Bachelorarbeit, 2018
32 Seiten, Note: 1
1 EINLEITUNG
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Aufbau und Struktur
1.4 Methodische Vorgehensweise
2 TOYOTA PRODUKTIONSSYSTEM –TPS
2.1 Elemente des TPS
2.1.1 Kaizen
2.1.2 Deming – PDCA
2.1.3 Mensch und Teamwork
2.1.4 Verschwendung vermeiden
2.1.5 5W und Problemlösung
2.1.6 Jidoka
2.1.7 Just in time – JIT
2.1.8 Kanban
2.1.9 One-Piece-Flow und Taktzeit
2.1.10 Produktionsglättung (Heijunka)
2.1.11 Stabile, standardisierte Prozesse und visuelles Management
3 INDUSTRIE 4.0
3.1 Die Entwicklung
3.2 Die Bestandteile
3.2.1 Das Internet der Dinge
3.2.2 Cyber Physical Systems
3.2.3 Ein Netz von Sensoren und Aktoren
3.2.4 Intelligente verbundene Dinge
3.2.5 Big Data
3.2.6 Business Analytics
4 SPANNUNGSFELDER UND SYNERGIEN
4.1 Smart Kaizen
4.2 Intralogistik und Kanban im Kontext der Industrie 4.0
4.2.1 Einleitung
4.2.2 Kanban und ihre Grenzen
4.2.3 Die smarte Kanban
4.2.4 Fahrerlose Transportsysteme (FTS)
4.2.5 Cyber-Physische-Fördermatrix
4.3 Der Mensch und autonome Systeme in Industrie 4.0
4.4 Additive Fertigung und der Gedanke von Lean Management
5 FAZIT UND AUSBLICK
Die Arbeit untersucht, wie Lean Management-Methoden und Technologien der Industrie 4.0 synergetisch kombiniert werden können, um die Effizienz in der Produktion bei steigender Individualisierung der Kundenwünsche zu steigern. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bewältigung von Zielkonflikten zwischen klassisch schlanken Produktionsansätzen und hochgradig vernetzten, IT-lastigen Systemen.
2.1.1 Kaizen
Das Ziel von Kaizen ist es, ein Produkt bzw. ein Unternehmen besser zu machen, als es bereits ist, und bildet somit den zentralen Mittelpunt des TPS-Hauses. Die Begrifflichkeit Kaizen entstand von den japanischen Worten „Kai“, was die „Veränderung“, und „Zen“, was „zum Besseren“ bedeutet. Kaizen beschreibt somit die in der Grafik abgebildete, kontinuierliche Verbesserung. Der Grundgedanke dieser Methode besteht darin, dass alle Mitarbeiter miteinbezogen werden. Von der Geschäftsleitung bis hin zum Werker sind alle in diesen ständigen Prozess der Verbesserung involviert.
Aufgabe des Managements ist es, Ziele klar zu definieren, sodass die Personen am „Ort des Geschehens“ (japanisch: Gemba) diese auch verstehen. Die Methode des Kaizens setzt eine prozessorientierte Denkweise voraus, welche durch Training der Mitarbeiter und Motivation erreicht wird. Probleme und Verschwendungen sind in der Betrachtungsweise von Kaizen „Schätze“. Dadurch wird sichergestellt, dass Mitarbeiter beim Entdecken von Problemen nicht belangt werden, denn genau diese Probleme sind Einsparungspotentiale. Kaizen bedeutet, dass man zu Gemba (Ort des Geschehens) geht, dort auf Genbutsu (die realen Dinge) achtet, Muda (Verluste, Verschwendung) identifiziert und dann an dieser Stelle Kaizen (kontinuierliche Verbesserung) durchführt. Durch diese Beschreibung möge man glauben, dass die Reduktion der Kosten an erster Stelle stünde. Die oberste Prämisse ist jedoch die Kundenzufriedenheit, welche durch die Steigerung der Qualität, Erhöhung der Flexibilität und Schnelligkeit einhergeht.
1 EINLEITUNG: Das Kapitel führt in die Notwendigkeit der Kombination von Lean Management und Industrie 4.0 ein und definiert die Problemstellung sowie die methodische Vorgehensweise.
2 TOYOTA PRODUKTIONSSYSTEM –TPS: Hier werden die zentralen Elemente des TPS wie Kaizen, Jidoka, JIT und Kanban als Grundlage für schlanke Produktionsprozesse detailliert beschrieben.
3 INDUSTRIE 4.0: Dieses Kapitel erläutert die technologischen Grundlagen der vierten industriellen Revolution, einschließlich IoT, Cyber Physical Systems, Big Data und Business Analytics.
4 SPANNUNGSFELDER UND SYNERGIEN: Der Hauptteil analysiert die praktische Integration von Industrie 4.0-Technologien in Lean-Methoden, wie etwa das smarte Kanban oder die additive Fertigung.
5 FAZIT UND AUSBLICK: Das abschließende Kapitel fasst die Synergieeffekte zusammen und bewertet das Potenzial der technologischen Entwicklung für die zukünftige Produktion.
Lean Management, Industrie 4.0, Toyota-Produktionssystem, Kaizen, Kanban, Internet der Dinge, Cyber Physical Systems, Big Data, Business Analytics, Intralogistik, Smarte Fabrik, Additive Fertigung, Prozessoptimierung, Wertschöpfungskette, Mensch-Maschine-Kollaboration
Die Arbeit untersucht, inwieweit Lean Management-Methoden und Ansätze der Industrie 4.0 miteinander verbunden werden können, um die Produktion moderner Unternehmen effizienter zu gestalten.
Die zentralen Felder sind das klassische Toyota-Produktionssystem, die technologischen Treiber der vierten industriellen Revolution sowie deren Anwendung in der Intralogistik und Produktion.
Das primäre Ziel ist es, Synergien und Zielkonflikte zwischen Lean-Ansätzen und Industrie 4.0-Technologien aufzuzeigen und zu prüfen, wie diese für die industrielle Praxis sinnvoll kombiniert werden können.
Es wurde eine systematische Literaturarbeit durchgeführt, bei der einschlägige Fachliteratur analysiert, verglichen und auf die spezifische Problemstellung angewandt wurde.
Der Hauptteil befasst sich mit der detaillierten Beschreibung der TPS-Elemente, den technologischen Komponenten der Industrie 4.0 sowie der Analyse ihrer synergetischen Anwendung, beispielsweise durch "Smart Kaizen" oder "Smarte Kanban".
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Lean Management, Industrie 4.0, Prozessoptimierung, smarte Vernetzung und Wertschöpfung geprägt.
Während traditionelles Kanban eine manuelle, teils papierbasierte Steuerungsmethode ist, nutzt die smarte Kanban RFID-Technologie und Sensordaten, um Bestände in Echtzeit zu erfassen und Prozesse transparent zu steuern.
Die additive Fertigung ermöglicht die Produktion individueller Produkte ("Losgröße 1") ohne spezifische Werkzeuge und reduziert so Rüstzeiten sowie Lagerbestände, was den Zielen der Verschwendungsvermeidung im Lean Management entgegenkommt.
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