Fachbuch, 2019
126 Seiten
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Methodische Vorgehensweise
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Logistik
2.1.1 Kurier-, Express-, Paketdienst Branche (KEP)
2.1.2 City-Logistik
2.1.2.1 Trends in der City-Logistik
2.1.2.2 Herausforderungen in der City-Logistik
2.1.2.3 Die B2C-Zustellung und die letzte Meile
2.1.2.4 Technik auf der letzten Meile
3 Stand der bisherigen empirischen Forschung
3.1 Zustellorte
3.1.1 Paketannahmestellen
3.1.2 Automatisierte Paketschließfächer
3.1.3 Zustellung am Arbeitsplatz
3.1.4 Kofferraumzustellung
3.1.5 Paketboxen in Wohnhäusern
3.2 Zustellfahrzeuge
3.2.1 Elektrofahrzeuge
3.2.2 Frachtenfahrräder
3.2.3 Paketdrohnen
3.2.4 Paketroboter
3.3 Zustellzeiten
3.3.1 Zeitfensterzustellung
3.4 Zustellindividuen
3.4.1 Crowd-Delivery
4 Empirische Studie
4.1 Methode und Durchführung
4.1.1 Literaturrecherche
4.1.2 Herleitung der Hypothesen
4.1.3 Konzeption der Hypothesen
4.1.4 Übertragung der Studie in den Forschungskontext
4.2 Design der Studie
4.3 Operationalisierung der Modellvariablen
4.4 Pretest
4.4.1 Durchführung des Pretests
4.4.2 Auswertung des Pretests
5 Ergebnisse der empirischen Studie
5.1 Methode der Datenauswertung
5.2 Stichprobenzusammensetzung
5.3 Deskriptive Statistik
5.3.1 Demographische Zusammensetzung der Teilnehmer
5.3.2 Verhalten der Teilnehmer beim Empfang von Paketen
5.3.3 Zustellalternativen
5.3.4 Umwelt
5.4 Überprüfung der Hypothesen
5.4.1 Residential Area und Alternative Using Intention
5.4.2 Age Band und Alternative Using Intention
5.4.3 Income Class und Alternative Using Intention
5.4.4 Receiver Involvement und Alternative Using Intention
5.4.5 Receiver Involvement und Willingness to Pay for Alternative
5.4.6 Alternative Receiving Involvement und Alternative Using Intention
5.4.7 Environmental Awareness und Willingness to Pay for Environmental Alternative
6 Diskussion der Ergebnisse
6.1 Kritische Würdigung der Ergebnisse
6.2 Limitationen der Studie und Impulse für weitere Forschungen
7 Fazit
7.1 Zielerreichung
7.2 Ausblick
Diese Arbeit zielt darauf ab, die aktuellen Zustellkonzepte der Kurier-, Express- und Paketdienstbranche (KEP) im B2C-Segment zu identifizieren und deren Akzeptanz bei Konsumenten mittels einer empirischen Studie zu evaluieren. Im Zentrum steht die Untersuchung, inwieweit unterschiedliche Konzepte wie Paketannahmestellen, automatisierte Schließfächer oder alternative Zustelltechnologien von Endkunden präferiert und in Zukunft genutzt werden möchten.
3.1.2 Automatisierte Paketschließfächer
Die zweite Möglichkeit, die Paketempfänger in Deutschland als Alternative zur direkten Zustellung haben, sind automatisierte Paketschließfächer, wie z.B. die DHL Packstation. Dies sind automatisierte, öffentlich zugängliche Paketschließfächer, bei denen der Empfänger mit dem Barcode des Abholzettels oder der Sendungsverfolgungsnummer sein Paket rund um die Uhr abholen kann.
Aktuell bietet DHL in Deutschland circa 3.500 Packstationen an, zu denen Empfänger ihre DHL-Pakete direkt umleiten können. Ebenso werden Pakete im Falle einer gescheiterten Haustürzustellung von DHL in den Packstationen deponiert. Auch die Retourenabwicklung ist dort für den Endkunden mit Hilfe der Barcodes auf Paketlabels möglich.
