Bachelorarbeit, 2017
80 Seiten, Note: 1
Problemstellung
1. Einleitung und Theorie
1.1. Forschungsstand und Theorie
1.1.1. Feedback
1.1.1.1. Die Funktionen von Feedback
1.1.1.2. Arten von Feedback in einer Kommunikation
1.1.1.3. Die Kommunikation von Feedback
1.1.1.4. Feedback Regeln
1.1.1.5. Zentrale Feedback- Modelle
1.1.1.5.1. Response Certitude Modell, Kulhavy & Stock (1989)
1.1.1.5.2. Mindful-Processing-Modell, Bangert-Drowns et al. (1991)
1.1.1.5.3. Feedback - selbstreguliertes Lernen, Butler & Winne (1995)
1.1.1.5.4. Interactive-Two-Feedback-Loops-Model, Narciss (2006)
1.1.1.6. Feedback als Komponente für Arbeitszufriedenheit
1.1.2. Arbeitszufriedenheit
1.1.2.1. Zentrale Modelle der Arbeitszufriedenheit
1.1.2.1.1. Die Zwei-Faktoren-Theorie nach Herzberg (1959)
1.1.2.1.2. Determinanten der Arbeitszufriedenheit, Lawler (1973)
1.1.2.1.3. Dynamische Arbeitszufriedenheit, Bruggemann et al. (1975)
1.1.2.1.4. Job-Characteristics-Modell, Hackman und Oldham (1975)
2. Organisatorischer Wandel
2.1. Vergabe von Feedback
2.2. Anforderungen an Unternehmen
2.3. Theoretisches Modell der Organisation der Zukunft
3. Forschungsfragen und Hypothesenbewertung
4. Untersuchungsdesign
4.1. Methode
4.1.1. Erhebungsinstrument
4.1.1.1. Fragebogenaufbau
4.1.2. Stichprobenkonstruktion
4.1.3. Untersuchungsdurchführung
4.2. Hypothesen
4.2.1. Erkenntnisse
4.2.1.1. Stichprobenbeschreibung
4.2.1.2. Datenanalyse
4.2.1.3. Ergebnisse Hypothesen
4.2.1.4. Weitere Erkenntnisse
4.2.2. Diskussion
4.2.2.1. Relevanz der Erkenntnisse für Unternehmen
4.2.2.2. Umsetzbarkeit der Erkenntnisse
5. Schlussfolgerung und Ausblick
6. Anhänge
6.1. Fragebogen – Zusatzmail
6.2. Fragebogen
6.3. SPSS
6.3.1. Datenaufbereitung
6.3.2. Erster Überblick
Die Arbeit untersucht den Einfluss von Feedback auf die Arbeitszufriedenheit sowie die Arbeitsleistung von MitarbeiterInnen in Organisationen. Das primäre Ziel ist es aufzuzeigen, wie Feedback methodisch und implementierungstechnisch optimiert werden kann, um sowohl die individuelle Arbeitszufriedenheit als auch die Leistungssteigerung zu erhöhen.
1.1.1. Feedback
Feedback gewinnt nicht nur in unserem alltäglichen Leben immer mehr an Bedeutung. Grundsätzlich beinhaltet jegliche Kommunikation eine Komponente, in welcher Rückmeldung in verschiedenen Formen wesentlich sind und welche den nachfolgenden Kommunikationsverlauf beeinflussen.
In Kombination mit Autonomie kann Feedback zudem als erforderliche Voraussetzung für intrinsische Motivation genannt werden welche sich, im Gegensatz zu den Determinanten Variabilität, Ganzheitlichkeit und Bedeutung, welche nur als Summe als eine Voraussetzung für diese Art der Motivation genannt werden können, nicht kompensieren. Hackmann & Oldham (1975) gelang es mit ihrem Job Diagnostic Survey dies empirisch zu überprüfen und einen positiven Zusammenhang zwischen dem von innen kommenden Motivationspotenzial und Arbeitszufriedenheit nachweisen.
Feedback als konstruktive Rückmeldung über die Art und den Grad (Verhalten und Ergebnis) der Zielerreichung ist auch für Organisationen von zentraler Bedeutung. Nach Kanning und Staufenbiel (2012) kann sich Motivation auf ein Verhalten oder ein Ergebnis beziehen. Eine zeitnahe Rückmeldung ist bedeutend für den Lernprozess des/der EmpfängerIn.
