Seminararbeit, 2016
16 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
1.1 Unternehmensvorstellung der Georg Schünemann GmbH
1.2 Problemstellung und Ziele
2 Begriffsklärung
2.1 Definition Standort
2.2 Definition Standortfaktoren
3 Entscheidungskriterien
3.1 Die Wahl des Standorts
3.2 Standortfaktorensystematik
3.2.1 Gütereinsatz
3.2.2 Güterabsatz
4 Verfahren bei Standortentscheidungen
4.1 Quantitative Modelle
4.2 Qualitative Modelle
5 Antriebe zum Verbleib oder zum Wechsel des Standorts
5.1 Faktoren zum Wechsel
5.2 Faktoren zum Verbleib
6 Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht die maßgeblichen Einflussfaktoren für Unternehmen bei der Entscheidung zwischen einer Standortverlagerung und dem Verbleib am bestehenden Firmensitz, unter besonderer Berücksichtigung der Georg Schünemann GmbH. Zentrale Forschungsfrage ist hierbei, welche ökonomischen und strategischen Gründe trotz wachsender Anforderungen zur Beibehaltung eines Standorts führen.
3.2 Standortfaktorensystematik
In der Vergangenheit wurde der Standort eher lokal gewählt, durch die Fortschritte im Transportwesen und Informationstechnologie gewinnt die Standortwahl in der internationalen Ebene immer mehr an Bedeutung. Um alle Erfolgsfaktoren für einen Betrieb zu erfassen wurden die ersten Systematiken früh ermittelt. Johann Heinrich von Thünen hatte bereits 1826 die erste wissenschaftlich relevante Auseinandersetzung mit den Standorten und deren Problemen. Obwohl er sich stark auf die Landwirtschaft konzentrierte, bleibt die Konstruktion und die Schlüssigkeit seiner Analyse unangetastet. Der erste der sich mit der Standortstheorie der Industrie befasste war Weber in 1909. Behrens knüpft an seiner Lehre an. Während Webers Aussagen quantitativer Natur sind, verzichtet Behrens auf quantitative Methodik und entwickelt ein qualitatives Modell. . Die Stanortfaktoren lassen sich nach Behrens Theorie in Gütereinsatzfaktoren und Güterabsatzfaktoren unterscheiden. Die Abbildung 1 zeigt die Übersicht der Standfaktoren nach Behrens, auf einige wird eingegangen, während andere ergänzt werden. Einige Stanortfaktoren werden aus Platzgründen dieser Arbeit außer Acht gelassen.
1 Einleitung: Vorstellung des Unternehmens Georg Schünemann GmbH und Herleitung der Problemstellung hinsichtlich der Standortsuche im Kontext wirtschaftlicher Veränderungen.
2 Begriffsklärung: Definition der grundlegenden Begrifflichkeiten Standort und Standortfaktoren als Basis für die weitere Analyse.
3 Entscheidungskriterien: Untersuchung der Kriterien für die Standortwahl sowie Differenzierung der Standortfaktoren in Gütereinsatz und Güterabsatz.
4 Verfahren bei Standortentscheidungen: Vorstellung und Vergleich von quantitativen und qualitativen Modellen zur fundierten Bewertung potentieller Standorte.
5 Antriebe zum Verbleib oder zum Wechsel des Standorts: Detaillierte Betrachtung der Faktoren, die Unternehmen entweder zur Abwanderung bewegen oder zur Treue am aktuellen Standort motivieren.
6 Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Standortproblematik mit einem Ausblick auf die Bedeutung von Flexibilität und strategischer Planung.
Standortwahl, Standortfaktoren, Betriebsverlagerung, Georg Schünemann GmbH, Gütereinsatz, Güterabsatz, Standorttheorie, quantitative Modelle, qualitative Modelle, Arbeitskräfte, Infrastruktur, Standorttreue, Globalisierung, Flächenbedarf, Investitionsentscheidung.
Die Arbeit analysiert die strategischen Gründe und ökonomischen Faktoren, die ein Unternehmen dazu bewegen, entweder den Standort zu wechseln oder am bestehenden Standort zu verbleiben.
Die zentralen Themen umfassen die Standorttheorie, die Systematik der Standortfaktoren, Entscheidungshilfen bei Standortfragen sowie die Analyse von Platzmangel und Fachkräftebindung.
Ziel ist es, die Entscheidungsfindung für eine Standortverlagerung oder den Verbleib am Standort anhand theoretischer Modelle und des praktischen Beispiels der Georg Schünemann GmbH nachzuvollziehen.
Es wird ein theoretischer Rahmen durch Literaturanalyse geschaffen, ergänzt durch eine empirische Datenhebung in Form von Befragungen von Führungskräften und Mitarbeitern des untersuchten Unternehmens.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung der Standortwahl (nach Behrens), die Vorstellung von Entscheidungsverfahren sowie die spezifische Untersuchung von Treibern für Standortwechsel (Flächenbedarf) und Standorttreue (Fachkräfte).
Wichtige Begriffe sind Standortwahl, Standortfaktoren, Betriebsverlagerung, Standorttreue und Investitionsentscheidung.
Der Platzmangel aufgrund gestiegener Produktionsanforderungen war der entscheidende Auslöser, der das Unternehmen zwang, zwischen einem kostspieligen Umzug und der Erweiterung am bestehenden Standort durch Zukauf zu wählen.
Trotz der Schwierigkeiten mit Altlasten auf einem Nachbargrundstück entschied sich das Unternehmen für den Verbleib, primär aufgrund der hohen Loyalität und des Fachwissens der langjährigen Belegschaft sowie der Kostenersparnis gegenüber einem kompletten Umzug.
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