Bachelorarbeit, 2015
114 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
2 Theorie
2.1 Definition von unternehmerischem Scheitern
2.2 Auslöser in der Vorgründungsphase die zu einem späteren Scheitern führen können
2.2.1 Interne Faktoren
2.2.2 Externe Faktoren
2.3 Bemerkungen zu der Theorie
3 Methode
3.1 Beschreibung der untersuchten Unternehmen
3.2 Untersuchungsmaterialien
3.3 Vorgehensweise bei der Untersuchung
3.3.1 Transkription der Interviews
3.3.2 Untersuchung der Transkripte auf mögliche Fehler und Schwächen
3.3.3 Ordnung der identifizierten Zitate
3.3.4 Auswahl der Schwächemerkmale
3.3.5 Zuordnung zu den Schwächemerkmalen
3.3.6 Quantifizierung der Schwächen und Erstellung von Schwächendiagrammen
4 Ergebnisse
4.1 Unternehmen S
4.1.1 Schwächenanalyse anhand der gesammelten Zitate
4.1.2 Erstellung des Schwächendiagramms
4.1.3 Ergebnis aus der Schwächenanalyse
4.2 Unternehmen P
4.2.1 Schwächenanalyse anhand der gesammelten Zitate
4.2.2 Erstellung des Schwächendiagramms
4.2.3 Ergebnis der Schwächenanalyse
4.3 Die weiteren Unternehmen
5 Diskussion
5.1 Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht die Schwächemerkmale von jungen Unternehmen in der (Vor-)Gründungsphase, um Faktoren zu identifizieren, die zu einem späteren unternehmerischen Scheitern beitragen können. Ziel ist es, ein Modell zur systematischeren Erfassung und Quantifizierung solcher Schwächen zu entwickeln, um Gründern ein Hilfsmittel zur frühzeitigen Identifikation von Risiken an die Hand zu geben.
3.3.6 Quantifizierung der Schwächen und Erstellung von Schwächendiagrammen
Nach der Zuordnung der einzelnen Argumente zu den sechs Schwächemerkmalen habe ich versucht, die Ausprägung jedes einzelnen Schwächemerkmals für ein Unternehmen zu quantifizieren. Die quantitative Bewertung geschieht dabei durch eine Einteilung der jeweiligen Schwäche auf einer Skala von 0 bis 5. Eine höhere Zahl bedeutet dabei, dass die zugehörige Schwäche stärker ausgeprägt ist und damit im Zweifelsfall relevanter für ein in der Zukunft liegendes Scheitern ist. Eine Bewertung von 5 bedeutet demnach, dass die dazu gehörige Schwäche im weiteren Verlauf mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einem Scheitern beitragen kann. Dementsprechend würde eine Bewertung von 0 bedeuten, dass zu dem Zeitpunkt der Erhebung kein für ein Scheitern unmittelbar relevantes Schwächemerkmal gesehen wird.
In diese Bewertung fließen verschiedene Indikatoren ein. Mein Ausgangsindikator ging aus der Häufigkeit hervor, mit der die Kategorien in den Interviews genannt wurden. Ein weiterer Indikator entstand aus den eher versteckten Hinweisen der interviewten Gründer. Dabei konnte es sich beispielsweise um eine starke Betonung oder auch um ein Zögern bei der Beantwortung handeln. Zusätzlich wurden auch die bewussten, erkannten Fehler der Gründer in die Wertung einbezogen. Schließlich habe ich auch meine eigene Einschätzung einfließen lassen, nachdem ich mich intensiv mit dem Unternehmen beschäftigt hatte und einen ganzheitlichen Eindruck gewonnen hatte.
Diese Indikatoren führen zu einer – zu einem gewissen Grad subjektiven - Bewertung jedes einzelnen Schwächemerkmals, die man mithilfe eines Netzdiagramms anschaulich darstellen kann. Die Vorteile des Netzdiagramms liegen dabei in der übersichtlichen, auf einen Blick erfassbaren Darstellung des herausgearbeiteten Schwächenprofils eines Unternehmens. Es erlaubt auch einen Vergleich verschiedener Unternehmen hinsichtlich ihrer charakteristischen Schwächen. Aus diesen Diagrammen kann man ablesen, welche Schwächen maßgeblich zu einem Scheitern beigetragen haben beziehungsweise welche Schwächen eine Gefahr für das Überleben des untersuchten Unternehmens darstellen.
1 Einleitung: Die Arbeit motiviert die Untersuchung von Schwächen junger Unternehmen als Präventionsmaßnahme gegen ein frühzeitiges unternehmerisches Scheitern.
2 Theorie: Es werden existierende Konzepte zu Scheitern und internen sowie externen Risikofaktoren von Startups zusammengefasst und kritisch beleuchtet.
3 Methode: Die Vorgehensweise der empirischen Analyse von acht ausgewählten Startups mittels Interview-Transkription, Kategorisierung und Quantifizierung durch Schwächemerkmale wird erläutert.
4 Ergebnisse: Die Anwendung des entwickelten Analyserahmens wird anhand der Einzelfälle Unternehmen S und Unternehmen P detailliert dargestellt und durch Schwächendiagramme visualisiert.
5 Diskussion: Die Ergebnisse werden im Kontext der Literatur reflektiert, die Validität der sechs Schwächemerkmale diskutiert und der Nutzen für die unternehmerische Praxis hervorgehoben.
Unternehmerisches Scheitern, Schwächeanalyse, Startup-Gründung, Risikoidentifikation, Managementfehler, Business-Modell, Unternehmensentwicklung, Fehlannahmen, Unternehmensführung, Schwächemerkmale, Frühindikatorsystem, empirische Untersuchung, Gründungsphase, Unternehmensrisiko, qualitative Interviews.
Die Arbeit analysiert, welche spezifischen Schwächen in der (Vor-)Gründungsphase dazu führen können, dass ein Unternehmen später unternehmerisch scheitert.
Im Zentrum stehen die Kategorisierung von Schwächen in Unternehmen, die Identifikation von internen und externen Risikofaktoren und die Entwicklung einer Messmethode für diese Risiken.
Das Ziel ist es, ein Modell zu schaffen, mit dem junge Unternehmen frühzeitig ihre kritischen Schwächen erkennen können, um Maßnahmen gegen ein mögliches Scheitern zu ergreifen.
Der Autor führt eine qualitative Analyse auf Basis von Interviews mit Gründern von acht verschiedenen Startups durch und quantifiziert die Ergebnisse mittels eines neu entwickelten Netzdiagramm-Modells.
Nach einer theoretischen Einleitung folgt die Beschreibung der Untersuchungsmethode, gefolgt von einer detaillierten Schwächenanalyse ausgewählter Unternehmen und der Diskussion der Ergebnisse.
Wichtige Begriffe sind unternehmerisches Scheitern, Schwächemerkmale, Startup-Gründung, Risikoidentifikation und Managementkompetenzen.
Der Autor argumentiert, dass die Sicherstellung finanzieller Mittel für das Überleben von Startups so essenziell ist, dass sie als eigenständige Kategorie neben anderen management- oder konzeptbezogenen Merkmalen stehen muss.
Die Selbsteinschätzung wird als zentrales Merkmal identifiziert, da sie oft zu optimistischen Annahmen führt und andere Schwächemerkmale wie das Konzept oder die operative Planung maßgeblich beeinflusst.
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