Masterarbeit, 2019
160 Seiten, Note: 1
1 Einleitung
1.1 Problemhintergrund
1.2 Aufgabenstellung
1.3 Methoden
1.4 Aufbau der Arbeit
1.5 Begriffserklärungen
1.5.1 Digitale wissensbasierte Unternehmen
1.5.2 Neue MitarbeiterInnen – Generation Y, Millennials, Digital Natives
2 Literaturreview
2.1 Arbeit 4.0 in digitalen Unternehmen
2.2 Wissensmanagement
2.2.1 Wissensmanagement nach Probst
2.2.2 Die Rolle der MitarbeiterInnen im Wissensmanagement
2.3 Besondere Herausforderungen des Wissensmanagements in digitalen, wissensbasierten Unternehmen
2.3.1 Häufiger MitarbeiterInnenwechsel: Eine Generationen-Frage
2.3.2 Schnelllebigkeit, Wissenszuwachs und andere neue Voraussetzungen
2.4 Wissensbewahrung in digitalen wissensbasierten Unternehmen
2.4.1 Formen und Selektion von Wissen im Wissenszeitalter
2.4.2 Wissensverteilung im digitalen Unternehmen
2.4.3 Die Rolle der Unternehmenskultur
Exkurs: Wissen ist Macht?
3 Methoden
4 Erarbeitung von Hypothesen aus der Literatur: Wissensbewahrung auf drei Ebenen
4.1 Wissensbewahrung durch Bindung der MitarbeiterInnen
4.1.1 Karrieremöglichkeiten, Weiterbildung, Arbeitszeit, Arbeitsort und der Leistung entsprechende Entlohnung
4.1.2 Sinnstiftende Arbeit und emotionale Bindung
4.1.3 Der Manager oder die Managerin als Coach und MentorIn
4.2 Wissensbewahrung durch Wissensverteilung
4.2.1 Knowledge Sharing als Unternehmenskultur
4.2.2 Förderung informeller Kommunikation zur Weitergabe impliziten Wissens
4.2.3 Enterprise Social Networks zur Wissensverteilung
4.3 Wissensbewahrung durch Trennungsmanagement
4.3.1 Trennungen normalisieren
4.3.2 Offboarding-Maßnahmen einführen
4.3.3 Ein Alumni-Netzwerk aufbauen
4.4 Zusammenfassung der Hypothesen
5 Überprüfung der Hypothesen anhand einer MitarbeiterInnen-Befragung
5.1 Wissensbewahrung durch Bindung der MitarbeiterInnen
5.1.1 Karrieremöglichkeiten, Weiterbildung, Arbeitszeit, Arbeitsort und der Leistung entsprechende Entlohnung
5.1.2 Sinnstiftende Arbeit und emotionale Bindung
5.1.3 Der Manager oder die Managerin als Coach und MentorIn
5.1.4 Zusätzliche Bestätigung der Hypothesen zur MitarbeiterInnenbindung
5.2 Wissensbewahrung durch Wissensverteilung
5.2.1 Knowledge Sharing als Unternehmenskultur
5.2.2 Förderung informeller Kommunikation zur Weitergabe impliziten Wissens
5.2.3 Enterprise Social Networks zur Wissensverteilung
5.3 Wissensbewahrung durch Trennungsmanagement
5.3.1 Trennungen normalisieren
5.3.2 Offboarding-Maßnahmen einführen
5.3.3 Ein Alumni-Netzwerk aufbauen
5.3.4 Korrelationen im Trennungsmanagement
6 Katalog der Handlungsempfehlungen
Handlungsempfehlungen auf Basis der Anforderungen und Bedürfnisse der befragten MitarbeiterInnen digitaler Unternehmen aus der Generation Y
7 Diskussion
7.1 Bezug der Ergebnisse zur Fragestellung
7.2 Signifikanz der Ergebnisse
7.3 Limitationen
7.4 Schlussfolgerungen
8 Schluss
8.1 Zusammenfassung und Ausblick für Further Research
Die Arbeit analysiert die Herausforderungen des Wissensmanagements in digitalen Unternehmen, die mit dem zunehmenden Mitarbeiterwechsel der Generation Y (Millennials) und dem damit verbundenen Wissensverlust konfrontiert sind. Ziel ist die Entwicklung eines validierten Katalogs an Handlungsempfehlungen, um Wissen auf drei Ebenen zu bewahren.
