Bachelorarbeit, 2017
69 Seiten, Note: 1.0
1. Einführung
1.1. Aufbau der Arbeit
1.2. Grundlagen und Definitionen
1.2.1. Graphentheorie
1.2.2. Stochastik
2. Hypergraphen
2.1. Kantenüberdeckungen
2.2. Knotenpackungen
3. Matchings
3.1. Fraktionale Matchings
3.2. Allgemeines
3.3. Fraktionales Hamiltonkreisproblem
3.4. Das duale Problem
4. Färbbarkeit
4.1. Fraktionale Färbbarkeit
4.2. Allgemeines
4.3. Das duale Problem
5. Reed’sche Vermutung
5.1. Reed’sche Vermutung im fraktionalen Fall
5.1.1. Das Lemma
5.1.2. Folgerungen aus Lemma 5.2
5.1.3. Vorüberlegungen zum Algorithmus
5.1.4. Der Algorithmus
5.1.5. Der Beweis
5.2. Lokale Verschärfung
5.2.1. Lokale Version von Lemma 5.2
5.2.2. Lokale Version von Gleichung (4)
5.2.3. Der veränderte Algorithmus
5.2.4. Der angepasste Beweis
Die vorliegende Arbeit untersucht das Konzept der fraktionalen Graphentheorie und erweitert klassische, ganzzahlige Konzepte auf reelle Werte, um so ein tieferes Verständnis für graphbasierte Strukturen wie Kantenüberdeckungen, Matchings und Färbbarkeit zu gewinnen.
5.1.4. Der Algorithmus
Die entscheidenden Schritte zu einem Beweis der fraktionalen Variante der Reed’schen Vermutung erfolgen in dem nachfolgenden Algorithmus 1.
Die Idee, Knoten Wahrscheinlichkeiten zuzuordnen, ob sie in einer zufällig gewählten größten stabilen Menge liegen, wird auch hier wieder relevant. Doch um eine fraktionale Färbung zu konstruieren, ist ein längerer Algorithmus von Nöten, der schrittweise vorgeht. Auch hier beginnt man damit, jeder größten stabilen Menge dasselbe positive Gewicht zuzuordnen. Dabei wird zunächst garantiert, dass Σ_{{Si:v∈Si}} wSi ≤ 1 ∀v ∈ V.
1. Einführung: Dieses Kapitel motiviert die Arbeit und führt die grundlegenden graphentheoretischen und stochastischen Definitionen ein.
2. Hypergraphen: Hier werden Kantenüberdeckungen und Knotenpackungen im Kontext von Hypergraphen betrachtet und der Übergang zu fraktionalen Werten über lineare Programmierung und das Subadditivitäts-Lemma erläutert.
3. Matchings: Dieses Kapitel behandelt fraktionale Matchings, das Hamiltonkreisproblem sowie deren duale Problemstellungen in der Graphentheorie.
4. Färbbarkeit: Fokus liegt auf der fraktionalen Färbbarkeit, wobei verschiedene Ansätze, darunter die Verwendung von Hypergraphen und eine praxistaugliche Definition, diskutiert werden.
5. Reed’sche Vermutung: Das Hauptkapitel widmet sich der fraktionalen Version der Reed’schen Vermutung, präsentiert einen Beweis mittels eines speziell entwickelten Algorithmus und betrachtet zusätzlich eine lokale Verschärfung.
Fractional Graph Theory, Graphentheorie, Hypergraphen, Lineare Programmierung, Matching, Kantenüberdeckung, Knotenpackung, Färbbarkeit, Reed’sche Vermutung, Stochastik, Subadditivitäts-Lemma, Chromatischer Zahl, Automorphismus, Optimierung, Algorithmen.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der "Fractional Graph Theory" (fraktionale Graphentheorie), bei der klassische, ganzzahlige graphentheoretische Konzepte auf rationale bzw. reelle Werte erweitert werden.
Die zentralen Felder sind die fraktionale Behandlung von Kantenüberdeckungen, Matchings, Färbbarkeiten von Graphen sowie die Untersuchung der Reed’schen Vermutung im fraktionalen Kontext.
Das Hauptziel ist die Untersuchung der Färbbarkeit von Graphen unter fraktionalen Aspekten und die Beweisführung der fraktionalen Version der Reed’schen Vermutung.
Die Arbeit verwendet Methoden der linearen Programmierung, insbesondere die LP-Relaxation, sowie mathematische Beweistechniken basierend auf dem Subadditivitäts-Lemma.
Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Hypergraphen, Matchings, die Theorie der Färbbarkeit und ausführliche Beweise zur Reed’schen Vermutung sowie deren lokale Verschärfungen.
Wichtige Begriffe sind fraktionale chromatische Zahl, Matchingzahl, Knotenpackung, Reed’sche Vermutung, Hypergraphen und Lineare Optimierung.
Bei der fraktionalen Färbung werden Knoten oder Kanten nicht einfach einer festen Farbe zugeordnet, sondern mit rationalen Gewichten versehen, deren Summe bestimmten Bedingungen unterliegt, was eine flexiblere und präzisere Modellierung ermöglicht.
Die Reed’sche Vermutung ist eines der zentralen Probleme der Graphentheorie; die Arbeit zeigt, dass ihre fraktionale Version bewiesen werden kann, was im Vergleich zum schwierigen ganzzahligen Fall eine stärkere theoretische Aussage erlaubt.
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