Bachelorarbeit, 2018
55 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung und Gang der Untersuchung
2 Merkmale von Innovationsunternehmen
2.1 Definition des Innovationsbegriffs
2.2 Ablauf des Innovationsprozesses
2.3 Charakteristika von Innovationsunternehmen
3 Innovation Performance Measurement
3.1 Relevanz des Innovationscontrollings
3.2 Einordnung in das Innovationscontrolling
3.3 Zweck des IPM
3.4 Herausforderungen des IPM
4 Erfassung und Messung der Erfolgsfaktoren von Innovationsunternehmen
4.1 Input Management
4.2 Wissensmanagement
4.3 Innovationsstrategie
4.4 Unternehmensorganisation und -kultur
4.5 Portfoliomanagement
4.6 Projektmanagement
4.7 Kommerzialisierung
5 Innovation Performance Measurement System
5.1 Anforderungen und Prinzipien eines IPMS
5.2 Kennzahlenauswahl
5.3 Determinanten eines IPMS
5.4 Messcharakteristika
5.5 Funktionen eines IPMS und erfolgsabhängige Vergütung
6 Innovation Balanced Scorecard
6.1 Nutzen der Innovation Balanced Scorecard
6.2 Perspektiven der Innovation Balanced Scorecard
6.2.1 Finanzielle Perspektive
6.2.2 Kunden- und Markt-Perspektive
6.2.3 Innovationsperspektive
6.2.4 Interne Prozess-Perspektive
6.2.5 Lern- und Entwicklungsperspektive
6.3 Ursache-Wirkungs-Beziehungen
6.4 Implementierung
7 Fazit
Die Bachelorarbeit setzt sich zum Ziel, konzeptionelle Ansätze zur Steuerung von Innovationsunternehmen mittels des Innovation Performance Measurement (IPM) darzustellen, um Unsicherheiten im Innovationsprozess durch geeignete Kennzahlensysteme zu minimieren und eine zielorientierte Steuerung zu ermöglichen.
3.1 Relevanz des Innovationscontrollings
Die Ursache der Notwendigkeit eines Controllings für Innovationen bzw. Innovationsunternehmen sind die Unsicherheiten, die in einem Innovationsprozess bis hin zur Vermarktung auftreten. Jede Innovation hat ein anderes Set an Problemen. Zur Lösung und Prävention dieser Probleme und Minimierung der Unsicherheiten werden Informationen benötigt. Unsicherheiten können als Differenz der Informationen, welche zur Durchführung des Innovationsprojekts nötig sind, zu den Informationen, welche dem Unternehmen bereits vorliegen, angesehen werden. Für Davila (2000) ist das Innovationscontrolling mehr die Informationsbeschaffung zur Minimierung von Unsicherheiten als die Reduzierung von Zieldivergenzen. Dabei sollen nicht nur Daten aus dem Rechnungswesen, wie beispielsweise Kosten, Budget und Profitabilität, sondern auch Informationen über die Konsumenten, das Produktdesign und zeitabhängige Messgrößen erfasst werden. In diesem Zusammenhang sind vor allem die Informationen relevant, welche die gegebenen Unsicherheiten ausräumen.
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Problematik ein, dass Innovationsprozesse aufgrund von Unsicherheiten und Marktveränderungen einer gezielten Steuerung bedürfen, und definiert die Zielsetzung der Arbeit.
2 Merkmale von Innovationsunternehmen: Hier werden der Innovationsbegriff sowie der typische Ablauf von Innovationsprozessen definiert und die spezifischen Merkmale erläutert, die Innovationsunternehmen auszeichnen.
3 Innovation Performance Measurement: Es wird die Relevanz des Controllings für den Innovationsbereich untersucht, das IPM eingeordnet sowie dessen wesentliche Zwecke und Herausforderungen analysiert.
4 Erfassung und Messung der Erfolgsfaktoren von Innovationsunternehmen: Dieses Kapitel betrachtet systematisch sieben Kernkompetenzen (u.a. Input-, Wissens- und Projektmanagement), die den Erfolg von Innovationen maßgeblich beeinflussen.
5 Innovation Performance Measurement System: Hier werden die Anforderungen, Prinzipien und Determinanten eines IPMS sowie die Auswahl geeigneter Kennzahlen und deren Bedeutung für die Vergütung dargelegt.
6 Innovation Balanced Scorecard: Das Kapitel widmet sich der BSC als Instrument zur strategischen Steuerung von Innovationen, beschreibt ihre Perspektiven sowie deren Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge.
7 Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der Erkenntnisse und bietet einen Ausblick auf den weiteren Forschungsbedarf im Bereich des Innovationscontrollings.
Innovation, Innovationscontrolling, Innovation Performance Measurement, IPMS, Innovationsprozess, Balanced Scorecard, Kennzahlensysteme, Erfolgsfaktoren, Forschungs- und Entwicklungsmanagement, Strategische Steuerung, Wissensmanagement, Innovationsstrategie, Performance Measurement, Projektmanagement, Unternehmenskultur
Die Arbeit befasst sich mit der Steuerung von Innovationsunternehmen und analysiert, wie durch den Einsatz eines Innovation Performance Measurement (IPM) der Innovationsprozess effektiv gestaltet und der Unternehmenserfolg gesichert werden kann.
Zu den zentralen Themen gehören das Innovationscontrolling, die Identifikation von Erfolgsfaktoren, der Entwurf von Messsystemen für Innovationsleistungen sowie die praktische Anwendung der Innovation Balanced Scorecard.
Das primäre Ziel ist es, konzeptionelle Grundlagen des Innovationscontrollings vorzustellen und aufzuzeigen, wie ein Performance Measurement System dabei helfen kann, Unsicherheiten zu verringern und die Innovationsziele zu erreichen.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und -analyse aus den Bereichen Controlling, Innovationsmanagement und Forschung & Entwicklung, um ein theoretisches Fundament für die Innovationssteuerung zu bilden.
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse von Innovationsmerkmalen, die Einordnung des IPM, die detaillierte Betrachtung von Erfolgsfaktoren, die Anforderungen an IPMS-Designs sowie die vertiefende Darstellung der Innovation Balanced Scorecard.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Innovationscontrolling, IPM, Innovation Balanced Scorecard, IPMS, Kennzahlensysteme und Innovationsprozess geprägt.
Da Innovationen von Natur aus unsicher sind und oft keinem wiederholbaren Standardprozess folgen, besteht die Hauptaufgabe des Controllings darin, Informationen zu beschaffen, die diese Unsicherheiten minimieren und eine fundierte Entscheidungsfindung ermöglichen.
Während sich das Input Management auf die Bereitstellung und den Verbrauch von physischen, finanziellen und personellen Ressourcen konzentriert, liegt der Schwerpunkt des Wissensmanagements auf der Identifikation, Generierung und Verbreitung von Wissen als entscheidende Grundlage für Innovationen.
Erfolgsabhängige Vergütung dient als Anreizmechanismus, um das Verhalten der Manager und Mitarbeiter an den strategischen Zielen des Unternehmens auszurichten, wobei sie helfen kann, das Risiko von Fehlentscheidungen durch Zielvorgaben zu steuern.
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