Bachelorarbeit, 2005
83 Seiten, Note: 2
0. Vorwort
1. Begriffsbestimmungen
1.1. Interaktivität
1.2. Interaktives Fernsehen
1.3. Digitales Fernsehen
2. Technische und medienpolitische Grundlagen
2.1. Geschichte des interaktiven Fernsehens
2.2. Teletext
2.2.1. Das unterschätzte Massenmedium
2.2.2. Die Zukunft des Teletextes
2.3. Technische Voraussetzungen von iTV
2.3.1. Der Rückkanal
2.3.1.1. Kabel
2.3.1.2. Satellit
2.3.1.3. Mobile
2.3.1.4. IP-TV
2.3.1.5. Tele-Dialog
2.3.2. Set Top Box
2.3.3. Middleware
2.3.3.1. Multimedia Home Platform
2.3.3.2. Betanova
2.3.3.3. Open TV / F.U.N.
2.4. Der Stand des interaktiven Fernsehens in Deutschland
2.4.1. Die öffentlich-rechtlichen Sender
2.4.2. Die werbefinanzierten Sender
2.4.3. Premiere
2.4.4. Interaktive Spartensender
2.5. Die Sonderstellung des deutschen Fernsehmarktes
2.6. Digitalisierung, die Voraussetzung für iTV?
3. Interaktive Mehrwertdienste im Fernsehen
3.1. Enhanced TV
3.2. Standalone TV
3.3. Die interaktiven Dienste im Einzelnen
3.3.1. EPG
3.3.2. Zuschauerkommunikation
3.3.3. Synchronised TV
3.3.4. Interaktives Sportfernsehen
3.3.5. Spiele
3.3.6. Gewinnspiele und Wetten
3.3.7. Internet und E-Mail
3.3.8. Banking
3.4. Pay per View
3.4.1. Near Video on Demand
3.4.2. Video on Demand
3.4.3. Pay per Channel
3.5. Mobile
3.6. Die Rezeption interaktiver Anwendungen
4. Fernsehwerbung
4.1. Gründe und Folgen der Werbekrise
4.1.1. Programmqualität
4.1.2. Programmvermehrung
4.1.3. Festplattenrecorder
4.2. Juristische Rahmenbedingungen
4.2.1. Rechtsunsicherheit bei iTV
4.2.2. Schleichwerbung
4.3. Die Umverteilung von Werbemitteln
4.3.1. Sonderwerbeformen
4.3.2. Konvergente Werbekommunikation
4.4. Interaktive TV Werbung
4.4.1. Dedicated Advertising Location
4.4.2. Direktmarketing
4.4.3. Datenerhebungen
4.5. Anwendungsbereiche interaktiver Werbung
4.5.1. Positionierung interaktiver Werbung
4.5.2. Fernsehen als Vertriebsweg
4.5.2.1. Warenproben
4.5.2.2. Homeshopping
4.5.2.3. Interaktives Homeshopping
4.5.3. Merchandising
4.5.4. Couponing
4.5.5. Virtuelle Werbung
4.6. Das Marktpotential interaktiver Werbung
4.6.1. Vorteile interaktiver Werbung
4.6.2. Nachteile interaktiver Werbung
4.6.3. Die Rezeption interaktiver Werbung
5. Fazit
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht das wirtschaftliche Potenzial des digitalen, interaktiven Fernsehens in Deutschland. Dabei wird analysiert, wie sich durch den Wandel von der analogen zur digitalen Distribution neue Anwendungsmöglichkeiten für Zuschauer und Werbetreibende ergeben und welche Hürden einer breiten Markteinführung entgegenstehen.
2.3.1 Der Rückkanal
Für viele interaktive Anwendungen der TV Sender ist der individuelle und zeitnahe Rückkanal des einzelnen Zuschauers zum Sender die Voraussetzung. Prinzipiell gibt es drei Arten von Rückkanälen:
Der Rückkanal mit Medienbruch
Dies ist der Fall, wenn ein anderes Gerät erforderlich ist, um den Kontakt zu dem Sender herzustellen, beispielsweise das Telefon, um bei einem Gewinnspiel mit zu machen.
