Magisterarbeit, 2005
110 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Projekte in der Informatik und Softwaretechnik
1.2 Stand der Multimediaproduktion
1.3 Überblick
2 Werkzeuge und Techniken in der Multimediaproduktion
2.1 Begriffliche Annäherung
2.1.1 Multimedia
2.1.2 Multimediasystem
2.2 Multimediaprodukte
2.2.1 Bestandteile eines Multimediagerätes
2.2.2 Bestandteile eines Multimediaproduktes
2.2.3 Anforderungen an ein Multimediagerät
2.2.4 Träger für Multimediaprodukte
2.2.5 Multimediaprodukte (Beispiele)
2.3 Vorgehensweisen in der Multimediaproduktion
2.3.1 Projektorganisation
2.3.2 Umsetzung
2.3.3 Einsatz von Softwarewerkzeugen zur Produktion von Inhalten
2.4 Einsatz von Autorensystemen in der Multimediaproduktion
2.5 Modellierungstechniken in der Multimediaproduktion
2.5.1 Seitenskizze
2.5.2 Multimediastoryboard
2.5.3 Inhaltsstrukturen und Navigationsrichtungen
2.5.4 Corporate Identity und Corporate Design
2.5.5 Mockup
3 Einführung in Modellierungstechniken der Softwaretechnik
3.1 UML Grundlagen
3.2 Strukturdiagramme
3.2.1 Klassendiagramm
3.2.2 Kompositionsstrukturdiagramm
3.3 Verhaltensdiagramme
3.3.1 Aktivitätsdiagramm
3.3.2 Use-Case-Diagramm
3.3.3 Zustandsautomat
3.3.4 Sequenzdiagramm
3.3.5 Interaktionsübersichtsdiagramm
3.4 Profile
4 Vergleich von Teilen der UML mit Modellierungstechniken in der Multimediaproduktion
4.1 Seitenskizzen und Storyboards
4.2 Flussdiagramm
4.3 Zeitleisten und Flussdiagramme in Multimediaprogrammen
4.4 Veröffentlichungen zum Einsatz von UML in der Multimediaproduktion
5 Vorschlag geeigneter Modellierungswerkzeuge für die Multimediaproduktion
5.1 Darstellung von Medien mit der UML2.0
5.2 Statische Modelle in der Multimediaproduktion
5.2.1 Ordnung der Medien im Klassendiagramm
5.2.2 Multimediasysteme im Kompositionsstrukturdiagramm
5.3 Dynamische Modelle in der Multimediaproduktion
5.3.1 Visualisierung von Anwendungsfällen im Use-Case-Diagramm
5.3.2 Darstellung von Abläufen im Aktivitätsdiagramm
5.3.3 Modellierung von Zuständen im Zustandsdiagramm
5.3.4 Verteilung der Bestandteile über den Faktor Zeit im Sequenzdiagramm
5.3.5 Übersicht über Interaktionen im Interaktionsübersichtsdiagramm
5.4 Einsatz von UML im Multimedia-Template
5.5 Anwendung des Sprachwerkzeuges in RAD- bzw. Autorensystemen
6 Fazit und Ausblick
Diese Arbeit widmet sich der Entwicklung einer Modellierungstechnik, die den Anforderungen der Multimediaproduktion gerecht wird und das Gesamtsystem aus verschiedenen Blickwinkeln darstellbar macht. Das primäre Ziel ist es, ein Sprachwerkzeug zu schaffen, welches die standardisierten Mechanismen der Unified Modelling Language (UML) mit den spezifischen Prozessen der Multimediaproduktion koppelt, um eine präzisere Planung und Strukturierung zu ermöglichen.
2.3.1 Projektorganisation
Projektvorbereitung
Zu Beginn eines Projekts existiert seitens der Auftraggeber zumeist nur eine grobe Vorstellung von ihrem Endprodukt. Vor allem Auftraggeber aus einem branchenfremden Bereich haben oftmals nur sehr ungenaue Vorstellungen darüber, wie ihr Produkt konkret aussehen könnte und welch einen Umfang solch eine Produktion haben soll. Vorgespräche können hier ein genaueres Bild schaffen.
