Fachbuch, 2019
176 Seiten
Die Arbeit analysiert den Flirt als soziales Phänomen und untersucht die pragmatischen Prozesse der intimen Kontaktanbahnung. Dabei wird die Frage nach der Struktur des Flirts und den Problemen der Darstellung sowie dem Unterschied der Erlebniswelt zwischen Mann und Frau im Fokus stehen.
Die Einleitung stellt die Relevanz des Flirts als soziologisches Forschungsobjekt heraus und beleuchtet die Schwierigkeit, dieses Phänomen empirisch zu untersuchen. Das zweite Kapitel gibt einen Überblick über den Forschungsstand zur Thematik des Flirts. Im dritten Kapitel wird die Methode der empirischen Forschung erläutert, die auf episodischen Interviews basiert. Das vierte Kapitel präsentiert die Analyse von Flirtsituationen aus den Interviewdaten und analysiert verschiedene Aspekte des Flirts, wie Attraktivität, Grenzen, Demütigung und Indirektheit. Das fünfte Kapitel befasst sich mit der Kommentierung der empirischen Daten und deren Generalisierbarkeit. Im sechsten Kapitel werden die Ergebnisse in die theoretische Literatur eingebettet und die Struktur des Flirts sowie die Probleme der Darstellung diskutiert. Das siebte Kapitel widmet sich der Selbstreflexion der eigenen Forschungsperspektive.
Flirt, Soziologie, Pragmatik, intime Kontaktanbahnung, episodische Interviews, Geschlechterunterschiede, theoretische Einbettung.
Der Flirt ist ein flüchtiges Phänomen. Sobald ein externer Beobachter (Forscher) wahrgenommen wird, schirmen sich die Flirtenden oft ab, was eine authentische Beobachtung erschwert.
Der Flirt dient als spielerisches Testen von Grenzen und als indirekte Form der Kontaktanbahnung, ohne dass sofort eine verbindliche Intention vorliegen muss.
Indirektheit und Andeutungen schützen vor Demütigung und Gesichtsverlust, falls das Interesse vom Gegenüber nicht erwidert wird.
Die Arbeit untersucht anhand von Interviews, wie sich die Erlebniswelt und die Strategien der Kontaktanbahnung zwischen den Geschlechtern unterscheiden.
Die Analyse betrachtet die Mechanismen, wie Flirts enden oder abgebrochen werden, und ob es dabei zu sogenannten "turning points" kommt.
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