Fachbuch, 2019
94 Seiten
1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
2 Narzissmus
2.1 Selbstkonzept
2.2 Definition und Abgrenzung
2.3 Narzissmus als Persönlichkeitskonstrukt
2.4 Messung von narzisstischen Persönlichkeitsmerkmalen
2.5 Narzissmus und Macht
3 Berufserfolg
3.1 Definition und Abgrenzung
3.2 Abgrenzung der Erfolgskriterien
3.3 Berufserfolg und Persönlichkeitsmerkmale
4 Narzissmus und Berufserfolg
4.1 Destruktiver Narzissmus
4.2 Produktiver Narzissmus
5 Untersuchungsmethodik
5.1 Zentrale Fragestellung
5.2 Hypothesenbildung
6 Messinstrumente
6.1 Fragebogenbeschreibung
6.2 NPI-15
6.3 Auswertungsmethodik
7 Deskriptive Statistik
7.1 Stichprobenbeschreibung
8 Datenauswertung
8.1 Hypothese 1
8.2 Hypothese 2
8.3 Hypothese 3
8.4 Hypothese 4
8.5 Hypothese 5
8.6 Hypothese 6
8.7 Hypothese 7
9 Interpretation der Ergebnisse
10 Kritik
11 Handlungsempfehlung
Die Arbeit untersucht den Einfluss narzisstischer Persönlichkeitsmerkmale auf den objektiven und subjektiven Berufserfolg im organisationalen Kontext, um bestehende Forschungslücken zu schließen und Handlungsempfehlungen für Unternehmen abzuleiten.
4.2 Produktiver Narzissmus
Besonders in Krisenzeiten und im Bereich Change Management sind produktive Narzissten wichtig für Unternehmen. Durch ihre Leidenschaft, Motivationskraft und Ausdauer haben sie die Fähigkeit, Mitarbeiter zu beeinflussen und zu begeistern (Northouse, 2010). Auch Maccoby ist der Meinung, dass Narzissmus in seiner produktiven Form positive Konsequenzen für das Unternehmen mit sich bringt. Ein narzisstischer CEO ist durchsetzungsfähig und durch sein Charisma in der Lage, die Massen zu verzaubern. Narzissten kommen unserem Bild eines großen Führers am nächsten, da sie in der Lage sind Visionen zu teilen und zu begeistern (Maccoby, 2004). Des Weiteren fällt es ihnen leicht Anhänger zu finden, die ihre Visionen und Ziele begleiten und fördern, was mitunter der Stärke unterliegt ein großer Redner zu sein, der durch Worte überzeugen kann. Als Visionär wird dem produktiven narzisstischen Charakter eine gewisse Management-Begabung zugeschrieben, da hierbei auch die Zukunft und nicht ausschließlich das Hier und Jetzt für Ideen miteinbezogen wird. Produktivität geht beim Narzissten nur mit der Fähigkeit einer Selbstreflektion einher. Der Narzisst muss also in der Lage sein, eigene Dispute zu regulieren und zu reflektieren, um produktiv zu sein. Ein Unterschied in der Produktivität kann auch der Grund für den Einsatz des Narzissten sein. Neuerungen auf dem Gebiet der Organisationsveränderung lassen positive Einflüsse des Narzissten eher zu als Stabilisierungsprojekte.
1 Einleitung: Vorstellung der Problemstellung und Zielsetzung im Kontext der Bedeutung des Narzissmus für den beruflichen Erfolg.
2 Narzissmus: Theoretische Grundlagen zum Selbstkonzept, Definitionen, psychologische Konstrukte und Messmethoden des Narzissmus.
3 Berufserfolg: Definition und Abgrenzung von subjektiven und objektiven Erfolgskriterien sowie deren Zusammenhang mit Persönlichkeitsmerkmalen.
4 Narzissmus und Berufserfolg: Diskussion der Auswirkungen von Narzissmus auf die Karriere unter Unterscheidung in destruktive und produktive Aspekte.
5 Untersuchungsmethodik: Erläuterung der zentralen Forschungsfrage und Ableitung der zu prüfenden Hypothesen.
6 Messinstrumente: Detaillierte Beschreibung der Fragebogenkonstruktion, des NPI-15 und der statistischen Auswertungsmethoden.
7 Deskriptive Statistik: Darstellung der soziodemografischen Daten der 282 Probanden sowie der Verteilung von Narzissmuswerten.
8 Datenauswertung: Statistische Analyse der aufgestellten Hypothesen mittels Korrelationsrechnungen und Median-Tests.
9 Interpretation der Ergebnisse: Zusammenführung der Untersuchungsergebnisse und kritische Diskussion der Korrelationen.
10 Kritik: Reflexion der Limitationen der Studie, insbesondere hinsichtlich der Datenbasis und der Erfassungsmethodik.
11 Handlungsempfehlung: Ableitung praktischer Konsequenzen für Organisationen im Umgang mit narzisstischen Persönlichkeiten bei der Personalauswahl und -führung.
Narzissmus, Berufserfolg, Persönlichkeit, NPI-15, Führung, Machtstreben, subklinischer Narzissmus, objektiver Erfolg, subjektiver Erfolg, Personalauswahl, Management, Arbeitspsychologie, Selbstwert, Leistungsorientierung, dunkle Triade.
Die Arbeit befasst sich mit der Frage, welchen Einfluss eine narzisstische Persönlichkeit auf den beruflichen Erfolg im organisationalen Kontext hat.
Es werden psychologische Theorien zum Narzissmus, verschiedene Modelle des Berufserfolgs sowie deren empirische Verknüpfung durch eine quantitative Untersuchung behandelt.
Ziel ist es zu klären, ob narzisstisch behaftete Persönlichkeitsmerkmale den beruflichen Werdegang objektiv oder subjektiv begünstigen und welche Konsequenzen dies für Unternehmen hat.
Die Autorin führt eine quantitative empirische Untersuchung mittels eines selbst konstruierten Online-Fragebogens durch, der unter anderem den NPI-15 zur Messung narzisstischer Ausprägungen nutzt.
Der Hauptteil setzt sich theoretisch mit den Facetten des Narzissmus (produktiv vs. destruktiv) und den Erfolgskriterien auseinander, um im Anschluss die Ergebnisse der statistischen Hypothesentests zu präsentieren.
Wichtige Begriffe sind Narzissmus, Berufserfolg, Führung, Personalauswahl und NPI-15.
Die statistische Analyse der Arbeit konnte keinen signifikanten Zusammenhang zwischen Narzissmus und der objektiven Erfolgskategorie des Bruttojahreseinkommens bestätigen.
Es wurde ein positiver, moderater Zusammenhang zwischen Narzissmus und der subjektiven Zufriedenheit im Beruf festgestellt, was auf eine narzisstische Tendenz zur Selbstüberschätzung hindeutet.
Produktive Narzissten können durch Charisma und Visionen positiv zur Organisationsentwicklung beitragen, während destruktive Narzissten durch Manipulationsverhalten und mangelnde Selbstreflexion Unternehmen schaden können.
Die Auswertung der vorliegenden Daten ergab keinen signifikanten Unterschied in der narzisstischen Ausprägung zwischen den Geschlechtern.
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