Diplomarbeit, 2005
110 Seiten, Note: 1,7
Die vorliegende Diplomarbeit befasst sich mit der Fragestellung, wie Avatare im E-Business zur Vertrauensbildung beitragen können. Ziel ist es, die Möglichkeiten der Vertrauensbildung durch Avatare anhand ausgewählter Fallbeispiele zu analysieren und damit einen Beitrag zum Verständnis der Rolle von Avataren im Kontext der digitalen Wirtschaft zu leisten.
Das erste Kapitel führt in die Problemstellung ein und definiert die Zielsetzung der Arbeit. Das zweite Kapitel befasst sich mit dem allgemeinen Konstrukt „Vertrauen“ und beleuchtet den Begriff aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Perspektiven, darunter Soziologie, Psychologie, Ökonomie und Marketing. Kapitel drei erörtert den Begriff des E-Business und analysiert die Relevanz des Vertrauensaspektes in diesem Kontext. Es werden zudem Modelle zur Vertrauensbildung im E-Business vorgestellt. Kapitel vier widmet sich der Technologie von Avataren und erläutert ihre Funktionen, Einsatzgebiete und Typen. Kapitel fünf untersucht die Wirkung von Avataren auf das Vertrauen der Nutzer und identifiziert sowohl vertrauensbildende als auch vertrauenshemmende Faktoren. Kapitel sechs analysiert ausgewählte Fallbeispiele von Avataren, um die erfolgreiche Vertrauensbildung anhand konkreter Beispiele zu beleuchten. Dabei werden die Avatare „Infofuchs“ der Schwäbisch Hall AG, „PIA“ des Bertelsmann Clubs, „Eve“ von Yello Strom und „FashionMe“ betrachtet.
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem Thema der Vertrauensbildung im E-Business, insbesondere durch den Einsatz von Avataren. Wichtige Schlüsselbegriffe sind daher Vertrauen, E-Business, Avatare, Vertrauensmodelle, Nutzervertrauen und Fallbeispiele. Die Arbeit betrachtet den Einfluss von Avataren auf die Gestaltung von Online-Transaktionen und die damit verbundenen Herausforderungen und Chancen.
Avatare fungieren als „menschliche“ Schnittstelle. Durch soziale Präsenz, Mimik und Hilfestellungen bei der Informationssuche können sie die Anonymität des Internets reduzieren und die Kundenbindung erhöhen.
Die Arbeit analysiert Fallbeispiele wie den „Bausparfuchs“ der Schwäbisch Hall, die Beraterin „Eve“ von Yello Strom oder „PIA“ vom Bertelsmann Club.
Wichtige Faktoren sind die wahrgenommene Kompetenz, Wohlwollen und die Integrität des Avatars. Ein sympathisches Erscheinungsbild kann zudem die Hemmschwelle zur Interaktion senken.
Ja, Nutzer sind sich bewusst, dass sie mit einer Maschine kommunizieren. Wenn der Avatar zu „menschlich“ wirkt, aber unnatürlich reagiert (Uncanny Valley), kann dies sogar Misstrauen erzeugen.
Individualisierte Avatare ermöglichen virtuelle Anproben, was die Unsicherheit beim Online-Kauf verringert und die Retourenquote senken kann.
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