Konkrete Absprachen zwischen dem Auftraggeber und dem Produzenten sind von großer Wichtigkeit. Beispielsweise kann mit Hilfe eines Fragebogens, eines per Fragenkatalog geleiteten Interviews oder mit Hilfe von Protokollen versucht werden, alle wichtigen Details mit dem Auftraggeber zu klären. [Gil00] schlägt einen Fragenkatalog mit den Punkten Unternehmensanalyse, Zielanalyse und gewünschte Funktionalitäten vor.
Nach [SH01] sowie aus dem Fragenkatalog nach [Gil00] geht hervor, dass sowohl eine ausführliche Kommunikation zwischen Auftraggeber und Dienstleister, als auch eine genaue Analyse des Unternehmens zur Klärung von Zielen und besonderer Wünsche für Planung und Erfolg einer Multimediaproduktion unabdingbar sind.
1 Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die Notwendigkeit strukturierter Planung in der Multimediaproduktion und stellt den Aufbau der vorliegenden Arbeit vor.
2 Werkzeuge und Techniken in der Multimediaproduktion: Es werden grundlegende Begriffe, Multimediaprodukte, Produktionsvorgänge sowie die verwendeten Softwarewerkzeuge und Autorensysteme detailliert beschrieben.
3 Einführung in Modellierungstechniken der Softwaretechnik: Dieses Kapitel führt in die Grundlagen der UML 2.0 ein und erläutert die verschiedenen Struktur- und Verhaltensdiagramme.
4 Vergleich von Teilen der UML mit Modellierungstechniken in der Multimediaproduktion: Hier erfolgt eine kritische Gegenüberstellung der in der Multimediaproduktion üblichen Techniken mit den Ansätzen der UML.
5 Vorschlag geeigneter Modellierungswerkzeuge für die Multimediaproduktion: Das Kernkapitel präsentiert den Vorschlag für eine Kopplung von UML-Elementen mit den Anforderungen an die Multimediaproduktion durch den Einsatz von Profilen und Stereotypen.
6 Fazit und Ausblick: Abschließend werden die Ergebnisse zusammengefasst und Potenziale für zukünftige Entwicklungen sowie die Rolle agiler Methoden diskutiert.
Multimediaproduktion, Softwaretechnik, UML 2.0, Modellierung, Autorensysteme, Rapid Application Development, Klassendiagramm, Aktivitätsdiagramm, Sequenzdiagramm, Stereotypen, Multimedia-Template, Systemplanung, Interaktivität, Projektorganisation, Visuelle Modellierung
Die Arbeit untersucht, wie Softwareentwicklungstechniken, insbesondere die UML, dazu genutzt werden können, die Planung und Modellierung von komplexen Multimediaprodukten effizienter zu gestalten.
Die zentralen Felder sind die Multimediaproduktion, moderne Autorensysteme sowie die Modellierungsmethoden der Softwaretechnik, um diese Welten für eine verbesserte Planung zusammenzuführen.
Das Ziel ist die Entwicklung eines angepassten Sprachwerkzeugs, das die standardisierten Mechanismen der UML nutzt, um die spezifischen Anforderungen und Arbeitsprozesse der Multimediaproduktion ganzheitlich abzubilden.
Die Arbeit nutzt eine literaturbasierte Analyse bestehender Produktionsprozesse und Werkzeuge sowie den methodischen Vergleich mit der UML, um daraus einen praktischen Vorschlag für neue Modellierungswerkzeuge abzuleiten.
Der Hauptteil beinhaltet den Vergleich der traditionellen, oft unstrukturierten Modellierungstechniken der Multimediabranche mit den formellen Diagrammtypen der UML und den konkreten Vorschlag zur Integration in ein Multimedia-Template.
Kernbegriffe sind Multimediaproduktion, UML 2.0, Modellierungstechnik, Autorensysteme und das speziell für diesen Zweck entworfene Multimedia-Template.
Stereotypen werden genutzt, um die UML für die Domäne Multimedia zu erweitern, indem Medien (wie Sound, Video, Grafik) spezifische Eigenschaften erhalten, die in den Diagrammen klar visualisiert werden können.
Das Multimedia-Template fungiert als Brücke zwischen der gestalterischen Freiheit bei Seitenskizzen oder Mockups und der strukturierten Notation der UML, um Randbemerkungen und Bezüge zu anderen Diagrammen direkt integrieren zu können.
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