Diplomarbeit, 2006
93 Seiten, Note: 1,7
EINLEITUNG
AUSBLICK
1. GRUNDLAGEN
1.1 DEFINITION DER ARBEITS- UND ERWERBSLOSIGKEIT
1.1.1 Definition der Arbeitslosigkeit nach International Labour Organization
1.1.2 Definition der Arbeitslosigkeit nach Bundesagentur für Arbeit
1.2 PROBLEM DER VERZERRUNG
2. FOLGEN DER ARBEITSLOSIGKEIT
2.1 FOLGEN FÜR DIE ÖFFENTLICHEN KASSEN UND SOZIALSYSTEME
2.2 FOLGEN FÜR DEN BETROFFENEN
2.2.1 Die finanziellen Folgen
2.2.2 Die psychisch-sozialen Folgen
2.2.3 Die gesundheitlichen Folgen
3. DIE ENTWICKLUNG DES ARBEITSMARKTES
3.1 DIE ENTWICKLUNG DES ARBEITSMARKTS IN DER DDR
3.2 DIE ENTWICKLUNG DES ARBEITSMARKTS IN DER BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
3.2.1 Phase des Wiederaufbaus
3.2.2 Phase der Vollbeschäftigung
3.2.4 Phase der Massenarbeitslosigkeit
3.2.4.1 Die Entwicklung des Arbeitsmarktes in Gesamtdeutschland nach der Wiedervereinigung
4. AKTUELLE ARBEITSMARKTLAGE IM DETAIL
5. URSACHEN DER ARBEITSLOSIGKEIT
5.1 GESAMTWIRTSCHAFTLICHE URSACHEN DER ARBEITSLOSIGKEIT
5.1.1 Friktionelle Arbeitslosigkeit
5.1.2 Konjunkturelle Arbeitslosigkeit durch Nachfrageschwankungen
5.1.2.1 Rolle der privaten Konsumgüternachfrage
5.1.2.2 Rolle der Investitionsgüternachfrage
5.1.2.3 Die Rolle der Staatsnachfrage und Staatsverschuldung
5.1.2.4 Rolle des Außenbeitrags
5.1.3 Wachstumsdefizitäre Arbeitslosigkeit durch „gestörte“ Angebotsbedingungen
5.1.3.1 Stagnationsarbeitslosigkeit versus falsche Rahmenbedingungen
5.1.3.2 Die Lohninduzierte Arbeitslosigkeit
5.1.3.3 Einfluss von sonstigen Kosten, Wechselkursen und staatlichen Interventionen
5.1.4 Strukturelle gesamtwirtschaftliche Arbeitslosigkeit
5.1.4.1 Technologische Fortschritte als Ursache für Arbeitslosigkeit
5.1.4.2 Kapitalmangel als Ursache für Arbeitslosigkeit
5.1.4.3 Demographische Entwicklungen als Ursache für Arbeitslosigkeit
5.1.4.4 Globalisierung als Ursache für Arbeitslosigkeit
5.1.5 Zusammenfassung der gesamtwirtschaftlichen Betrachtung
5.2 TEILWIRTSCHAFTLICHE URSACHEN
5.2.1 Saisonale Arbeitslosigkeit
5.2.2 Strukturalisierte konjunkturelle Arbeitslosigkeit
5.2.3 Strukturelle teilwirtschaftliche Arbeitslosigkeit
5.2.3.1 Strukturwandelbedingte Arbeitslosigkeit
5.2.3.1.1 Branchenspezifische Arbeitslosigkeit
5.2.3.1.2 Regionale Arbeitslosigkeit
5.2.3.2 Personenbezogene Arbeitslosigkeit
5.2.3.2.1 Berufs- und qualifikationsspezifische Arbeitslosigkeit
5.2.3.2.2 Altersspezifische Arbeitslosigkeit
5.2.3.2.3 Geschlechtsspezifische Arbeitslosigkeit
5.2.3.2.4 Nationalitätsbedingte und gesundheitsbedingte Arbeitslosigkeit
5.2.4 Zusammenfassung der teilwirtschaftlichen Betrachtung
6. FAZIT
Die Diplomarbeit untersucht die Ursachen, Folgen und die historische Entwicklung der Arbeitslosigkeit in Deutschland. Das Ziel ist es, ein differenziertes Verständnis für die komplexen Zusammenhänge zu schaffen, die über die bloße Betrachtung statistischer Zahlen hinausgehen.
