Codebuch (Untersuchungsinstrument)
5. Ergebnisse und Auswertung der Hypothesen
6. Zusammenfassung und Fazit
Diese Arbeit untersucht mittels einer inhaltsanalytischen Vergleichsmethode, wie die „Süddeutsche Zeitung“ und der „Remscheider General Anzeiger“ über das Thema Doping während der Tour de France 2018 berichteten, mit einem besonderen Fokus auf den Fall Chris Froome. Das Hauptziel ist die Analyse, ob Doping in der Berichterstattung personalisiert dargestellt wird und ob eine gezielte Abgrenzung zu deutschen Akteuren stattfindet.
3.2.1 Motive der Dopingberichterstattung
„Doping ist ein Stoff aus dem Sportskandale gemacht sind. Als Thema bietet es alles, was dazu gehört: ein dunkles Geheimnis, das ans Licht gebracht wird, ein Skandierter, der gegen die offiziellen Normen des Sports verstoßen hat, ein Skandalierer, der Abweichungen feststellt und öffentlich macht und ein Skandalpublikum, dem die Enthüllung zugetragen wird (Dresen, 2011. S 229). Doping ist ein wichtiger und immer wiederkehrender Stimulator des medialen Informationsbearbeitungs- und Informationsverarbeitungsprozesses, weil es etliche Nachrichtenfaktoren impliziert, die im Sinne der Nachrichtenwerttheorie bei entsprechender Frequenz und Intensität öffentliche Aufmerksamkeit generieren sollten und mediales Interesse garantieren müssen (vgl. Schafmeister, Büch, 2015).
1. Einleitung: Einführung in das Spannungsfeld zwischen Radsport, Dopingproblematik und der medialen Berichterstattung am Beispiel der Tour de France 2018.
2. Doping – Definition, Entstehung und Einordnung: Historischer Rückblick auf Doping im Radsport sowie detaillierte Betrachtung des Falls Chris Froome hinsichtlich seiner Startberechtigung.
3. Dopingberichterstattungen in den deutschen Medien – ein Forschungsstand: Beleuchtung der symbiotischen Beziehung zwischen Sport, Wirtschaft und Medien sowie der Mechanismen der medialen Dopinginszenierung.
4. Untersuchungsdesign – Methode der Inhaltsanalyse: Erläuterung der methodischen Vorgehensweise, der Auswahl der untersuchten Zeitungen sowie der Hypothesenbildung und Erstellung des Codebuchs.
5. Ergebnisse und Auswertung der Hypothesen: Präsentation und statistische Analyse der erhobenen Daten zum Umfang und zur Art der Dopingberichterstattung in den zwei gewählten Printmedien.
6. Zusammenfassung und Fazit: Synthese der Ergebnisse mit einer finalen Diskussion über die Rolle des Radsports und die mediale Verantwortung bei der Thematisierung von Doping.
Doping, Radsport, Tour de France, Chris Froome, Medienanalyse, Inhaltsanalyse, Personalisierung, Sportjournalismus, Skandalberichterstattung, Sportethik, Mediensymbiose, Printmedien, Dopingprävention, Nachrichtenwerttheorie, Radsportgeschichte
Die Arbeit analysiert die mediale Dopingberichterstattung während der Tour de France 2018 in zwei ausgewählten deutschen Tageszeitungen.
Im Mittelpunkt stehen die mediale Aufarbeitung von Dopingfällen, die Rolle von Skandalen als Nachrichtenfaktor und das Spannungsverhältnis zwischen Sport, Wirtschaft und Medien.
Das Ziel ist es, aufzudecken, ob Doping personalisiert (an Einzeltätern festgemacht) dargestellt wird und ob bei der Berichterstattung deutsche Akteure systematisch ausgeklammert werden.
Es wird eine qualitative und quantitative Inhaltsanalyse durchgeführt, um formale und inhaltliche Merkmale der Berichterstattung zu erfassen und statistisch auszuwerten.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung zum Thema Doping und Medien sowie einen praktischen Teil, in dem die Hypothesen an konkreten Zeitungsartikeln getestet werden.
Doping, Tour de France, Medienanalyse, Personalisierung und Sportjournalismus sind die zentralen Begriffe.
Der Fall dient als zentrales Fallbeispiel, an dem die mediale Skandalisierung und der Umgang mit Dopingverdacht im aktuellen Radsport detailliert untersucht werden.
Die Untersuchung zeigt, dass deutsche Akteure im untersuchten Zeitraum nicht mit Doping in Verbindung gebracht werden, was auf eine Tendenz zur Ausklammerung hindeutet.
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