Wissenschaftlicher Aufsatz, 2006
24 Seiten
1. Einleitung
2. Grundlagen
2.1 Biologische Abgasreinigung
2.2 Die physikalische Absorption
2.3 Grundlagen der biologischen aeroben Abwasserreinigung
3. Biofilter
4. Biowäscher
5. Zusammenfassung
Die Arbeit erläutert die Funktionsweisen und Anwendungsbereiche biologischer Verfahren zur Abluftreinigung, insbesondere von Biofiltern und Biowäschern, unter Berücksichtigung der zugrunde liegenden physikalisch-chemischen und mikrobiologischen Prozesse.
2.2 Die physikalische Absorption
Als Absorption wird die Aufnahme von Abgasen, bzw. Abgaskomponenten (Absorptiv) in eine Flüssigkeit (Absorbens, Lösungsmittel, Waschflüssigkeit) bezeichnet. Bei der physikalischen Absorption lösen sich die Abgasbestandteile im Lösungsmittel, ohne dass sich die Substanzen verändern, oder mit dem Lösungsmittel Verbindungen eingehen. Es bestehen zwischen Absorptiv und Absorbens dadurch nur schwache Wechselwirkungsenergien. Somit steht das Absorptiv relativ unverändert den Bakterien als Nährstoff zur Verfügung, wodurch das Absorbens biologisch regeneriert werden kann. Da Mikroorganismen nur im Wasser existieren können, wird für die biologischen Verfahren Wasser als Lösungsmittel verwendet. Die darin gelösten Substanzen aus der Abluft werden von den Bakterien abgebaut.
Einen Unterschied dazu stellt die chemische Absorption dar. Hierbei wird die Absorption durch chemische Lösungsmittel oder durch chemische Zusätze zum Wasser bewirkt, bzw. optimiert. Dadurch kann der Übergang der Stoffe aus der Gasphase in die Flüssigkeitsphase erhöht werden. Allerdings lassen sich die neu entstandenen Verbindungen möglicherweise nur sehr schwer aus dem Lösungsmittel entfernen. Dies würde die Regeneration des Lösungsmittels behindern.
Die Absorption ist im Übrigen nicht mit der Adsorption zu verwechseln. Als Adsorption wird die Anlagerung von Gasen oder gelösten Substanzen an der Oberfläche eines festen Stoffes (Adsorbens oder Adsorptionsmittel) bezeichnet. In der Umweltverfahrenstechnik werden häufig Aktivkohle oder Kieselsäuregel als Adsorptionsmittel verwendet.
1. Einleitung: Diese Einleitung thematisiert die zunehmende Notwendigkeit der Abluftreinigung aufgrund gesetzlicher Grenzwerte und potenzieller Gesundheitsgefahren.
2. Grundlagen: Hier werden die biologische Abgasreinigung, die physikalische Absorption und die Grundlagen der aeroben Abwasserreinigung als theoretisches Fundament dargelegt.
3. Biofilter: Dieses Kapitel beschreibt den Aufbau, das Funktionsprinzip und die optimalen Betriebsbedingungen von Biofiltern zur Abluftreinigung.
4. Biowäscher: Hier wird das Funktionsprinzip von Biowäschern erläutert, wobei insbesondere auf die separaten Regenerationsstufen für schwer abbaubare Stoffe eingegangen wird.
5. Zusammenfassung: Die Zusammenfassung resümiert die vielseitige Anwendbarkeit, Betriebssicherheit und Wirtschaftlichkeit der biologischen Abluftreinigungsverfahren.
Biologische Abluftreinigung, Biofilter, Biowäscher, Absorption, Aerobe Abwasserreinigung, Mikroorganismen, Schadstoffabbau, Umweltschutz, Abluftemissionen, Betriebsparameter, Regenerationsstufe, Abgasbehandlung, Schadstoffe, Biomasse, Geruchsverminderung
Die Arbeit befasst sich mit den physikalischen und biologischen Prinzipien, die modernen Verfahren zur biologischen Abluftreinigung zugrunde liegen.
Die Schwerpunkte liegen auf der Absorption von Schadstoffen aus der Abluft, der Funktionsweise von Biofiltern sowie verschiedenen Biowäscher-Konfigurationen.
Ziel ist es, einen Überblick über die Anwendungsmöglichkeiten, Funktionsweisen und Optimierungsparameter von Biofiltern und Biowäschern in der Praxis zu geben.
Die Arbeit stützt sich primär auf verfahrenstechnische Konzepte der Absorption sowie mikrobiologische Grundlagen des aeroben Schadstoffabbaus.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Erläuterung der Abluftreinigungsprozesse und eine detaillierte technische Beschreibung der Biofilter- und Biowäschersysteme.
Wesentliche Begriffe sind Biofilter, Biowäscher, mikrobieller Abbau, Absorption, Abluftreinigung und Betriebssicherheit.
Da Mikroorganismen nur in einer wässrigen Umgebung stoffwechselaktiv und lebensfähig sind, ist eine konstante Feuchthaltung des Trägermaterials essenziell für den Schadstoffabbau.
Dieses Verfahren wird gewählt, wenn Schadstoffe mikrobiologisch schwer abbaubar sind und somit eine längere Verweilzeit bzw. eine gezielte Kontrolle der Abbauumgebung in einer externen Stufe erfordern.
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