1.1 Problemhintergrund
Durch die Schnelllebigkeit und den enormen Wissenszuwachs wird Wissen immer mehr zu einem Kapital, dessen zielgerichteter Einsatz über den Unternehmenserfolg entscheidet. Dies gilt insbesondere auch in digitalen Unternehmen, die selbst kein physisches Produkt produzieren. Der Wert ihres Produktes oder ihrer Dienstleistung liegt damit im Wissen, das im Unternehmen vorhanden ist. Neue MitarbeiterInnengenerationen – die Generation Y beziehungsweise die Digital Natives – schaffen parallel einen Trend der abnehmenden Loyalität von MitarbeiterInnen und zeigen eine erhöhte Wechselbereitschaft. Da MitarbeiterInnen aber als WissensträgerInnen fungieren, bedeutet ihr Austritt aus dem Unternehmen immer einen Wissensverlust. Während Wissen für digitale Unternehmen also immer wertvoller wird, steigt auch die Gefahr, dieses durch die hohe Fluktuation der MitarbeiterInnen zu verlieren.
1 Einleitung: Beschreibt die Relevanz von Wissen als Erfolgsfaktor und die Problematik des Wissensverlusts durch die Fluktuation der Generation Y.
2 Literaturreview: Analysiert den aktuellen Forschungsstand zu Arbeit 4.0, Wissensmanagement-Modellen und den speziellen Bedürfnissen der Generation Y.
3 Methoden: Erläutert das methodische Vorgehen, insbesondere die Literaturrecherche und die quantitative Online-Befragung zur Validierung der Hypothesen.
4 Erarbeitung von Hypothesen aus der Literatur: Wissensbewahrung auf drei Ebenen: Entwickelt theoretisch fundierte Maßnahmen zur Wissensbewahrung in den Bereichen Bindung, Verteilung und Trennungsmanagement.
5 Überprüfung der Hypothesen anhand einer MitarbeiterInnen-Befragung: Validiert die aufgestellten Hypothesen mittels der empirischen Ergebnisse der Online-Befragung.
6 Katalog der Handlungsempfehlungen: Fasst die validierten Maßnahmen zu einem konkreten Katalog für digitale Unternehmen zusammen.
7 Diskussion: Reflektiert die Ergebnisse, setzt sie in den Kontext der Fragestellung und beleuchtet Limitationen der Untersuchung.
8 Schluss: Fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und gibt einen Ausblick auf weiteren Forschungsbedarf.
Wissensmanagement, digitale Unternehmen, Wissensbewahrung, Millennials, Generation Y, Mitarbeiterbindung, Wissensverteilung, Trennungsmanagement, Offboarding, Knowledge Sharing, Alumni-Netzwerk, Arbeit 4.0, Fluktuation, Unternehmenskultur, Digital Natives
Die Arbeit befasst sich mit Strategien zur Wissensbewahrung in digitalen Unternehmen angesichts einer hohen Mitarbeiterfluktuation, speziell bei der Generation Y.
Die Themenfelder umfassen Wissensmanagement, moderne Arbeitswelten (Arbeit 4.0), Mitarbeiterbindung und den Umgang mit ausscheidenden Mitarbeitern.
Das Ziel ist die Entwicklung eines Katalogs von Handlungsempfehlungen, um den Wissensverlust durch Kündigungen der Generation Y zu minimieren.
Die Arbeit kombiniert ein umfassendes Literaturreview mit einer quantitativen Online-Befragung unter 134 Vertretern der Generation Y.
Der Hauptteil erarbeitet Hypothesen zur Mitarbeiterbindung, Wissensverteilung und Trennungsmanagement, die anschließend empirisch überprüft und in einem Handlungskatalog zusammengeführt werden.
Wissensmanagement, Wissensbewahrung, Millennials, Generation Y, Mitarbeiterbindung, Wissensverteilung und Trennungsmanagement.
Die Befragung bestätigt, dass eine leistungsgerechte Entlohnung ein zentraler materieller Bindungsfaktor ist, jedoch eng mit anderen Aspekten wie Karrieremöglichkeiten verknüpft bleibt.
Eine offene Unternehmenskultur, die Teamwork fördert und das Wissensteilen als Standard etabliert, ist laut der Analyse die wichtigste Voraussetzung für aktives Wissensmanagement.
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