Masterarbeit, 2019
57 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
1.1 Stand der Forschung
1.2 Relevanz der Themenstellung - Thema
Forschungslücke
Forschungsfrage
1.3 Methodische Vorgehensweise
2. Theoretische Grundlagen und Abgrenzungen zentraler Begriffe
2.1 Definition kleine und mittelständische Unternehmen
2.2 Definition Vertriebsstrategie
2.3 Definition Innovative Vertriebsstrategien, B2C – Bereich und B2B - Bereich
3. Innovative Vertriebsstrategien für KMU
3.1 Value Based Selling
KundInnenmehrwert definieren & Vorteile für beide Seiten schaffen
Ermittlung kaufentscheidender Kriterien & Engpass der konzentrierten Strategie – EKS
3.2 Erfolgskriterien für eine Value Based Selling Strategie
3.3 Vertriebsstrukturen
Direktvertrieb
Indirekter Vertrieb
Strukturvertrieb
Onlinevertrieb
Omnichannelvertrieb
Empfehlungsvertrieb
Vertrieb über Multiplikatoren
4. Training der MitarbeiterInnen - Psychologie im Vertrieb
4.1 Innovationsmanagement als Faktor für den Vertrieb
4.2 Wirkung der Wirtschaftspsychologie
4.3 Aufhören zu verkaufen – Mehrwehrt schaffen
4.4 Glücklich Verkaufen
5. Empirische Untersuchung
5.1 Skizzierung des Forschungsrahmens
5.2 Methodik
5.3 Praktische Umsetzung des Forschungsdesigns
5.4 Ergebnisse der empirischen Untersuchung
Indirekter Vertrieb – dreistufig
Dienstleistungen und Mehrwert
Persönliche Betreuung
Entscheidungskriterien für den Einkauf
Administrative Betreuung Innendienst
Schulung
Industriezyklen
Trends im Vertrieb
6. Handlungsempfehlungen basierend auf den Forschungsergebnissen und Betrachtung der Forschungsfragen
7. Conclusio
Die Arbeit analysiert innovative Vertriebsstrategien für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) in der österreichischen Sanitär- und Produktezulieferindustrie, um eine optimale Struktur und Erfolgsfaktoren für die wertbasierte KundInnenbetreuung zu identifizieren. Dabei wird untersucht, wie Unternehmen durch den Ansatz des Value Based Selling den Mehrwert für ihre KundInnen steigern und langfristige Geschäftsbeziehungen erfolgreich gestalten können.
Value Based Selling
Ein Erfolgsmodell mancher Anbieter ist das Mehrwertgeschäft. Die Herausforderung dabei ist es, die Problem- oder Produktlösungen mit zusätzlichen Werten für die KundInnen zu verkaufen. Es besteht die These, dass 80 Prozent der Unternehmen ihre Leistungen unter Wert verkaufen. Das Value Based Selling wird als eine Verbesserung der Interaktion und des Verkaufsprozesses mit den KundInnen angesehen. Das eigene Angebot wird zielgerichtet mit der Sichtweise, sowie dem Nutzen der KundInnen verknüpft. Dabei wird beim Value Based Selling der Ansatz verfolgt, die eigenen Leistungen für die KundInnen ausgeprägter darzustellen und zu verkaufen. Der Mehrwert soll für KundInnen sichtbar gemacht werden und dadurch das Werterlebnis der KundInnen gesteigert. So wurden bei 278 befragten Unternehmen von 87 Prozent dieser bestätigt, dass das Value Based Selling als zentrales Thema Beachtung findet. Durch gekonnten Werteverkauf konnten Preise um etwa 13 Prozent gesteigert werden. Dabei sind die Möglichkeiten erst zu etwa einem Drittel ausgeschöpft. Dabei gehen die Initiativen zur umfassenderen Zusammenarbeit etwa zur Hälfte klar von den KundInnen aus, wobei mögliche Inhalte des Value Based Selling breit aufgestellt sind. Werteverkauf ist ein wichtiger Ansatz, nur wird er differenziert interpretiert, weshalb sie geschärft werden müssen.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die wirtschaftliche Bedeutung von KMU und die Herausforderungen im aktuellen Marktumfeld, wobei das Ziel der Arbeit, innovative Vertriebsstrategien zu erforschen, definiert wird.
