Bachelorarbeit, 2019
76 Seiten, Note: 2,1
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG
2 ZIELSETZUNG
Verständnis eines gesunden Unternehmens
Gesunde Arbeitsbedingungen
Gesunde Führung
Gesundes Miteinander (Unternehmenskultur)
Gesundes Verhalten
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND
3.1 Arbeit und Gesundheit - Verständnis von Gesundheit
3.1.1 Gesundheit
3.1.2 Arbeits- und Gesundheitssituation der erwerbstätigen Bevölkerung (Arbeitsunfähigkeit, körperliche und psychische Belastungen am Arbeitsplatz)
3.1.3 Krankheitsbedingte Kosten der erwerbstätigen Bevölkerung
3.2 Betriebliches Gesundheitsmanagement (Begriffsbestimmung und Bestandteile eines BGM)
3.2.1 Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM)
3.2.2 Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM)
3.2.3 Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF)
3.2.4 Arbeits- und Gesundheitsschutz
3.3 Führung und Gesundheit
3.3.1 Definition Führung
3.3.2 Vorbildfunktion der Führungskraft
3.3.3 Implementierung einer gesunden Führungskultur
3.3.4 Wertschätzung und Sinnvermittlung als grundlegende Haltung der Führungskraft
3.4 Unternehmenskultur und Gesundheit
3.4.1 Grundverständnis Unternehmenskultur und Gesundheit
3.4.2 Facetten einer guten Unternehmenskultur
3.5 Beschreibung des aktuellen Forschungsstandes von bedingungsbezogene und personenbezogene Interventionen
3.5.1 Beschreibung des aktuellen Forschungsstandes zum Thema bedingungsbezogene Interventionen (Verhältnisprävention)
3.5.2 Beschreibung des aktuellen Forschungsstandes zum Thema personenbezogene Interventionen (Verhaltensprävention)
4 METHODIK
4.1 Untersuchungsobjekte - Ausgewählte Unternehmen
4.2 Genaue Beschreibung des Untersuchungsablaufes - Rekrutierung der Unternehmen/Befragungsteilnehmer
4.3 Angaben zur Untersuchungsmethodik
4.4 Beschreibung der statistischen Auswertung des Datenmaterials - Datenerfassung mittels Datenmaske
5 ERGEBNISSE
5.1 Deskriptive Auswertung
5.2 Hypothesenprüfung
5.2.1 Hypothese H1
5.2.2 Hypothese H2
6 DISKUSSION
6.1 Ergebnisse
6.2 Methodik
6.3 Ausblick
7 ZUSAMMENFASSUNG
Die vorliegende Arbeit untersucht, inwieweit kleine und mittlere Unternehmen (KMU) die Gesundheit ihrer Beschäftigten aktiv fördern und in welchen Bereichen dabei ein Handlungsbedarf besteht. Hierzu wurden Experten aus elf verschiedenen Unternehmen befragt, um den Ist-Zustand betrieblicher Gesundheitsaktivitäten empirisch zu erfassen.
3.1.1 Gesundheit
Der Begriff „Gesundheit“ ist ein vielschichtiger Begriff und wird in der Wissenschaft unterschiedlich verstanden.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) definiert Gesundheit als einen Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens und nicht nur als Fehlen von Krankheit oder Gebrechen (Der Bundesrat – Das Portal der Schweizer Regierung, 2014).
Demnach wäre jemand nur gesund, wenn die drei Kriterien der biologischen, psychischen und sozialen Ebene in vollkommener Zufriedenheit erfüllt würden. Diese Kriterien vollkommen zu erfüllen, ist zu idealistisch gedacht. Denn, wenn z.B. eine Person kurzfristig eine mentale Dissonanz aufweist, wäre sie nicht gesund.
Antonovsky entwickelte das Salutogenese-Modell, das als ganzheitlich gesundheitsorientiert zu betrachtet werden kann (Ulich & Wülser, 2018).