2.2.2 Die psychisch-sozialen Folgen
Neben den finanziellen Folgen entstehen auch nichtfinanzielle Belastungen, welche, wie in vielen empirischen Studien nachgewiesen, oft noch als schwerer empfunden werden. Allerdings besteht hier ein Zusammenhang, denn je geringer die finanzielle Belastung des Arbeitslosen ist, desto geringer sind in der Regel auch die psychischen und sozialen Auswirkungen. Folgende typische Auswirkungen können auftreten:
- Der Kontakt zu Arbeitskollegen geht verloren und damit verringert sich auch die damit verbundene Anerkennung
- Das soziale Selbstwertgefühl leidet unter Arbeitslosigkeit
- Da der gewohnte Rhythmus zwischen Arbeitszeit und Freizeit wegfällt, verändert sich die Zeitstruktur des Alltags
- Was die familiäre Entwicklung und die eigene Berufskarriere betrifft, kommt es zu einem Verlust der Zukunftsperspektive
- Die Möglichkeit der persönlichen Selbstdarstellung bei der Berufsausübung verschlechtert sich
- Sobald die Rolle als Haupternährer der Familie beeinträchtigt wird, kann es zu einem Autoritätsverlusts innerhalb der Familie kommen
- Bei wiederholter Arbeitslosigkeit oder abgelehnten Bewerbungen kommt es zu individuellen Handlungsohnmacht
- Eine gefühlte Abhängigkeit von der Arbeitsvermittlung und Arbeitsverwaltung kann auftreten
- Sollten die Entlassungen selektiv gewesen sein, kommt es mitunter zu persönlichen Schuldgefühlen
1. GRUNDLAGEN: Dieses Kapitel definiert Arbeits- und Erwerbslosigkeit nach unterschiedlichen statistischen Konzepten (BA und ILO) und diskutiert das Problem der statistischen Verzerrung.
2. FOLGEN DER ARBEITSLOSIGKEIT: Hier werden die Belastungen für die öffentlichen Haushalte sowie die finanziellen, psychisch-sozialen und gesundheitlichen Auswirkungen auf die betroffenen Personen erläutert.
3. DIE ENTWICKLUNG DES ARBEITSMARKTES: Das Kapitel zeichnet die historische Entwicklung in der DDR, der Bundesrepublik und dem wiedervereinigten Deutschland nach, unterteilt in verschiedene Wachstums- und Krisenphasen.
4. AKTUELLE ARBEITSMARKTLAGE IM DETAIL: Eine detaillierte Analyse der Situation im Jahr 2005, insbesondere unter dem Einfluss der Hartz-IV-Reformen und statistischer IT-Umstellungen.
5. URSACHEN DER ARBEITSLOSIGKEIT: Umfassende Systematisierung der Ursachen in gesamtwirtschaftliche Faktoren (Nachfrageschwankungen, Wachstumsdefizite) und teilwirtschaftliche Faktoren (Strukturwandel, Personengruppen).
6. FAZIT: Eine zusammenfassende Synthese der Ergebnisse, die unterstreicht, dass Arbeitslosigkeit durch ein komplexes Zusammenspiel verschiedener Ursachen entsteht und gezielte Maßnahmen erfordert.
Arbeitslosigkeit, Deutschland, Bundesagentur für Arbeit, Erwerbslosigkeit, Arbeitsmarktstatistik, Konjunktur, Strukturwandel, Soziale Folgen, Langzeitarbeitslosigkeit, Wachstumsdefizit, Demografie, Qualifikation, Humankapital, Hartz-IV, Vollbeschäftigung
Die Diplomarbeit bietet eine umfassende Analyse des Phänomens Arbeitslosigkeit in Deutschland, betrachtet aus historischer, wirtschaftswissenschaftlicher und sozialer Perspektive.
Die zentralen Felder umfassen die Definitionen der Arbeitslosigkeit, ihre Auswirkungen auf Individuum und Staat, die historische Entwicklung seit 1949 sowie eine detaillierte Ursachenforschung.
Ziel ist es, die vielschichtigen Ursachen und Folgen der Arbeitslosigkeit zu durchleuchten, um eine fundierte Grundlage für das Verständnis und die Diskussion dieses gesellschaftlichen Problems zu bieten.
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Aufarbeitung wirtschaftswissenschaftlicher Ansätze und der empirischen Auswertung offizieller Statistiken sowie bestehender Studien.
Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Folgen, die historische Entwicklung des Arbeitsmarktes, die aktuelle Lage (Stand 2005) und eine strukturierte Untersuchung der Ursachen.
Die wichtigsten Begriffe sind Arbeitslosigkeit, Strukturwandel, Konjunktur, Demografie, Lohninduzierte Arbeitslosigkeit und Soziale Folgen.
Diese entstehen durch unterschiedliche Erhebungsmethoden und Definitionen, etwa zwischen der Bundesagentur für Arbeit und der internationalen Definition der ILO.
Die Umstellung von Plan- auf Marktwirtschaft und der massive Produktivitätsverlust in der ehemaligen DDR führten zu einem drastischen Stellenabbau und nachhaltigen regionalen Strukturproblemen.
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