2. Theoretische Grundlagen und Abgrenzungen zentraler Begriffe: Dieses Kapitel liefert Definitionen für KMU, Vertriebsstrategien sowie die Abgrenzung von B2C- und B2B-Bereichen als theoretisches Fundament der Arbeit.
3. Innovative Vertriebsstrategien für KMU: Hier werden das Value Based Selling sowie verschiedene Vertriebsstrukturen wie Direkt-, Indirekt- und Onlinevertrieb detailliert beschrieben und bewertet.
4. Training der MitarbeiterInnen - Psychologie im Vertrieb: Das Kapitel behandelt die Bedeutung von Innovationsmanagement, Wirtschaftspsychologie und Mitarbeiter-Training für eine effektive Mehrwertargumentation.
5. Empirische Untersuchung: Die methodische Durchführung und die Ergebnisse der qualitativen Experteninterviews werden analysiert, um die Praxisrelevanz der Vertriebsansätze zu prüfen.
6. Handlungsempfehlungen basierend auf den Forschungsergebnissen und Betrachtung der Forschungsfragen: Basierend auf der Untersuchung werden konkrete Empfehlungen für Vertriebsleiter und Unternehmen zur Optimierung der Mehrwertkommunikation gegeben.
7. Conclusio: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit einer fokussierten, individuellen Betreuung durch geschultes Personal.
KMU, Value Based Selling, KundInnenmehrwert, KundInnenbeziehung, innovativer Vertrieb, B2B, Vertriebsstrategie, Vertriebsstruktur, Sanitärindustrie, Kundenbetreuung, Innovationsmanagement, Wirtschaftspsychologie, Mehrwertargumentation, Prozessoptimierung
Die Arbeit befasst sich mit der Identifikation und Analyse innovativer Vertriebsstrategien für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) im B2B-Bereich, speziell in der österreichischen Sanitärindustrie.
Zentrale Themen sind das "Value Based Selling", die Gestaltung optimaler Vertriebsstrukturen, die Rolle der Vertriebspsychologie und die Steigerung des KundInnenmehrwerts.
Das Ziel ist es, moderne Ansätze und adaptierte Vertriebsstrukturen für KMU herauszufinden, die es ermöglichen, den Mehrwert von Produkten und Leistungen für KundInnen besser zu vermitteln und den Verkaufserfolg zu steigern.
Der Autor wählte eine qualitative Forschungsmethode und führte strukturierte Experteninterviews mit 13 VertriebsmitarbeiterInnen, leitenden Angestellten und GeschäftsführerInnen durch, die nach der Mayring-Methode ausgewertet wurden.
Der Hauptteil analysiert theoretische Konzepte des werteorientierten Verkaufens, verschiedene Absatzwege, Ansätze zur Psychologie im Vertrieb sowie die Ergebnisse der empirischen Untersuchung.
Wichtige Begriffe sind KMU, Value Based Selling, KundInnenmehrwert, Vertriebsstrukturen, B2B und Vertriebspsychologie.
Da KMU oft über weniger Ressourcen als Großkonzerne verfügen, bietet Value Based Selling die Chance, sich durch eine exzellente, werteorientierte Kommunikation vom Wettbewerb abzuheben und den Preisdruck zu reduzieren.
Zu den Herausforderungen zählen die notwendige Investition in Personal und digitale Werkzeuge, die Akzeptanz bei erfahrenen Mitarbeitern sowie die notwendige Kooperation mit bestehenden Großhandelspartnern.
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