Neben DHL hat auch der Onlinehändler Amazon den Trend der automatisierten Paketschließfächer erkannt und ebenfalls in die hauseigenen Amazon Locker investiert. Mittlerweile stehen davon knapp 1.300 Stück in der EU und in Deutschland allein circa 400. Für Amazon bietet der Amazon Locker die Möglichkeit in gewissen Städten nicht nur selbst den Endkunden zu beliefern, sondern auch die eigenen Amazon Locker zu füllen, ohne die Pakete über DHL oder die anderen KEP-Dienstleister abwickeln zu müssen. Die Vorteile der automatischen Packstation sind größtenteils deckungsgleich mit denen der Paketshops. Das heißt, mehrere Pakete können mit einer Zustellung erfolgreich zugestellt werden. Des Weiteren muss DHL keine Prämie pro Paket an einen Paketshop zahlen, der die Pakete sonst für DHL annimmt und an die Kunden aushändigt. Für den Empfänger ist der große Vorteil, dass diese Packstationen 24 Stunden am Tag und sieben Tage die Woche zugänglich sind. Zudem sind Paketschließfächer meist an lokalen Hotspots, Orten mit hohem Fußgängeraufkommen, in Einkaufszentren, in der Nähe von öffentlichen Verkehrsmitteln, an Tankstellen, oder in Business Zentren.
1 Einleitung: Diese Einleitung stellt die wachsende Bedeutung des E-Commerce in Deutschland dar und erläutert die damit verbundenen operativen sowie ökologischen Herausforderungen auf der letzten Meile.
2 Theoretische Grundlagen: Das Kapitel definiert grundlegende Begriffe wie Logistik und City-Logistik, diskutiert aktuelle Trends wie Big Data und beleuchtet Herausforderungen sowie die Bedeutung der B2C-Zustellung.
3 Stand der bisherigen empirischen Forschung: Hier werden verschiedene Zustellkonzepte nach Kategorien wie Zustellorte, Zustellfahrzeuge und Zustellindividuen analysiert und deren Vor- sowie Nachteile diskutiert.
4 Empirische Studie: Dieses Kapitel erläutert den methodischen Aufbau der durchgeführten quantitativen Untersuchung, inklusive der Herleitung der Hypothesen, des Studiendesigns und der Durchführung eines Pretests.
5 Ergebnisse der empirischen Studie: Die Resultate der Umfrage werden präsentiert, deskriptiv ausgewertet und die aufgestellten Hypothesen statistisch mithilfe von R überprüft.
6 Diskussion der Ergebnisse: Die gewonnenen Erkenntnisse werden kritisch hinterfragt, mit bestehender Literatur verglichen und Limitationen der Studie dargelegt.
7 Fazit: Das Fazit fasst die Zielerreichung zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung sowie potenzielle Forschungsfelder im Bereich der KEP-Logistik.
Letzte Meile, B2C-Zustellung, KEP-Dienstleister, City-Logistik, E-Commerce, Zustellkonzepte, Paketannahmestellen, Automatisierte Paketschließfächer, Empfängerakzeptanz, Umweltbewusstsein, Logistik, Transporteffizienz, Zustellfahrzeuge, Zeitfensterzustellung, Crowd-Delivery.
Die Arbeit untersucht die Herausforderungen für Kurier-, Express- und Paketdienste bei der Zustellung an Privatkunden (B2C) auf der sogenannten "letzten Meile" und analysiert, welche Zustellkonzepte von den Kunden akzeptiert werden.
Zentrale Themen sind die City-Logistik, aktuelle Herausforderungen wie steigendes Sendungsvolumen und Umweltbelastung sowie die verschiedenen innovativen Zustellmöglichkeiten.
Das Hauptziel besteht darin, die aktuellen Zustellkonzepte aufzuzeigen und durch eine empirische Studie zu prüfen, welche Konzepte für die Zukunft am besten geeignet sind, um sowohl ökonomische als auch kundenorientierte Anforderungen zu erfüllen.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturrecherche und einer quantitativen empirischen Studie, bei der Daten mittels eines Online-Fragebogens erhoben und mit der Software „R“ statistisch ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Darstellung der Zustellkonzepte (Paketshops, Roboter, Drohnen, etc.) und eine anschließende empirische Untersuchung, die das Verhalten und die Einstellungen der Konsumenten analysiert.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie „Letzte Meile“, „KEP-Dienstleister“, „City-Logistik“, „Zustellkonzepte“ und „Empfängerakzeptanz“ charakterisieren.
Die Studie zeigt eine sehr hohe Ablehnung der Konsumenten gegenüber der Kofferraumzustellung, da diese signifikante Skepsis hinsichtlich Sicherheit und Privatsphäre auslöst.
Die Studie belegt einen statistisch signifikanten Zusammenhang: Teilnehmer, denen Umweltfreundlichkeit wichtig ist, zeigen eine höhere Bereitschaft, moderate Aufpreise für umweltfreundliche Lieferoptionen zu zahlen.
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