Diplomarbeit, 2005
127 Seiten, Note: 2,3
Diese Diplomarbeit befasst sich mit dem Alkohol- und Alcopopskonsum Jugendlicher, insbesondere mit dem Fokus auf geschlechtsspezifische Unterschiede im Konsumverhalten und den damit verbundenen Folgen. Die Arbeit untersucht, inwiefern sich die geschlechtsspezifische Sozialisation und die Rollenbilder auf das Konsumverhalten von Jungen und Mädchen auswirken.
Die Einleitung führt in das Thema ein und beleuchtet die Relevanz des Alkohol- und Alcopopskonsums in der Jugend. Kapitel 2 befasst sich mit der historischen Entwicklung des Alkoholkonsums, der Definition von Alkohol und Alcopops sowie den gesundheitlichen und gesellschaftlichen Auswirkungen des Alkoholkonsums. Kapitel 3 untersucht die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen, insbesondere die pubertäre Entwicklung und die damit verbundenen biologischen und psychosozialen Veränderungen. Kapitel 4 widmet sich der Entstehung von Selbst und Identität im Jugendalter, mit einem Schwerpunkt auf der Rolle der geschlechtsspezifischen Sozialisation. Kapitel 5 analysiert Risikoverhalten bei Jugendlichen, wobei die Faktoren, die zu riskantem Verhalten führen, sowie die geschlechtsspezifischen Unterschiede betrachtet werden. Kapitel 6 beleuchtet den Alkoholkonsum im Detail, inklusive der physischen, psychischen und sozialen Auswirkungen. Dabei wird insbesondere auf die geschlechtsspezifische Bedeutung des Alkoholkonsums eingegangen. Schließlich werden in Kapitel 7 verschiedene Präventionsmaßnahmen im Bereich des Alkoholkonsums vorgestellt und diskutiert, wobei ein Fokus auf die Berücksichtigung geschlechtsspezifischer Aspekte gelegt wird.
Alkoholkonsum, Alcopops, Jugendliche, Geschlecht, Sozialisation, Risikoverhalten, Prävention, Geschlechterrollen, Auswirkungen, Entwicklung, Identität, Jugend, Gesundheit.
Ja, Jungen und Mädchen zeigen unterschiedliche Konsummuster und Zielsetzungen. Jungen nutzen Alkohol oft zur Selbstdarstellung, während Mädchen andere Motive und Risikowahrnehmungen haben.
Alcopops sind süße, alkoholhaltige Mixgetränke. Durch den Zucker wird der bittere Alkoholgeschmack überdeckt, was zu einem schnelleren und unkontrollierteren Konsum führt.
Soziale Rollenbilder und die Konstruktion von Männlichkeit oder Weiblichkeit prägen, wie riskant sich Jugendliche verhalten, um Anerkennung in ihrer Peer-Group zu finden.
Die Arbeit grenzt normales Entwicklungsverhalten (Austesten) von missbräuchlichen Mustern ab, bei denen Alkohol zur Problembewältigung oder unter ständigem Gruppenzwang konsumiert wird.
Die Peer-Group ist ein zentraler Faktor. Der Wunsch nach Zugehörigkeit und die Identifikation mit Gleichaltrigen können riskantes Konsumverhalten sowohl fördern als auch hemmen.
Effektive Prävention berücksichtigt die unterschiedlichen Bedürfnisse von Jungen und Mädchen und setzt nicht nur auf Aufklärung, sondern auch auf die Stärkung der Identität und alternative Problemlösungsstrategien.
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