Der Rückkanal mit reduzierten Medienbruch
Ein reduzierter Medienbruch liegt vor, wenn für den Rückkanal zwar dasselbe Medium, das Fernsehgerät, verwendet wird, aber für die Übertragung nicht für dieses Medium konzipierte Inhalte verwendet werden. Ein Beispiel für einen solchen Medienbruch ist die Darstellung einer Webseite auf dem TV Gerät. Der Rückkanal über das Internet und die Steuerung mit der Fernbedienung wird zwar prinzipiell ermöglicht, jedoch ist die Bedienbarkeit eingeschränkt, da der Aufbau einer Internetseite zu komplex und die Navigation mit der Fernbedienung sehr umständlich ist. Der Bruch bleibt auch bestehen, wenn zusätzliche Eingabegeräte wie eine Tastatur für die Bedienung verwendet werden können.
Der Rückkanal ohne Medienbruch
Die Bedienung des Rückkanals ist an dem Empfangsgerät direkt verfügbar, so kann beispielsweise eine Anfrage an den Sender durch die alleinige Verwendung der Fernbedienung erfolgen.
1. Begriffsbestimmungen: Definition der grundlegenden Konzepte wie Interaktivität, interaktives Fernsehen und digitales Fernsehen für das weitere Verständnis.
2. Technische und medienpolitische Grundlagen: Beschreibung der technologischen Basis, der Bedeutung des Rückkanals, der Rolle der Middleware und des aktuellen Marktzustands in Deutschland.
3. Interaktive Mehrwertdienste im Fernsehen: Klassifizierung und detaillierte Vorstellung verschiedener Anwendungsbereiche wie EPG, interaktive Sportübertragungen, Spiele und Pay-per-View-Dienste.
4. Fernsehwerbung: Analyse der Werbekrise, der juristischen Herausforderungen sowie neuer interaktiver Werbeformen und deren Marktpotenzial.
5. Fazit: Zusammenfassende Bewertung des Entwicklungspotenzials für interaktives Fernsehen in Deutschland unter Berücksichtigung der bestehenden Markthürden.
Interaktives Fernsehen, Digitalisierung, DVB, Rückkanal, MHP, Multimedia Home Platform, Set Top Box, Werbewirtschaft, Spotwerbung, Kundenbindung, Pay per View, Video on Demand, Medienkonvergenz, Warenproben, Nutzerverhalten.
Die Arbeit analysiert das wirtschaftliche Potenzial von digitalen interaktiven Mehrwertdiensten und neuen Werbeformen im deutschen Fernsehmarkt.
Die Arbeit behandelt die technischen Grundlagen (wie Rückkanäle und Middleware), die Marktsituation in Deutschland, verschiedene interaktive Dienste sowie die Auswirkungen auf die klassische Fernsehwerbung.
Ziel ist es, die Entwicklungstendenzen des durch die Digitalisierung veränderten Fernsehmarktes zu beschreiben und das Potenzial für gesellschaftliche und ökonomische Nutzungsmöglichkeiten zu untersuchen.
Die Autorin nutzt eine Literaturanalyse, eine Untersuchung nationaler und internationaler Marktdaten sowie die Betrachtung von Fallbeispielen, um den Stand und die Akzeptanz von iTV zu diskutieren.
Der Hauptteil gliedert sich in die technischen Grundlagen, eine detaillierte Auflistung der verfügbaren interaktiven Dienste sowie eine umfassende Analyse der Transformation der Fernsehwerbung.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Interaktives Fernsehen, Digitalisierung, MHP, Rückkanal und Werbeökonomie geprägt.
Es beschreibt die Situation, dass Sender und Hersteller zögern zu investieren, solange die Nachfrage niedrig ist, während Konsumenten wiederum keine Geräte anschaffen, da es zu wenig attraktives Angebot gibt.
Er dient als intuitives Bedienungselement auf der Fernbedienung, um interaktive Dienste direkt vom Fernsehbildschirm aus zu aktivieren.
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