Feedback bietet MitarbeiterInnen die Möglichkeit deutlich den eigenen Fortschritt wahrzunehmen, was einen positiven Einfluss auf die generelle Arbeitszufriedenheit hat und zusätzlich notwendige Informationen für etwaige Korrekturen oder Verbesserungen beinhaltet. Durch Feedback wird organisationales Lernen intensiviert, daher besteht ein mittelbarer Einfluss auf das nachhaltige Erfolgspotential einer ganzen Organisation.
1. Einleitung und Theorie: Dieses Kapitel analysiert wissenschaftlich die Begriffe Feedback und Arbeitszufriedenheit anhand von Definitionen und Modellen und erarbeitet ein theoretisches Modell zur Feedbacksituation.
2. Organisatorischer Wandel: Hier wird diskutiert, welche Wandlungsprozesse und Modifikationen in Unternehmen notwendig sind, um Feedback und dessen Verarbeitung effektiv zu implementieren.
3. Forschungsfragen und Hypothesenbewertung: In diesem Teil werden basierend auf der theoretischen Grundlage die zentralen Forschungsfragen formuliert und Hypothesen zum Einfluss von Feedback auf Zufriedenheit und Leistung abgeleitet.
4. Untersuchungsdesign: Dieses Kapitel erläutert das methodische Vorgehen der empirischen Studie, inklusive der quantitativen Online-Befragung, der Analyse der Daten mittels SPSS und der Hypothesenüberprüfung.
5. Schlussfolgerung und Ausblick: Dieses Kapitel fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen, kritisiert Aspekte und gibt einen Ausblick auf notwendige, weiterführende Untersuchungen.
6. Anhänge: Dieser Teil enthält ergänzende Materialien wie das Anschreiben zur Befragung, den vollständigen Fragebogen sowie Details zur SPSS-Datenaufbereitung.
Feedback, Arbeitszufriedenheit, Arbeitsleistung, Organisationspsychologie, Intrinsische Motivation, Feedbackkultur, Personalentwicklung, Lernprozesse, Selbstreguliertes Lernen, Wissensmanagement, Fehlerkultur, Mitarbeiterführung, Online-Befragung, Quantitative Analyse, Organisationsentwicklung.
Die Arbeit analysiert die Bedeutung von Feedback in Organisationen und wie dieses gezielt eingesetzt werden kann, um sowohl die Arbeitszufriedenheit als auch die individuelle Leistung von MitarbeiterInnen positiv zu beeinflussen.
Die zentralen Themen umfassen Feedback-Theorien, Konzepte der Arbeitszufriedenheit, moderne Managementmodelle wie das Job-Characteristics-Modell sowie die praktische Implementierung einer offenen Feedback- und Fehlerkultur.
Das Hauptziel ist es aufzuzeigen, wie Feedbackmethoden optimiert werden können, um einen messbaren Beitrag zur Steigerung der Arbeitszufriedenheit und der Arbeitsleistung zu leisten.
Die Arbeit nutzt einen quantitativen Forschungsansatz. Es wurde eine Online-Befragung durchgeführt, deren Daten anschließend mit dem Statistikprogramm SPSS deskriptiv und induktiv ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte theoretische Aufarbeitung verschiedener Feedback- und Motivationsmodelle sowie in einen empirischen Teil, in dem Hypothesen anhand einer Stichprobe von 50 Personen überprüft werden.
Die Arbeit lässt sich maßgeblich durch Begriffe wie Feedback, Arbeitszufriedenheit, Arbeitsleistung, Intrinsische Motivation, Feedbackkultur und Organisationspsychologie beschreiben.
Die statistische Auswertung der Umfrage ergab einen signifikanten Zusammenhang zwischen der Verfügbarkeit von Feedback und einer höheren Arbeitszufriedenheit bei den befragten MitarbeiterInnen.
Die Arbeit betont, dass eine offene Fehlerkultur essentiell ist, damit Feedback nicht als Angriff, sondern als wertvolle Lernmöglichkeit wahrgenommen wird, was wiederum die Motivation und Leistungsfähigkeit fördert.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

