Diplomarbeit, 2004
148 Seiten, Note: 1
EINLEITUNG
1 THEORETISCHER HINTERGUND
1.1 Grundlagen zu e-Learning
1.1.1 Definition
1.1.2 Charakteristika
1.1.3 Basistechnologien
1.1.4 e-Learning Plattformen
1.2 Lerntheoretische Grundlagen
1.2.1 Lerntheorien & Didaktik von e-Learning
1.2.2 e-Learning-Szenarien
1.2.3 Theorien des selbstgesteuerten Lernens
1.2.4 Theorien der Lernmotivation
1.3 Evaluation von e-Learning
1.3.1 Definition
1.3.2 Evaluationsbereiche
1.3.3 Evaluationsinstrumente
1.3.4 Evaluationsformen
1.4 Zusammenfassung & Implikationen
2 UNTERSUCHUNG
2.1 Evaluationsobjekt: Das virtuelle Seminar Führung (VSF)
2.1.1 Entwicklung
2.1.2 Didaktisches Konzept
2.1.3 Learning Management System: ILIAS
2.2 Evaluationsdesign
2.2.1 Evaluationsinstrumente
2.2.2 Planung und Durchführung
2.2.3 Stichprobe
2.3 Auswertungsmethoden
2.3.1 Itemanalysen
2.3.2 Reliabilitätsbestimmungen
2.3.3 Verteilungsanalysen
3 ERGEBNISSE
3.1 Fragebogen Lernerprofil (FB-LP)
3.1.1 Prüfung der Normalverteilung
3.1.2 Itemanalyse & -Selektion
3.1.3 Deskriptive Auswertung
3.2 Fragebogen selbstgesteuertes Lernen (FB-SGL)
3.2.1 Prüfung der Normalverteilung
3.2.2 Itemanalyse & -Selektion
3.2.3 Deskriptive Auswertung
3.3 Wissenstest (WT)
3.4 Bewertungsbogen (BB)
4 DISKUSSION
4.1 Betrachtung der Rahmenbedingungen & Güteeigenschaften der Instrumente
4.2 Zusammenfassung der Ergebnisse
4.3 Ergebnisinterpretation
4.4 Kritische Reflexion
4.5 Ausblick
Die vorliegende Diplomarbeit evaluiert das "virtuelle Seminar Führung" (VSF) an der Technischen Universität Berlin. Das primäre Ziel der Arbeit ist es, zu untersuchen, inwieweit das VSF in seiner didaktischen und technologischen Konzeption in der Lage ist, selbstgesteuerte Lernprozesse bei Studierenden zu unterstützen und aufrechtzuerhalten.
1.1.2 Charakteristika
E-Learning kann auf unterschiedliche Art und Weise in die Lehrgestaltung eingebunden werden. Es verfügt über charakteristische Merkmale, von denen jedes einzelne ein Mehrwertpotenzial (Wache, 2003) gegenüber herkömmlichen Lehr- und Lernmethoden darstellt. Die vier bedeutendsten Merkmale werden nun kurz dargestellt.
Interaktivität
E-Learning als interaktives Medium ermöglicht z.B. durch Hypertext – im Unterschied zu linearen Medien – einen nicht-sequentiellen, wahlfreien Zugriff auf mediale Informationen (e-Learning Infothek, 2003; Kerres, 2002; Schulmeister, 2002). Der Benutzer der Software kann nunmehr auch als Sender aktiv werden, indem er den Ablauf der Lerneinheit selbst steuert und gestaltet (Wolf, 1998). Der Text lässt sich ohne vorgegebene Reihenfolge lesen. Dies kann einen Aufbau von speichergebundenen Wissen verhindern, da „der Zusammenhang von physikalischer Speicherorganisation einerseits und mentaler Repräsentation beim Benutzer andererseits … aufgebrochen [wird]“ (Lang, 2002, S. 31). Der Lernende fixiert die Aufmerksamkeit auf den Lerninhalt, woraus im besten Fall ein höherer Grad an Selbstbestimmung resultiert, was sich wiederum positiv auf die Lernmotivation auswirkt (Wolf, 1998).
Bedingungen erfolgreicher Interaktion sind nach Borsook und Higgenbotham-Wheat (1991) u.a. die Unmittelbarkeit des Antwortverhaltens, Adaptabilität, Feedback, Optionen und bidirektionale Kommunikation.
1 THEORETISCHER HINTERGUND: Dieses Kapitel liefert den theoretischen Rahmen, indem es Grundlagen zu e-Learning, lerntheoretische Konzepte sowie Ansätze zur Evaluation von e-Learning erläutert.
2 UNTERSUCHUNG: Hier wird das Untersuchungsobjekt (VSF), das Evaluationsdesign, die Planung der Durchführung sowie die eingesetzten Untersuchungsinstrumente und Auswertungsmethoden beschrieben.
3 ERGEBNISSE: Dieses Kapitel präsentiert die Auswertung der erhobenen Daten für die verschiedenen Instrumente (FB-LP, FB-SGL, WT, BB) im Rahmen der Klassischen Testtheorie.
4 DISKUSSION: Die Ergebnisse werden kritisch interpretiert, Rahmenbedingungen reflektiert und abschließend Empfehlungen für künftige Forschungsvorhaben gegeben.
e-Learning, selbstgesteuertes Lernen, Evaluation, virtuelle Seminare, Führung, Hochschullehre, ILIAS, Lernmotivation, Instruktionsdesign, Klassische Testtheorie, Lernerfolg, Interaktivität, Blended Learning, Medienkompetenz, Lernumgebung.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Evaluation eines virtuellen Seminars zum Thema Führung, das von Studierenden für Studierende an der Technischen Universität Berlin entwickelt wurde.
Die Arbeit behandelt die didaktische Konzeption von e-Learning, die Förderung von selbstgesteuertem Lernen, die Anwendung der Lernplattform ILIAS und die empirische Bewertung dieser Lernumgebung.
Das Hauptziel besteht darin zu überprüfen, ob das virtuelle Seminar in seiner didaktischen und technologischen Ausgestaltung in der Lage ist, selbstgesteuerte Lernprozesse effektiv zu unterstützen.
Es wurden verschiedene Online-Fragebögen und ein Wissenstest zur Erfassung von Lernverhalten, Motivation und Zufriedenheit der Studierenden entwickelt und eingesetzt.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Einleitung zum e-Learning, eine detaillierte Beschreibung der Entwicklung des Seminars und schließlich die Auswertung der gewonnenen Daten.
Zu den zentralen Begriffen zählen selbstgesteuertes Lernen, e-Learning, Evaluation, Führung und die Lernplattform ILIAS.
Technische Schwierigkeiten führten dazu, dass viele Teilnehmer das System nicht wie vorgesehen nutzen konnten und stattdessen auf Papierausdrucke auswichen, was die Datenauswertung und Interpretation erheblich erschwerte.
Die Autorin schließt daraus, dass e-Learning intensive Betreuung und sorgfältige Planung erfordert; dennoch zeigt sich, dass Studierende die Flexibilität als Vorteil schätzen und das Potenzial des Internets für ihre berufliche Zukunft anerkennen.
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