Bachelorarbeit, 2016
53 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Vorgehensweise
2. Die Unternehmenskommunikation wird 2.0
2.1 Web 2.0 – Das Internet erfindet sich neu
2.2 Social Media – Was macht ein soziales Medium aus?
2.2.1 Klassifizierung von Social Media
2.2.2 Klassifizierung der Social Media-Nutzer
2.3 Die Kommunikation im Unternehmen
2.3.1 Die externe Unternehmenskommunikation
2.3.2 Die interne Unternehmenskommunikation
2.4 Social Media in der internen Unternehmenskommunikation
3. Das Social Intranet in der internen Unternehmenskommunikation
3.1 Das Social Intranet in deutschen Unternehmen
3.1.1 Die Ziele eines Social Intranet-Einsatzes
3.1.2 Die Herausforderungen eines Social Intranets
3.1.3 Der Mensch als Erfolgsfaktor für ein Social Intranet
3.2 Das Social Intranet in Nonprofit-Organisationen
4. Zwischenfazit
5. Social Intranets in Nonprofit-Organisationen – Empirische Untersuchung
5.1 Empirische Untersuchung
5.2 Datenerhebung
5.2.1 Der Interviewleitfaden
5.2.2 Die Interviewpartner
5.3 Datenauswertung
5.4 Die Untersuchungsergebnisse
5.4.1 Kategorie 1: Die Ziele
5.4.2 Kategorie 2: Die Herausforderungen
5.4.3 Kategorie 3: Die Vorbereitung
5.4.4 Kategorie 4: Die Umsetzung
5.4.5 Kategorie 5: Die Besonderheiten in Nonprofit-Organisationen
5.4.6 Kategorie 6: Die zukünftige Entwicklung
5.4.7 Zusammenfassung der Untersuchungsergebnisse
6. Handlungsempfehlungen: Social Intranets in Nonprofit-Organisationen
7. Schlussbetrachtung
7.1 Zusammenfassung der Ergebnisse
7.2 Ausblick
Diese Arbeit untersucht, inwieweit das Social Intranet als modernes Instrument der internen Unternehmenskommunikation auch für Nonprofit-Organisationen (NPOs) nutzbar ist, welche Chancen und Risiken dabei bestehen und wie eine erfolgreiche Implementierung gelingen kann.
3.1.3 Der Mensch als Erfolgsfaktor für ein Social Intranet
Das Social Intranet kann für Mitarbeiter ein wichtiges Kommunikationsinstrument im Unternehmen werden. Dies geschieht jedoch erst, wenn der Mitarbeiter selbst „mitmacht“. Bereits in den vorangegangenen Kapiteln wurde aufgezeigt, dass soziale Medien erst durch die Nutzung vieler verschiedener Personen ihrem eigentlichen Zweck gerecht werden können. Im Kapitel zur Klassifikation der Social Media-Nutzer wurde deutlich, dass aber tatsächlich sehr wenige Personen aktiv Inhalte erstellen. Viele Personen sind nur „Mitläufer“. Ein Social Intranet lebt aber von den Beiträgen der Mitarbeiter (vgl. Arendt u. a. 2012, S. 40). Daher müssen diese eingebunden und motiviert werden (vgl. ebd. S. 42). Als Erklärung für die Motivation menschlichen Handelns wird daher an dieser Stelle die Bedürfnistheorie nach Abraham Maslow dargestellt. Die Bedürfnisse sind hierarchisch angeordnet. Als Ausgangspunkt werden die physiologischen Bedürfnisse genannt. Die Kategorie beinhaltet Aspekte zur Selbsterhaltung wie Essen, Trinken, Schlaf und Bewegung. Erst, wenn diese Bedürfnisse gestillt sind, begibt sich der Mensch auf die nächste Stufe. Der Bereich Sicherheit umfasst die Faktoren Arbeitsplatzsicherheit, Schutz vor Krankheit, Gefahr und Armut. Auf der dritten Ebene geht es um die Erfüllung der zwischenmenschlichen Beziehungen. Maslow selbst beschreibt, dass es auch in diesem sehr statischen Modell Abweichungen geben kann. So ist es möglich, dass die nächste Ebene, die „Wertschätzung“, welche Faktoren wie Selbstachtung, Respekt, Selbstvertrauen enthält für manche Menschen von größerer Bedeutung ist, als der Bereich „Liebe“. Hat der Mensch die ersten vier Bereiche in einer für ihn passenden Rangordnung erfüllt, kann er sich dem letzten Bereich der Pyramide widmen – der Selbstverwirklichung (vgl. Maslow 1943, S. 370 – 397).
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema der Digitalisierung der internen Kommunikation ein, formuliert die Forschungsfrage bezüglich der Nutzbarkeit von Social Intranets für Nonprofit-Organisationen und legt die wissenschaftliche Vorgehensweise dar.
