Bachelorarbeit, 2010
85 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
2. Hintergrund
2.1 Begriffsbestimmung Stress
2.2 Stresstheorien
2.3 Stress bei Kindern und Jugendlichen
2.4 Diagnoseinstrumente
3. Methodik
3.1 Untersuchungsbeschreibung
3.1.1 Untersuchungsgang
3.1.2 Untersuchungszeitraum
3.1.3 Zusammensetzung der Stichprobe
3.1.4 Untersuchungsverfahren: Der Fragebogen
3.2 Datenverarbeitung
4. Ergebnisdarstellung
4.1 Anthropometrische Daten
4.2 Stresshäufigkeit
4.3 Stressorte
4.4 Stresserleben in Schule, Freizeit und Familie
4.5 Stresssymptome
4.6 Selbstbild
4.7 Akzeptanzgefühl
5. Diskussion
5.1 Diskussion des Untersuchungsablaufes
5.2 Diskussion der Methode
5.2 Diskussion der anthropometrischen Daten
5.3 Ergebnisdiskussion
5.3.1 Diskussion des Stresserlebens
5.3.2. Diskussion der Stressorte
5.3.3 Diskussion des Stresserlebens in Schule, Freizeit und Familie
5.3.4 Diskussion zu Hänseleien und Stress
5.3.5 Diskussion der Stresssymptome
5.3.6 Diskussion zum Selbstbild
5.3.7 Diskussion zum Akzeptanzgefühl
6. Zusammenfassung
7. Abstract
Die vorliegende Bachelor-Thesis untersucht das Stresserleben bei übergewichtigen und adipösen Jugendlichen, um psychosoziale Belastungsfaktoren zu identifizieren und Ansätze für die Gesundheitsförderung abzuleiten.
1. Einleitung
Lange Zeit fokussierte sich die Stressforschung ausschließlich auf das Stresserleben von Erwachsenen. Jüngere Studien belegen jedoch, dass bereits Kinder und Jugendliche hohen Belastungssituationen ausgesetzt sind (COMPAS et al. 1989). Dabei kann das Stresserleben von Kindern und Jugendlichen nicht pauschal mit dem von Erwachsenen gleichgesetzt werden. Speziell Heranwachsende sind einem ständigen Prozess aus wechselnden Lebensanforderungen und Belastungen ausgesetzt und müssen verschiedenste Entwicklungsaufgaben bestehen (GOGOLL 2004). Während bei Erwachsenen Begriffe wie „Stress“ oder „Burnout“ zunehmend an Bedeutung gewinnen, werden Kinder und Jugendliche in ihrem Stresserleben häufig unterschätzt (ESCHENBECK et al. 2006).
Erst vor ungefähr zwanzig Jahren wandte sich die Stressforschung erstmals den Kindern zu, woraufhin im Laufe der Jahre eine Vielzahl an verschiedenen Diagnoseinstrumenten und Studien entwickelt und durchgeführt wurden. Lohaus entwarf mit dem „Fragebogen zur Erhebung des Stresserlebens und Stressbewältigung im Kindesalter“ (SSK) und seiner Erweiterung, dem SSKJ-3-8, die bekanntesten Verfahren zur Erhebung von Stresserleben bei Kindern und Jugendlichen (LOHAUS et al. 2001). Trotz der diversen bestehenden Erhebungsinstrumente werden spezifische Stressproblematiken wenig berücksichtigt. Besonders fehlt es an Fragebögen für den Erkrankungsbereich, zum Beispiel der Adipositas.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Relevanz der Stressforschung bei Kindern und Jugendlichen und identifiziert die Forschungslücke bezüglich adipöser Betroffener.
2. Hintergrund: In diesem Kapitel werden theoretische Grundlagen zum Stressbegriff, wissenschaftliche Stresstheorien sowie die Besonderheiten des Stresserlebens im Kindes- und Jugendalter dargelegt.
3. Methodik: Der Abschnitt beschreibt den Ablauf der Untersuchung, die Stichprobenwahl und die Konstruktion des Fragebogens zur Erhebung der Stressbelastung.
4. Ergebnisdarstellung: Hier werden die erhobenen Daten zu Stresshäufigkeit, Stressorten, Symptomen sowie zum Selbstbild und Akzeptanzgefühl der Teilnehmer ausgewertet und visualisiert.
5. Diskussion: Die Ergebnisse werden kritisch hinterfragt, mit dem aktuellen Forschungsstand verglichen und Limitationen der Studie aufgezeigt.
6. Zusammenfassung: Dieses Kapitel resümiert die wesentlichen Erkenntnisse der Arbeit und gibt Empfehlungen für zukünftige Präventionsprogramme.
7. Abstract: Eine englischsprachige Zusammenfassung der gesamten Arbeit.
Stress, Adipositas, Jugendliche, Stressbewältigung, Gesundheitsförderung, Schule, Familienstress, psychosoziale Belastung, Selbstbild, Essverhalten, Symptomatik, Kindesalter, Fragebogen, Prävention, BMI.
Die Arbeit untersucht das Stresserleben von übergewichtigen und adipösen Jugendlichen und beleuchtet deren psychosoziale Belastungen in verschiedenen Lebensbereichen.
Zentral sind die Identifikation von Stressoren in Schule und Familie, der Zusammenhang zwischen Übergewicht und Selbstwertgefühl sowie die psychische Symptombelastung.
Es wird untersucht, was Jugendliche im Alltag stresst, welche Symptome auftreten, ob adipöse Jugendliche spezielle Stressoren aufweisen und wie ihr Selbstwertgefühl ausgeprägt ist.
Die Untersuchung basiert auf einer quantitativen Befragung mittels eines selbst erstellten, kinderfreundlichen Fragebogens bei Teilnehmern des CHILT-III-Projekts.
Der Hauptteil präsentiert die statistische Auswertung der anthropometrischen Daten, der Stressfrequenzen und der verschiedenen Symptomkomplexe der befragten Gruppe.
Stress, Adipositas, Jugendliche, Selbstbild, Gesundheitsförderung, Schule und psychosoziale Belastungen sind die Kernbegriffe.
Da Stress bei adipösen Jugendlichen das Essverhalten negativ beeinflussen und den Teufelskreis aus Frustration und Gewichtszunahme fördern kann, ist ein Verständnis dieser Dynamik essenziell für die Therapie.
Die Schule wird von den befragten Jugendlichen als der stressreichste Ort identifiziert, insbesondere durch den Leistungsdruck bei Klassenarbeiten und Abfragen.
Ja, es zeigten sich Tendenzen: Während Jungen stärker unter schulischen Stressoren leiden, wurde der Streit mit den Eltern von Mädchen als besonders belastend wahrgenommen.
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