Bachelorarbeit, 2016
48 Seiten, Note: 2,0
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media
1. Einleitung
1.1. Fragestellung und Zielsetzung
1.2. Relevanz und Forschungsstand
1.3. Aufbau und Vorgehensweise
2. Das Web 2.0 und die sozialen Netzwerke
2.1. Definition
2.2. Anwendungen
2.3. Soziale Online-Netzwerke
2.3.1. Facebook
2.3.2. WhatsApp
2.3.3. Instagram
2.3.4. Snapchat
2.4. Kurzüberblick über die bisherigen Ergebnisse
3. Theoretische Verortung
3.1. Uses- and Gratifications-Approach
3.2. Bedürfniskategorien
3.3. Weiterentwicklungen des U&G-Approaches
3.4. Uses- and-Gratification-Ansatz im Online-Bereich
3.5. Kritik am Uses- and Gratifications-Approach
3.6. Zwischenfazit
4. Methodisches Vorgehen
4.1. Definition und die qualitative Erhebungsmethode
4.2. Das problemzentrierte Leitfadeninterview
4.3. Konzeption des Interviewleitfadens
4.4. Auswahl der befragten Personen
5. Datenerhebung, Durchführung und Auswertung
5.1. Durchführung der Befragung
5.2. Aufbereitung und Auswertung der Daten
6. Darstellung der Ergebnisse und Einordnung in den theoretischen Rahmen
6.1. Kognitive Motive
6.2. Affektive Motive
6.3. Interaktive Motive
6.4. Identitätsbildende Motive
6.5. Zeitbezogene Motive
6.6. Integrative Motive
7. Schluss
7.1. Reflexion der Theorie
7.2. Zusammenfassung und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht mithilfe des Uses- and Gratifications-Approach, welche Motive junge Erwachsene im Alter von 20 bis 30 Jahren zur aktiven Nutzung der sozialen Netzwerke Facebook, WhatsApp, Instagram und Snapchat bewegen und wie diese mit den theoretischen Bedürfniskategorien korrespondieren.
6.2. Affektive Motive
Wie bereits im theoretischen Teil erläutert, umfassen die affektiven Motive das Bedürfnis nach Unterhaltung, aber auch Entspannung, Ablenkung und das Verdrängen von Problemen (vgl. Bonfadelli/Friemel 2004: 83). Als Selbstzweck definiert Schweiger (2007: 108): „Unterhaltung […] [ist] schlichtweg […][das] Verbringen einer angenehmen Zeit. Das bedeutet, dass unangenehme Emotionen vermindert und angenehme Emotionen verstärkt werden sollen“. So wurde in der Untersuchung von vier Personen bestätigt auf Facebook Spiele zur Unterhaltung zu nutzen. Weiter werden die Snapchatfilter, die fast täglich aktualisiert werden, von sieben Personen zur Ablenkung und vor allem in Stresssituationen zur Verdrängung von Problemen genutzt. Sarah (Interview 5: Z. 30) erzählt
gerade wenn ich Seminararbeiten schreibe und mir nichts mehr einfällt, spiele ich oft auf Snapchat alle möglichen witzigen Filter durch, die ich dann auch meinen FreundInnen schicke. Das lenkt mich kurz ab und ich kann neue positive Energie schöpfen (Interview 5: Z. 30).
Weiter wird auch das Stöbern oder auch Stalking anderer Profile auf Facebook und Instagram als unterhaltend empfunden. „Ich kann mir ansehen, was die Leute so machen. Das lenkt mich ab. Außerdem erheitert es mich, wenn ich etwas über jemanden rausgefunden habe, was mich brennend interessiert hat“, berichtet Katharina (Interview 4: Z. 53f.). Überdies nennen alle befragten Personen den Faktor Inspiration, welche durch das Stöbern erfolgt. Auf Instagram wird sich täglich Anreiz und Aufmunterung geholt sei es bei Louis (vgl. Interview 9) durch Fitnessfotos oder bei Selina (Interview 3) durch Zitate und Weisheiten.
1. Einleitung: Einführung in die Thematik der sozialen Medien, Darstellung der Forschungsfrage und Erläuterung des Aufbaus der Arbeit.
2. Das Web 2.0 und die sozialen Netzwerke: Definition des Web 2.0 sowie Vorstellung der relevanten sozialen Plattformen Facebook, WhatsApp, Instagram und Snapchat.
3. Theoretische Verortung: Erläuterung des Uses- and Gratifications-Approaches als theoretische Basis zur Erklärung von Mediennutzungsmotiven.
4. Methodisches Vorgehen: Begründung der Wahl der qualitativen Forschungsmethode und Konzeption der problemzentrierten Interviews.
5. Datenerhebung, Durchführung und Auswertung: Beschreibung des empirischen Prozesses, der Interviewsituation und der inhaltsanalytischen Auswertung.
6. Darstellung der Ergebnisse und Einordnung in den theoretischen Rahmen: Präsentation der erhobenen Motive und Zuordnung zu den theoretischen Bedürfniskategorien.
7. Schluss: Reflexion der theoretischen Annahmen und Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse sowie Ausblick auf weitere Forschung.
Soziale Netzwerke, Uses- and Gratifications-Approach, Facebook, WhatsApp, Instagram, Snapchat, Mediennutzung, Interpersonelle Kommunikation, Motivforschung, Qualitatives Interview, Online-Medien, Identitätsbildung, Bedürfnisbefriedigung, Web 2.0, Digitale Kommunikation
Die Arbeit untersucht, welche Motive junge Erwachsene zwischen 20 und 30 Jahren dazu bewegen, soziale Online-Netzwerke in ihrem Alltag zu verwenden.
Die Themen umfassen die medienwissenschaftliche Theorie, speziell den Uses- and Gratifications-Approach, die Entwicklung von Web 2.0-Anwendungen sowie die Analyse von Nutzerverhalten auf sozialen Plattformen.
Das Ziel ist die Erforschung der Motive, die junge Erwachsene zur Nutzung der vier spezifischen Plattformen Facebook, WhatsApp, Instagram und Snapchat veranlassen.
Die Autorin wählte einen qualitativen Forschungsansatz und führte problemzentrierte Leitfadeninterviews mit neun Studierenden der Universität Salzburg durch.
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Teil zur Medienwirkungsforschung, die Beschreibung des methodischen Vorgehens und die detaillierte Darstellung der empirischen Ergebnisse bezüglich kognitiver, affektiver und interaktiver Motive.
Wichtige Begriffe sind Soziale Netzwerke, Uses- and Gratifications-Approach, Mediennutzung, Identitätsbildung und Online-Kommunikation.
WhatsApp wird als das Medium mit dem höchsten Stellenwert für die Kommunikation identifiziert und ersetzt bei den Befragten zunehmend SMS und Telefonanrufe.
Insbesondere auf Instagram und Snapchat dienen Filter und Hashtags der Selbstinszenierung und dem Bedürfnis nach Anerkennung, wobei der Körper als zentraler Austragungsort der Identität fungiert.
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