Bachelorarbeit, 2017
25 Seiten, Note: 2,0
Die Bachelorarbeit analysiert Augustinus' Auslegung der Lanzenstichszene in Joh 19,31-37 und untersucht dabei die Rezeption dieser Stelle in seinem Werk „In lohannis evangelium tractatus“ (lo. ev. tr.). Ziel ist es, Augustinus' Interpretation der Szene und deren Auswirkungen auf das Kirchenverständnis zu beleuchten.
Die Arbeit befasst sich mit zentralen Begriffen wie Lanzenstichszene, Augustinus, Johannesevangelium, Ekklesiologie, Sakramentenlehre, Kreuzesdarstellung und der Rezeption der Perikope Joh 19,31-37 in der christlichen Tradition.
Es ist die biblische Passage, in der berichtet wird, wie ein Soldat die Seite des verstorbenen Jesus mit einer Lanze öffnet und daraus Blut und Wasser fließen.
Augustinus sieht darin einen tiefen symbolischen Sinn: Die Kirche und die Sakramente (Taufe und Eucharistie) gehen aus der Seitenwunde Christi hervor, ähnlich wie Eva aus der Seite Adams.
Das Wasser symbolisiert die Reinigung (Taufe) und das Blut die Erlösung bzw. das Sakrament der Eucharistie.
Es handelt sich um 124 Vorträge (Traktate) Augustinus über das Johannesevangelium, die er vor seiner Gemeinde in Hippo Regius hielt.
Seine theologischen Überlegungen führten dazu, dass der Lanzenstich und die austretenden Substanzen oft zentral in der christlichen Kunst dargestellt wurden, um die Entstehung der Kirche zu versinnbildlichen.
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