Masterarbeit, 2019
67 Seiten, Note: 1,5
1. Einleitung
1.1. Problemstellung
1.2. Aufbau der Arbeit
2. Theoretischer Hintergrund und Stand der Forschung
2.1. Definition Mobbing
2.2. Ursachen von Mobbing
2.2.1. Außerschulische Faktoren
2.2.2. Innerschulische Faktoren
2.3. Formen von Mobbing
2.4. Folgen von Mobbing
2.5. Präventions- und Interventionsmaßnahmen
2.5.1 Präventionsmaßnahmen
2.5.2 Interventionsmaßnahmen
2.5.3 Wirksamkeit der Präventions- und Interventionsarbeit
3 Fragestellungen
4 Methoden
4.1 Untersuchungsdesign
4.2 Das problemzentrierte Interview
4.3 Datenschutz/Einverständniserklärung
4.4 Stichprobe
4.5 Erhebungsverfahren
4.6. Durchführung
4.7. Auswertung
5. Ergebnisse
5.1. Definition Mobbing
5.2. Ursachen
5.3. Präventionsmaßnahmen
5.4. Interventionsmaßnahmen
6. Diskussion
6.1. Verständnis von Mobbing
6.2. Ursachen
6.3. Präventionsmaßnahmen
6.4. Interventionsmaßnahmen
7. Ausblick
8. Literaturverzeichnis
Die vorliegende Masterarbeit untersucht das Verhalten von Lehrkräften bei Mobbingfällen, mit einem besonderen Fokus auf deren Wissen und Umsetzung von Präventions- und Interventionsmaßnahmen im Schulalltag.
1.1. Problemstellung
Aus diesem Grund wird in dieser Arbeit das Verhalten von Lehrkräften in Mobbingfällen untersucht. Dazu zählt nicht nur das intervenieren in einer Mobbingsituation, sondern auch präventive Maßnahmen, welche die Lehrkräfte anwenden, um Mobbing entgegenzuwirken. In dieser Arbeit soll also nicht nur das Wissen der Lehrkräfte zum Thema Mobbing untersucht werden, vielmehr sollen, den Lehrkräften bekannte, Präventions- und Interventionsmaßnahmen herausgearbeitet bzw. analysiert werden. Die zentrale Fragestellung dieser Arbeit lautet somit „Welche Präventions- und Interventionsmaßnahmen kennen Lehrkräfte und wie werden diese in der Praxis umgesetzt“.
Um dieser Frage bestmöglich bearbeiten zu können ist es sinnvoll Interviews mit Lehrkräften zu führen. Lehrkräfte sind durch ihren täglichen Kontakt mit Schülerinnen und Schülern gut geeignet, um Fragen zur Konfliktbewältigung zu beantworten. Interessant ist hierbei zu erfahren, wie Lehrkräfte es schaffen, dass SuS Gewalt nicht als Ultima Ratio ansehen und andere Lösungsmöglichkeiten, bei Problemen, zu wählen. Des Weiteren ist für das spätere Ergebnis dieser Arbeit die Definition des Begriffs Mobbing von entscheidender Bedeutung. Während meiner Praktikumszeit an der Schule ist mir aufgefallen, dass viele Lehrkräfte nicht genau wissen, was unter den Begriff Mobbing fällt und was nicht. Da dieses Verständnis wichtig sein kann für das Intervenieren in Mobbingfällen, wird die Frage „Was verstehen sie unter Mobbing?“ in den Interviewleitfaden mitaufgenommen. Außerdem spielt, wie in der Fragestellung schon erwähnt, die Umsetzung der, den Lehrkräften bekannten, Präventions- und Interventionsmaßnahmen in der Praxis ebenfalls eine essentielle Rolle. Da nicht nur das Wissen über Präventions- und Interventionsmaßnahmen ausreicht, um Mobbing zu bekämpfen, sondern die Umsetzung dieser Maßnahmen in der Praxis ausschlaggebend ist.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz des Themas Mobbing ein und definiert die zentrale Forschungsfrage hinsichtlich der Kenntnisse und praktischen Umsetzung von Präventions- und Interventionsmaßnahmen durch Lehrkräfte.
