Bachelorarbeit, 2019
59 Seiten, Note: 1,0
Diese Arbeit befasst sich mit der Frage, ob ein bedingungsloses Grundeinkommen eine gerechte Alternative zur Lohnarbeit darstellen kann. Sie analysiert die philosophischen und politischen Grundprinzipien eines gerechten Gesellschaftssystems, fokussiert auf die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens und die sich daraus ergebenden Chancen und Herausforderungen.
Die Einleitung beleuchtet die steigende Bedeutung der Diskussion um das bedingungslose Grundeinkommen (BGE) und stellt die zentrale Forschungsfrage nach der Gerechtigkeit des BGE als Alternative zur Lohnarbeit in den Vordergrund.
Kapitel 2 widmet sich der theoretischen Grundlegung des Begriffs der Gerechtigkeit und analysiert, wie eine gerechte Gesellschaft ausgestaltet sein könnte. Hier werden die Menschenrechtstheorie, die Verteilungsgerechtigkeit, das Verdienstprinzip sowie das Konzept der fairen Chancengleichheit beleuchtet.
Kapitel 3 fokussiert auf das bedingungslose Grundeinkommen. Zunächst wird ein kurzer Blick in die Geschichte des Konzepts geworfen. Anschließend werden die Grundidee, die Vorteile, Ziele und Chancen sowie verschiedene Vertreter und Konzepte des BGE beleuchtet.
Kapitel 4 beschäftigt sich mit der sich verändernden Rolle der Lohnarbeit in der Gesellschaft. Dabei werden die Beziehung des Menschen zur Arbeit, die Bedeutung von Care- und Ehrenamt sowie die Auswirkungen der Digitalisierung auf den Arbeitsmarkt thematisiert.
Kapitel 5 konzentriert sich auf die Finanzierung des bedingungslosen Grundeinkommens. Zunächst werden die relevanten Randbedingungen, wie territoriale Ausdehnung, Personenkreis und Auszahlungshöhe, bestimmt. Anschließend werden verschiedene Finanzierungsansätze vorgestellt und kritisch diskutiert.
Das Bedingungslose Grundeinkommen, Gerechtigkeit, Lohnarbeit, Care-Arbeit, Digitalisierung, Finanzierung, Kritik, Chancen, Gesellschaft, Menschenrechte, Verteilungsgerechtigkeit, Verdienstprinzip, Chancengleichheit.
Das BGE ist eine staatliche Zahlung, die jedem Bürger ohne Bedürftigkeitsprüfung und ohne Zwang zur Arbeit ausgezahlt wird, um die Existenz und gesellschaftliche Teilhabe zu sichern.
Es wird als Lösung für den Wegfall von Arbeitsplätzen durch Digitalisierung gesehen, fördert ehrenamtliche und Care-Arbeit und ermöglicht eine freiere, selbstbestimmte Lebensgestaltung jenseits des Lohnarbeitszwangs.
Diskutiert werden Modelle wie die (negative) Einkommenssteuer, eine Erhöhung der Konsum- oder Mehrwertsteuer, Finanztransaktionssteuern oder die Umverteilung freiwerdender Sozialausgaben.
Die Arbeit diskutiert dies anhand von Gerechtigkeitstheorien (z.B. John Rawls). Während Befürworter die faire Chancengleichheit betonen, sehen Kritiker eine Verletzung des Leistungsprinzips.
Häufige Kritikpunkte sind die unklare Finanzierbarkeit, ein möglicher Mangel an Arbeitsmotivation, die Sorge vor einer "Sogwirkung" (Migration) und die psychologische Bedeutung von Arbeit als Identitätsstifter.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