2. Die Unternehmenskommunikation wird 2.0: Hier werden die theoretischen Grundlagen zum Web 2.0, zu Social Media und zur allgemeinen Unternehmenskommunikation erarbeitet, um ein Verständnis für den digitalen Wandel zu schaffen.
3. Das Social Intranet in der internen Unternehmenskommunikation: Dieses Kapitel verknüpft Social-Media-Konzepte mit dem Instrument des Social Intranets, analysiert dessen Funktionen, Ziele und Herausforderungen unter Berücksichtigung des Menschen als Erfolgsfaktor.
4. Zwischenfazit: Das Zwischenfazit fasst die theoretischen Erkenntnisse zusammen und stellt Hypothesen über die Gründe der bisher geringen Verbreitung von Social Intranets im Nonprofit-Sektor auf.
5. Social Intranets in Nonprofit-Organisationen – Empirische Untersuchung: In diesem zentralen Teil der Arbeit wird das Forschungsdesign der qualitativen Expertenbefragung erläutert und die Untersuchungsergebnisse hinsichtlich Ziele, Hürden und zukünftiger Entwicklungschancen werden analysiert.
6. Handlungsempfehlungen: Social Intranets in Nonprofit-Organisationen: Basierend auf den empirischen Ergebnissen liefert dieses Kapitel konkrete Empfehlungen für die strategische Planung, Vorbereitung, Einführung und den Regelbetrieb eines Social Intranets.
7. Schlussbetrachtung: Die Schlussbetrachtung fasst die Ergebnisse zusammen, diskutiert die Übertragbarkeit der Erkenntnisse aus der Wirtschaft auf den Nonprofit-Sektor und gibt einen Ausblick auf die weitere Entwicklung des digitalen Wandels.
Social Intranet, Interne Unternehmenskommunikation, Nonprofit-Organisationen, Web 2.0, Social Media, Digitale Transformation, Mitarbeitermotivation, Unternehmenskultur, Wissensmanagement, Experteninterview, Qualitative Inhaltsanalyse, Organisationsstärkung, Prozessoptimierung, Fachkräftemangel, Change-Management
Die Arbeit analysiert, wie Nonprofit-Organisationen das Social Intranet als modernes Instrument nutzen können, um ihre interne Unternehmenskommunikation angesichts der zunehmenden Digitalisierung zu verbessern.
Die Arbeit verbindet Theorieansätze aus der Wirtschaftsinformatik und Betriebswirtschaftslehre (Web 2.0, Unternehmenskultur nach Schein) mit den spezifischen Anforderungen und Strukturen des Nonprofit-Sektors.
Ziel ist es zu klären, ob und unter welchen Bedingungen ein Social Intranet in Nonprofit-Organisationen erfolgreich implementiert werden kann, um Chancen und Risiken für diese Branche aufzuzeigen.
Es wurde eine qualitative empirische Untersuchung durchgeführt, basierend auf leitfadengestützten Experteninterviews mit Verantwortlichen aus NPOs, die bereits mit Social Intranets arbeiten.
Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte theoretische Aufarbeitung der Kommunikationskonzepte 2.0 sowie einen empirischen Teil, der durch Expertenbefragungen Hindernisse, Erfolgsfaktoren und strategische Handlungsempfehlungen für NPOs erarbeitet.
Die zentralen Schlagworte umfassen Social Intranet, Interne Kommunikation, Nonprofit-Organisationen, Unternehmenskultur, Digitaler Wandel und Mitarbeitermotivation.
Die Arbeit stellt fest, dass NPOs aufgrund ihrer komplexeren Personalstruktur (Mix aus Haupt- und Ehrenamt) und einer oft traditionelleren Unternehmenskultur spezifische Herausforderungen bei der Akzeptanz und Implementierung digitaler Tools haben, aber in der strategischen Anwendung dennoch vergleichbar agieren.
Da ein Social Intranet von Interaktion lebt, ist der Mitarbeiter der entscheidende Erfolgsfaktor. Ohne eine gezielte Einbindung und Motivationsförderung – theoretisch gestützt durch Maslows Bedürfnispyramide – drohen Widerstände und eine geringe Nutzungsrate des Tools.
Die Recherche zeigt, dass es zwar bereits spezialisierte Softwareanbieter für Vereine und Stiftungen gibt, aber die Verbreitung der Lösungen in Nonprofit-Organisationen im Vergleich zum profit-orientierten Sektor noch hinterherhinkt.
Die Autorin empfiehlt eine systematische Analyse des Ist-Zustands, gefolgt von einer strategischen Planung, die explizit die Unternehmenskultur und die Bedürfnisse der unterschiedlichen Mitarbeitergruppen (Haupt- vs. Ehrenamt) berücksichtigt.
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