Bachelorarbeit, 2018
54 Seiten, Note: 2,7
1. Einleitung und Übersicht
1.1 Organisationen als wesentlicher Bestandteil moderner Gesellschaften
1.2 Grober Abriss der gesamten Arbeit
2. Theoretischer Teil der Arbeit
2.1 Organisationen als flexible Systeme
2.2 Entwicklung der technischen Vernetzung von Organisationen unter Betrachtung der Digitalisierung
2.2.1 Von der isolierten Prozessrationalisierung zu Reorganisation betriebsübergreifender Strukturen
2.2.2 Umbruch in der Softwareentwicklung
2.3 Alterung der berufstätigen Gesellschaft im Hinblick auf ergonomische Aspekte im Betrieb
2.4 Untersuchungsleitende Fragestellung
3. Fallbeispiel anhand eines globalen Automobil- und Maschinenbauunternehmens
3.1 Vorstellung der Programme
3.2 Schulungen als Umsetzungspraxis
4. Qualitative Analyse
4.1 Methodische Vorgehensweise
4.2 Vorstellung des Datenmaterials und spezifische Fragestellung
4.3 Fallbeschreibungen zu jeder Schulung
4.3.1 Erläuterung der Schulungsabläufe des APK
4.3.2 Protokollierung des Schulungsablaufs der Software 3DEX
4.4 Vorstellung der Themenschwerpunkte
4.4.1 Verständnisfragen
4.4.2 Mit- und Weiterdenken
4.4.3 Medien
4.4.4 Stimmung
4.4.5 Allgemeine Auffälligkeiten
4.4.6 Beschwerden
4.4.7 Zeitschiene
4.4.8 Software- und Hardwareprobleme
4.5 Einbettung in den situativen Kontext und Vergleich aller Schulungen
4.5.1 Grobe Übersicht über die Häufigkeiten der Themenfelder
4.5.2 Erörterung der Themenabfolge je Schulung
4.6 Ergebnisse der Untersuchung
5. Exkurs: Quantitative Analyse für ein Unternehmen
5.1 Aufbau des Fragebogens
5.2 Konkrete Operationalisierung der Variablen
5.3 Methodisches Vorgehen
5.4 Datenerhebung und Ergebnisse
6. Fazit
Die Arbeit untersucht, wie digitale Matching-Software zur ergonomischen Arbeitsplatzgestaltung in einem global agierenden Automobil- und Maschinenbauunternehmen beitragen kann und welche altersbedingten Unterschiede bei der Einführung und Akzeptanz dieser Technologien bestehen.
2.1 Organisationen als flexible Systeme
In der folgenden Arbeit sollen Organisationen vorrangig als offene, flexible Systeme begriffen werden, welche sich im Zuge des sozialen und technischen Wandels weiterentwickeln. Sie bieten Möglichkeiten, durch ständige Veränderungen innovativ zu wachsen und neue Formen der Organisation entstehen zu lassen. In einem Beitrag in der Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie werden „Gegenwartsgesellschaften [...] als ‚Netzwerkgesellschaften‘ oder Informations- und Wissensgesellschaften bezeichnet“ (Allmendinger & Hinz, 2002, S. 21), was die Autoren Allmendinger und Hinz in einem anderen Beitrag aufgreifen und erläutern. Sie behaupten, dass derartige Bezeichnungen auf bedeutende Veränderungen innerhalb der Art der Organisation in modernen Gesellschaften hinweisen (Allmendinger & Hinz, 2002).
1. Einleitung und Übersicht: Das Kapitel führt in die gesellschaftliche Relevanz von Organisationen ein und stellt die Relevanz ergonomischer Arbeitsplatzgestaltung im Kontext des demografischen Wandels dar.
2. Theoretischer Teil der Arbeit: Es werden theoretische Grundlagen zu Organisationen als flexible Systeme, die historische Entwicklung der Digitalisierung und arbeitswissenschaftliche Ansätze erörtert.
3. Fallbeispiel anhand eines globalen Automobil- und Maschinenbauunternehmens: Dieses Kapitel stellt die praktische Implementierung spezifischer Matching-Software und die zugehörigen Schulungskonzepte im betrachteten Unternehmen vor.
4. Qualitative Analyse: Hier wird die methodische Vorgehensweise bei der Untersuchung der Schulungen dargelegt sowie die gewonnenen Erkenntnisse und Themenschwerpunkte analysiert.
5. Exkurs: Quantitative Analyse für ein Unternehmen: Dieses Kapitel ergänzt die qualitative Forschung durch eine statistische Auswertung von Fragebogendaten zur Nutzerzufriedenheit.
6. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Synthese der Ergebnisse, die den Einfluss von Rationalisierung und Alterung der Gesellschaft auf die Softwareakzeptanz zusammenfasst.
Organisationen, Digitalisierung, Ergonomie, Arbeitsplatzgestaltung, demografischer Wandel, Matching-Software, Schulung, Scrum, Nutzerzufriedenheit, Rationalisierung, Altersstruktur, Automobilindustrie, Wissensgesellschaft, Informatisierung, Arbeitswelt.
Die Bachelorarbeit analysiert den Einsatz neuer, digitaler Matching-Software in der Industrie und deren Einfluss auf die ergonomische Arbeitsplatzgestaltung.
Die Schwerpunkte liegen auf der Organisationstheorie, der ergonomischen Arbeitsplatzgestaltung, den Auswirkungen des demografischen Wandels und der Akzeptanz digitaler Tools durch verschiedene Generationen von Mitarbeitern.
Ziel ist es zu untersuchen, wie durch den Einsatz von Software die Ergonomie verbessert werden kann und ob altersbedingte Unterschiede im Umgang mit diesen neuen digitalen Systemen die Akzeptanz beeinflussen.
Es wird eine qualitative Analyse in Form von Trainingsprotokollen sowie ein quantitativer Exkurs mittels Fragebogenauswertung angewendet.
Der Hauptteil befasst sich mit der Theorie flexibler Organisationen, der Beschreibung des Fallbeispiels in der Automobilbranche und der detaillierten qualitativen Auswertung von durchgeführten Software-Schulungen.
Die wichtigsten Begriffe sind Digitalisierung, Ergonomie, Arbeitsplatzgestaltung, demografischer Wandel und Matching-Software.
Die Analyse zeigt, dass jüngere "Digital Natives" offener gegenüber der Software sind, während ältere Generationen die Software eher kritisch betrachten, was zu unterschiedlichen Spannungsfeldern in den Schulungen führt.
Die qualitative Auswertung ergibt, dass die Qualität der Betreuung durch die Trainer von den Teilnehmern als sehr gut bewertet wird und unabhängig von demografischen Merkmalen einen wesentlichen positiven Beitrag zur Situation leistet.
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