2. Theoretischer Hintergrund und Stand der Forschung: In diesem Kapitel werden Definitionen, Ursachen, Formen und Folgen von Mobbing erläutert sowie wissenschaftlich fundierte Präventions- und Interventionsansätze für den schulischen Kontext dargestellt.
3 Fragestellungen: Dieses Kapitel spezifiziert die übergeordnete Forschungsfrage durch präzise Unterfragen, die sowohl das Verständnis der Lehrkräfte als auch die praktische Zusammenarbeit mit Eltern und Schule beleuchten.
4 Methoden: Das methodische Vorgehen wird beschrieben, wobei das problemzentrierte Interview als Erhebungsmethode sowie die qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring als Auswertungsinstrument begründet werden.
5. Ergebnisse: Hier werden die durch die Interviews gewonnenen Daten präsentiert, insbesondere das Verständnis der Lehrkräfte zu Mobbing sowie deren angewandte Präventions- und Interventionspraktiken.
6. Diskussion: Dieses Kapitel interpretiert die Ergebnisse im Abgleich mit der theoretischen Literatur und reflektiert kritisch über die Diskrepanzen zwischen theoretischem Wissen und schulischer Praxis.
7. Ausblick: Der abschließende Teil fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und leitet Empfehlungen für die Ausbildung von Lehrkräften sowie für zukünftige Forschungsansätze ab.
8. Literaturverzeichnis: Umfassende Liste der verwendeten Quellen und wissenschaftlichen Publikationen, die dieser Arbeit zugrunde liegen.
Mobbing, Gewaltprävention, Interventionsmaßnahmen, Lehrkräfte, Schulklima, Klassengemeinschaft, qualitative Sozialforschung, problemzentriertes Interview, Lehrerprofessionalität, Elternkooperation, No-Blame-Ansatz, Schulalltag, Konfliktlösung, Identitätsbildung, Mobbingfolgen
Die Arbeit befasst sich mit der Rolle von Lehrkräften bei der Prävention und Intervention von Mobbing an Schulen sowie deren praktischem Handlungsrepertoire.
Zu den zentralen Themen gehören die Definition von Mobbing, die Ursachenforschung, verschiedene Präventionsprogramme (wie Lions-Quest) und Interventionsmethoden zur Konfliktbewältigung.
Die zentrale Frage lautet, welche Präventions- und Interventionsmaßnahmen Lehrkräften bekannt sind und wie sie diese erfolgreich in ihren pädagogischen Alltag integrieren.
Die Studie nutzt die qualitative Sozialforschung, spezifisch problemzentrierte Leitfadeninterviews mit sechs Lehrkräften, deren Daten anschließend durch eine qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Auseinandersetzung mit Mobbingstrukturen und eine empirische Analyse, die das subjektive Wissen und das Handeln der befragten Lehrkräfte in den Mittelpunkt stellt.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Mobbing, Lehrerprofessionalität, Prävention, Intervention, Klassengemeinschaft und qualitative Inhaltsanalyse charakterisiert.
Die Lehrkräfte betonen diese Beziehung, da sie das Fundament für ein positives Klassenklima bildet und maßgeblich dazu beiträgt, dass Schüler sich bei Problemen vertrauensvoll öffnen können.
Einige befragte Lehrkräfte äußern, dass durch Zeitdruck und Stress die konsequente Anwendung von Präventionsmaßnahmen zu kurz kommt, was die Wirksamkeit dieser Ansätze im Schulalltag erschwert.
Die Zusammenarbeit mit Eltern wird als essenziell erachtet, kann jedoch durch Abwehrmechanismen bei Konflikten erschwert werden, weshalb eine vorbereitete und objektive Gesprächsführung durch die Lehrkräfte notwendig ist.
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