Er betrachtet die Gesundheit als Prozess und nicht als Zustand. Er definiert eine Gesundheitsressource, das Kohärenzgefühl, ein dynamisches und fortwährendes Gefühl, dass sich die Ereignisse im Leben positiv entwickeln. Dieses Gefühl wird in der Kindheit angelegt und entwickelt sich fortlaufend über das Leben weiter. Das Kohärenzgefühl setzt sich aus der Verstehbarkeit, Machbarkeit und Sinnhaftigkeit zusammen. Gesundheit und Krankheit bezeichnet Antonovsky als Pole auf einem Kontinuum, und wir befinden uns stets in zwischen diesen Polen (Ulich & Wülser, 2018).
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG: Es wird die Relevanz der Mitarbeitergesundheit für den Unternehmenserfolg erläutert und auf steigende Fehlzeiten sowie psychische Belastungen hingewiesen.
2 ZIELSETZUNG: Das Kapitel definiert das Ziel der Arbeit, den Handlungsbedarf zur Gesundheitsförderung in KMU mittels Expertenbefragungen in fünf zentralen Themenfeldern zu analysieren.
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND: Es erfolgt eine theoretische Einordnung von Gesundheit, Betrieblichem Gesundheitsmanagement (BGM), Führungskultur und Unternehmenskultur, ergänzt um den Forschungsstand zu Präventionsinterventionen.
4 METHODIK: Dieser Abschnitt beschreibt das Studiendesign, die Auswahl der Zielunternehmen, die Datenerhebung via Online-Fragebogen sowie die statistischen Analyseverfahren.
5 ERGEBNISSE: Hier werden die Resultate der deskriptiven Auswertung der Expertenbefragung sowie die Überprüfung der aufgestellten Hypothesen dargestellt.
6 DISKUSSION: Die Ergebnisse werden kritisch hinterfragt, methodische Limitationen dargelegt und ein Ausblick auf zukünftigen Forschungsbedarf gegeben.
7 ZUSAMMENFASSUNG: Dieses Kapitel liefert ein abschließendes Fazit der Arbeit und fasst die wesentlichen Erkenntnisse aus der Untersuchung zusammen.
Betriebliches Gesundheitsmanagement, BGM, KMU, Gesundheitsförderung, Prävention, psychische Gesundheit, Unternehmenskultur, Führung, Arbeitsumfeld, Fehlzeiten, Arbeitsunfähigkeit, Verhältnisprävention, Verhaltensprävention, Salutogenese, Mitarbeiterbindung
Die Arbeit analysiert, wie kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in Deutschland ihre betriebliche Gesundheitsförderung gestalten und in welchen Bereichen für diese Unternehmen noch ein spezifischer Handlungsbedarf besteht.
Die Arbeit gliedert sich in die Themenbereiche: Verständnis eines gesunden Unternehmens, Gestaltung der Arbeitsbedingungen, Rolle der Führungskräfte, Unternehmenskultur und gesundes Verhalten der Beschäftigten.
Das Ziel ist es, den Status quo der betrieblichen Gesundheitsaktivitäten in KMU zu evaluieren und aufzuzeigen, wo Unternehmen durch einfache Maßnahmen ihre Potenziale zur Gesundheitsförderung besser ausschöpfen können.
Es wird eine quantitative Längsschnittstudie mittels eines Online-Fragebogens durchgeführt, wobei die Daten der Befragung von elf Unternehmensexperten statistisch ausgewertet wurden.
Der Hauptteil liefert zunächst den theoretischen Kenntnisstand über BGM, rechtliche Rahmenbedingungen und Führung, gefolgt von der methodischen Beschreibung der Untersuchung und der detaillierten Auswertung der Befragungsergebnisse.
Zentrale Begriffe sind Betriebliches Gesundheitsmanagement, KMU, Gesundheitsförderung, Unternehmenskultur, Führungskräfteentwicklung, psychische Belastungen und Präventionsmaßnahmen.
Die Analyse zeigt, dass gerade in Dienstleistungsunternehmen ein überdurchschnittlicher Handlungsbedarf in den Bereichen Ressourcenmanagement und Unternehmenskooperationen besteht.
Die Führungskraft ist als Vorbild für eine gesundheitsorientierte Unternehmenskultur essenziell; eine mangelnde Kompetenz der Führungsebene im Bereich BGM ist oft eine zentrale Ursache für ungenutzte Gesundheitsressourcen im Betrieb.
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