Diplomarbeit, 2005
80 Seiten, Note: 1,7
1 Einführung und Überblick
1.1 Problemstellung und Hinleitung zum Thema
1.2 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit
2 Kundenwert – begriffliche Definitionen
2.1 Kunde
2.2 Begriffsabgrenzung „Wert“ und „Kundenwert“
2.2.1 Allgemeine Wertdefinition
2.2.2 Kundenwert
3 Bestimmungsfaktoren des Kundenwertes
3.1 Marktpotential
3.1.1 Ertragspotential
3.1.2 Entwicklungspotential
3.1.3 Cross-Buying-Potential
3.1.4 Loyalitätspotential
3.2 Ressourcenpotential
3.2.1 Referenzpotential
3.2.2 Informationspotential
3.2.3 Kooperationspotential
3.2.4 Synergiepotential
3.2.5 Innovationspotential
3.3 Zusammenfassung und kritische Würdigung der Determinanten
4 Analysemethoden der Kundenbewertung
4.1 Anforderungen an die Analyseverfahren
4.2 Eindimensionale Verfahren
4.2.1 Umsatzanalyse / ABC-Staffelung
4.2.2 Kundendeckungsbeitragsrechnung
4.2.3 Kundenlebenszyklus und Customer-Lifetime-Value (CLV)
4.2.4 Kundenzufriedenheitsanalyse
4.2.5 Loyalitätsleiter-Konzept
4.2.6 Analyse des Cross-Buying-Wertes
4.2.7 Analyse des Referenzwertes
4.2.8 Analyse des Informationswertes
4.2.9 Zahlungsbereitschaftsanalyse
4.2.10 Kaufhäufigkeitsanalyse
4.3 Mehrdimensionale Verfahren als Basis zur Ermittlung und Darstellung eines ganzheitlichen Kundenwertes
4.3.1 Klassifikationsschlüssel
4.3.2 Die RFMR-Methode (Recency, Frequency and Monetary Ratio)
4.3.3 Kundenscoring
4.3.4 Kundenportfolio-Modelle
5 Zusammenfassung über Anwendung und Potentiale der Kundenwertanalyse in der Unternehmenspraxis
Diese Arbeit zielt darauf ab, die betriebswirtschaftliche Bedeutung des Kundenwertes aufzuzeigen, die relevanten Einflussfaktoren zu identifizieren und Methoden für eine ganzheitliche Kundenwertermittlung zu evaluieren, um Unternehmen eine fundierte Entscheidungsgrundlage für die Ressourcenallokation zu bieten.
Customer Equity
Die Customer Equity stellt den konventionellen Kundenwert aus der Sicht des Anbieters dar. Cornelsen (zitiert in: Henseler, J., Hoffmann, Th. (2003), S. 12) definiert den Kundenwert aus Anbietersicht als den „Indikator des Ausmaßes, in dem ein Kunde dazu beiträgt, die monetären bzw. nicht-monetären Ziele des Anbieters zu erfüllen“. Daneben wird in der Fachliteratur die Customer Equity beschrieben als der „diskontierte Einzahlungsüberschuss, den ein Kunde im gesamten Verlauf seiner Kundenbeziehung für das Unternehmen erzeugt“ (Meffert, H. (2000), S. 948).
Wird keine Unterscheidung zwischen den beiden Perspektiven aufgeführt, lehnt sich die Definition in der Regel an die des Begriffs „Customer Equity“ an. Es ist davon auszugehen, dass diese Sichtweise bevorzugt wird, weil die Berechnung des Kundenwertes aus Anbietersicht einen monetär messbaren Erfolg für das Unternehmen verspricht, im Gegensatz zur Betrachtung des monetär schwer berechenbaren Nettonutzens aus Kundensicht.
1 Einführung und Überblick: Diese Einleitung skizziert den Paradigmenwechsel vom Verkäufer- zum Käufermarkt und erläutert die Notwendigkeit der Kundenwertanalyse für den Unternehmenserfolg.
2 Kundenwert – begriffliche Definitionen: Hier werden grundlegende Definitionen zum Kundenbegriff sowie zu den Perspektiven „Customer Value“ und „Customer Equity“ erarbeitet und in einen Zusammenhang gebracht.
3 Bestimmungsfaktoren des Kundenwertes: Dieses Kapitel analysiert das Markt- sowie das Ressourcenpotential als die zentralen Dimensionen, die den Wert eines Kunden für ein Unternehmen konstituieren.
4 Analysemethoden der Kundenbewertung: Hier werden verschiedene eindimensionale und mehrdimensionale Verfahren zur Kundenbewertung vorgestellt, kritisch hinterfragt und anhand eines Praxisbeispiels verdeutlicht.
5 Zusammenfassung über Anwendung und Potentiale der Kundenwertanalyse in der Unternehmenspraxis: Das abschließende Kapitel resümiert die theoretischen Erkenntnisse und ordnet die praktische Relevanz sowie die Herausforderungen bei der Implementierung von Kundenwertanalysen in Unternehmen ein.
Kundenwert, Kundenbeziehung, Customer Equity, Customer Value, Marktpotential, Ressourcenpotential, Kundenbindung, Kundenzufriedenheit, Scoring-Modell, Portfolio-Analyse, Kundenlebenszyklus, Deckungsbeitrag, Cross-Buying, Kundenwertanalyse, Kundenorientierung.
Die Arbeit analysiert die verschiedenen Faktoren und Methoden, mit denen Unternehmen den Wert ihrer Kunden bestimmen können, um eine zielgerichtete Kundenbetreuung sicherzustellen.
Sie behandelt die begriffliche Definition des Kundenwertes, die Bestimmung durch Markt- und Ressourcenpotentiale sowie die Anwendung quantitativer und qualitativer Analyseverfahren.
Das Ziel ist die Aufzeichnung einer Stoßrichtung, wie Unternehmen durch eine fundierte Analyse den Kundenwert ermitteln und diesen ganzheitlich steuern können.
Die Arbeit nutzt eine Literaturanalyse sowie die fallbeispielbasierte methodische Ausarbeitung und kritische Würdigung bestehender Bewertungskonzepte (wie Scoring- und Portfoliomodelle).
Im Hauptteil liegt der Fokus auf der Klassifizierung von Determinanten (Markt- und Ressourcenpotentiale) und einer detaillierten Analyse verschiedener Bewertungsmethoden, ergänzt durch ein durchgehendes Beispiel.
Kundenwert, Kundenbindung, Customer Equity, Marktpotential, Ressourcenpotential, Kundenlebenszyklus und Portfolio-Analyse.
„Maximus“ dient als durchgehendes fiktives Beispiel, anhand dessen die Autorin die Anwendung der verschiedenen Analysemethoden und Punkteskalen illustriert.
Die Unterscheidung dient dazu, zwischen dem direkten monetären Ertrag (Marktpotential) und dem indirekten, oft qualitativen Nutzen (Ressourcenpotential) des Kunden präzise zu differenzieren.
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