Fachbuch, 2019
69 Seiten
1 Einleitung
2 Digitalisierung als Paradigmenwechsel
2.1 Definitorische Abgrenzung
2.2 Entwicklung zur Industrie 4.0
2.3 Technologische Treiber der Industrie 4.0
2.3.1 Internet of things (IoT)
2.3.2 Big Data
2.3.3 Cloud Computing
3 Digitalisierungsbedingte Transformation der Wirtschaftsprüfung
3.1 Wirtschaftsprüfung und Industrie 4.0
3.2 Notwendigkeit der Transformation der Wirtschaftsprüfung
3.2.1 Technologische Disruption von Prüfungsleistungen
3.2.2 Veränderte Erwartungshaltung
3.2.3 Relevanzerhalt
3.2.4 Wettbewerbsfaktor
3.3 Digitalisierung - Risiko und Chance
4 Digitalisierungsimmanente Veränderungen der Wirtschaftsprüfung
4.1 Berufsbild
4.2 Geschäftsausrichtung und Personalpolitik
4.3 Marktstruktur
4.4 Dienstleistungsportfolio
4.5 Prüfungskonzipierung
5 Analyse ausgewählter kritischer Erfolgsfaktoren
5.1 Rechtliche Befähigung und Umsetzung
5.2 Digitalisierungsgrad des Mandanten
5.3 Datenbeschaffung und Verarbeitung
5.4 IT-Sicherheit und Datenschutz
5.5 Vereinbarkeit mit Berufsgrundsätzen
5.6 Überwindung klassischer Prüfungslimitationen
5.7 Mögliche Vertrauens- und Missbrauchsproblematik
6 Entwicklung zur Wirtschaftsprüfung der Industrie 4.0
7 Fazit
Die Arbeit untersucht den Einfluss der digitalen Transformation im Kontext der Industrie 4.0 auf die Wirtschaftsprüfung. Das primäre Ziel ist es, die disruptiven technologischen Neuerungen zu analysieren, daraus resultierende Anforderungen an Prüfungsleistungen abzuleiten und ein zukunftsfähiges Modell für die Abschlussprüfung im veränderten Geschäftsumfeld zu entwickeln.
3.2.1 Technologische Disruption von Prüfungsleistungen
Die technologische Disruption in den Geschäftsmodellen der Mandanten kann für den WP nicht folgenlos sein. Die Integration von Cloud Computing, IoT und unternehmensexternen Informationsquellen (Teil von Big Data) in die Systeme und Entscheidungsprozesse der Mandanten, liefert auf der einen Seite eine Vielzahl an Möglichkeiten der Nutzbarmachung in der Prüfung durch umfassende datenanalytische Verfahren (sog. Data Analytics), verdeutlicht auf der anderen Seite aber auch die Notwendigkeit für die Wirtschaftsprüfung, sich in eben diese Richtung weiterzuentwickeln.
Generell besteht für den WP bei Jahresabschlussprüfungen das Risiko in der Erteilung eines unrichtigen Bestätigungsvermerks, also eines uneingeschränkten Bestätigungsvermerks trotz wesentlicher Falschangaben. Daher verlangt der risikoorientierte Prüfungsansatz eine Beurteilung – insb. risikobehafteter Rechnungslegungsbereiche – mithilfe angemessener Prüfungshandlungen, auf Basis derer wesentliche Fehler mit hinreichender Sicherheit ausgeschlossen werden können.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik ein und erläutert die Relevanz der digitalen Transformation sowie das Ziel der Untersuchung.
2 Digitalisierung als Paradigmenwechsel: Das Kapitel definiert Digitalisierung und Industrie 4.0 und beleuchtet die technologischen Treiber dieser Entwicklung.
3 Digitalisierungsbedingte Transformation der Wirtschaftsprüfung: Hier wird der Einfluss der digitalen Entwicklung auf die Wirtschaftsprüfung, deren Notwendigkeit zur Transformation sowie die Chancen und Risiken analysiert.
4 Digitalisierungsimmanente Veränderungen der Wirtschaftsprüfung: Dieses Kapitel behandelt die Auswirkungen auf das Berufsbild, die Marktstruktur und das Dienstleistungsportfolio sowie die Anpassung der Prüfungskonzipierung.
5 Analyse ausgewählter kritischer Erfolgsfaktoren: Es folgt eine tiefgehende Untersuchung interner und externer Rahmenbedingungen wie IT-Sicherheit, rechtliche Anforderungen und Datenschutz.
6 Entwicklung zur Wirtschaftsprüfung der Industrie 4.0: Dieses Kapitel stellt Ansätze wie Continuous Audit und Audit-as-a-service als zukunftsorientierte Prüfungsmodelle vor.
7 Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und bewertet die zukünftige Notwendigkeit einer digitalen Adaption in der Branche.
Wirtschaftsprüfung, Industrie 4.0, Digitalisierung, Transformation, Cloud Computing, Big Data, IoT, Data Analytics, Continuous Audit, Audit-as-a-service, Abschlussprüfung, IT-Sicherheit, Datenschutz, Prozessoptimierung, Prüfungsqualität.
Die Arbeit befasst sich mit der Anpassung der Wirtschaftsprüfung an die durch die Industrie 4.0 verursachte digitale Transformation.
Zentral sind die technologischen Treiber (IoT, Big Data, Cloud Computing), die veränderten Anforderungen an Prüfer sowie die strategische Neuausrichtung der Branche.
Das Ziel ist es, den disruptiven Einfluss der Digitalisierung zu verstehen und Ansätze für ein zukunftsfähiges, effizientes Prüfungswesen zu formulieren.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und der Untersuchung kritischer Erfolgsfaktoren für die digitale Transformation im Prüfungsumfeld.
Der Hauptteil analysiert die Veränderungen von Prüfungsleistungen, Erfolgsfaktoren wie IT-Sicherheit und konkrete Modelle wie Continuous Audit.
Wirtschaftsprüfung, Industrie 4.0, Transformation, Data Analytics und kontinuierliche Prüfung.
Es ermöglicht die Analyse ganzer Datensätze (Vollprüfung) anstelle von Stichproben und bietet Potenzial für eine kontinuierliche Überwachung der Geschäftsprozesse.
Dabei wird ein spezialisierter Informationsdienstleister zwischengeschaltet, der Daten für den Prüfer aufbereitet und so für eine effizientere und unabhängigere Prüfung sorgt.
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