Bachelorarbeit, 2017
59 Seiten
1. Einleitung
2. Die qualitative Inhaltsanalyse als Methode in den Sozialwissenschaften
2.1. Das Ablaufmodell der qualitativen Inhaltsanalyse
2.1.1. Die Strukturierung mit deduktiver Kategorienbildung
2.1.2. Die Gütekriterien der Inhaltsanalyse
3. Die Framing-Theorie von Robert Entman
4. Großbritannien und die Europäische Union – Der Weg zum Brexit-Referendum
4.1. Die Gründungsphase der Europäischen Union und der Beitritt Großbritanniens
4.2. Die Mitgliedschaft Großbritanniens von 1975 bis zum Brexit-Referendum
4.3. Die Einstellung Schottlands zur Europäischen Union
5. Das Referendum 2016
5.1. Die wichtigsten Personen im Wahlkampf
5.2. Die Argumente der Leave-Kampagnen
5.3. Die Argumente der Remain-Kampagnen
6. Die Analyse der Berichterstattung der Daily Mail und der Scottish Daily Mail über das Brexit-Referendum vom 20.06.2016 bis zum 23.06.2016
6.1. Die Operationalisierung der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring
6.1.1. Die Bestimmung der Materialmenge
6.1.2. Die Strukturierung des Materials mit Hilfe Entmans Framing-Theorie
6.1.3. Die Erfüllung der Gütekriterien
6.2. Die Berichterstattung der Daily Mail
6.3. Die Berichterstattung der Scottish Daily Mail
6.4. Der Vergleich der Daily Mail und der Scottish Daily Mail
7. Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht mittels einer qualitativen Inhaltsanalyse, ob sich die Berichterstattung der überregionalen Daily Mail und ihrer schottischen Ausgabe, der Scottish Daily Mail, bezüglich des Brexit-Referendums im Zeitraum vom 20.06.2016 bis zum 23.06.2016 signifikant voneinander unterscheidet.
6.1.2. Die Strukturierung des Materials mit Hilfe Entmans Framing-Theorie
In der vorliegenden Arbeit wurde das Material mit Hilfe einer weitreichenden Strukturierung sortiert und interpretiert. Dieser Vorgang wurde anhand eines zuvor erstellten Kategoriensystems durchgeführt, das sich auf die bereits vorgestellte Framing-Theorie von Robert Entman stützt. Das Ordnungsschema wurde erstellt, bevor eine tiefere Einarbeitung in die Texte erfolgte. So konnte gewährleistet werden, dass die Kategorien frei von Beeinflussung durch das zu bearbeitende Material entwickelt wurden.
Das System besteht aus den drei Strukturierungsdimensionen „define problems“, „make moral judgments“ und „suggest remedies“. „Diagnose causes“ wurde durch die Aufgliederung innerhalb der Strukturierungsdimension „define problems“ überflüssig. Die jeweiligen Definitionen wurden an das Thema angepasst. Im zweiten Schritt erfolgte eine Aufgliederung der festgelegten Oberpunkte durch das Bilden von Kategorien. Sie richten sich nach den für die Thematik relevanten Aspekten. Um die Kategorien darüber hinaus auch nach Richtung und Intensität beurteilen zu können, wurden im dritten Schritt entsprechende Einschätzungsdimensionen gebildet, welche durch Kodierregeln voneinander abgegrenzt wurden.
Die Strukturierungsdimension „define problems“ wurde als Nennung eines Problems der Europäischen Union, der Mitgliedschaft Großbritanniens in dieser, dem Brexit, einer Referendumskampagne oder einem damit unmittelbar zusammenhängendem Sachverhalt definiert. Dieses Problem geht mit dem Hinweis auf Kosten oder Nachteile beziehungsweise Nutzen oder Vorteile für die Union, Großbritannien oder einer Gruppe innerhalb dieser Gebilde einher. Grundlegend gilt es hier zu beachten, dass der Begriff „Problem“ in der Analyse der Texte werturteilsfrei verwendet wurde und auch positive Sachverhalte zum Ausdruck bringen kann.
1. Einleitung: Vorstellung des Themas, der Forschungsfrage und der methodischen sowie theoretischen Grundlagen der Arbeit.
2. Die qualitative Inhaltsanalyse als Methode in den Sozialwissenschaften: Erläuterung der qualitativen Inhaltsanalyse, ihres Ablaufmodells und ihrer wissenschaftlichen Gütekriterien.
3. Die Framing-Theorie von Robert Entman: Beschreibung der theoretischen Basis, die als Grundlage für das Kategoriensystem dient.
4. Großbritannien und die Europäische Union – Der Weg zum Brexit-Referendum: Darstellung der historischen Entwicklung der britischen EU-Mitgliedschaft und der speziellen Position Schottlands.
5. Das Referendum 2016: Analyse der Akteure sowie der Argumentationsstrategien der Leave- und Remain-Kampagnen im Wahlkampf.
6. Die Analyse der Berichterstattung der Daily Mail und der Scottish Daily Mail über das Brexit-Referendum vom 20.06.2016 bis zum 23.06.2016: Praktische Umsetzung der Inhaltsanalyse, Beschreibung der Materialbasis und Präsentation der Ergebnisse für beide Zeitungen.
7. Fazit: Zusammenfassende Beantwortung der Forschungsfrage und Interpretation der Ergebnisse im Hinblick auf den Medieneinfluss.
Brexit, Daily Mail, Scottish Daily Mail, qualitative Inhaltsanalyse, Framing-Theorie, Robert Entman, Medienanalyse, Referendum 2016, politische Kommunikation, Journalismus, EU-Berichterstattung, Schottland, David Cameron, politische Positionierung, Medieneinfluss.
Die Arbeit analysiert, wie zwei unterschiedliche Ausgaben der Zeitung Daily Mail über den Brexit in den Tagen vor dem Referendum 2016 berichteten.
Die zentralen Themen sind das Brexit-Referendum, die mediale Berichterstattung in Großbritannien und Schottland sowie die Anwendung von Framing-Analysen.
Die Forschungsfrage lautet, ob sich die Berichterstattung der überregionalen Daily Mail und der Scottish Daily Mail im Zeitraum vom 20.06. bis 23.06.2016 in ihrer Ausrichtung und Intensität unterscheidet.
Es wird die qualitative Inhaltsanalyse nach Philipp Mayring angewendet, ergänzt durch das theoretische Modell der Framing-Theorie von Robert Entman.
Der Hauptteil umfasst die methodischen Grundlagen, den historischen Kontext des Brexit-Referendums, die Darstellung der wichtigsten Akteure und die detaillierte empirische Auswertung der Zeitungsartikel.
Brexit, Daily Mail, Framing-Theorie, qualitative Inhaltsanalyse, politische Kommunikation und Referendum 2016.
Ja, während beide Zeitungen EU-kritisch sind, zeigt die schottische Ausgabe eine stärkere Berücksichtigung der Risiken des Brexits und eine abwägendere Argumentation.
Die Analyse legt nahe, dass die Redaktionen das "belief system" ihrer jeweiligen Leserschaft berücksichtigen, weshalb die schottische Ausgabe stärker auf regionale Befindlichkeiten eingeht.
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