Masterarbeit, 2019
113 Seiten, Note: 1,5
1 Einleitung
1.1 Ausgangslage und Problemdarstellung
1.2 Forschungsfragen
1.3 Ziele und Nicht- Ziele der Arbeit
2 Methodik
2.1 Theoretischer Teil
2.2 Empirischer Teil
2.3 Forschungsdesign
3 Theoretischer Teil
3.1 Generation Y
3.1.1 Charakteristika der Generation Y
3.1.2 Gewinnung und Bindung der Generation Y
3.2 Onboarding
3.2.1 Begriffsdefinition
3.2.2 Elemente von Onboarding-Programmen
3.2.2.1 Onboarding Maßnahmen vor Arbeitsbeginn
3.2.2.2 Onboarding Maßnahmen bei Arbeitsbeginn
3.2.2.3 Onboarding Maßnahmen nach Arbeitsbeginn
3.2.2.4 Checklisten
3.2.3 Evaluation von Onboarding Maßnahmen
3.2.3.1 Vier- Ebenen Modell von Kirkpatrick
3.2.3.2 Systematische Evaluation von Onboarding Maßnahmen
4 Empirischer Teil
4.1 Planung und Durchführung der Interviews
4.1.1 Entwicklung des Leitfadens
4.1.2 Auswahl der Interviewpartner
4.1.3 Durchführung der Interviews
4.2 Auswertung der Interviews
4.2.1 Zusammenfassende Inhaltsanalyse nach Mayring
5 Ergebnisse
5.1 Interpretation der Ergebnisse
5.2 Beantwortung der Forschungsfrage
6 Resümee und Ausblick
6.1 Empfehlungen für die Praxis
6.1.1 Best Practice Beispiel
6.2 Ausblick auf weiteren Forschungsbedarf
6.3 Kritik an der Arbeit
7 Zusammenfassende Betrachtung
Die Arbeit untersucht, welche Erwartungen die Generation Y an potenzielle Arbeitgeber stellt und wie Unternehmen diese Generation durch maßgeschneiderte Onboarding-Maßnahmen erfolgreich integrieren und langfristig an sich binden können, um im sogenannten "War for Talents" zu bestehen.
1.1 Ausgangslage und Problemdarstellung
Unternehmen befinden sich derzeit in einem Umbruch, denn sie stehen mitten im „War for Talents“. Dabei handelt es sich um den Krieg der einzelnen Unternehmen, die besten Talente für sich zu gewinnen (Deutsche Gesellschaft für Personalwesen, 2014, S.7). Ausschlaggebend für den „War for Talents“ ist der demographische Wandel, der darin resultiert, dass qualifiziertes Personal eine immer knapper werdende Ressource im Arbeitsmarkt darstellt. Die Baby-Boomer Generation (Jahrgänge 1955-1965), welche als geburtenstarke Generation auftritt, wird bis 2030 den Arbeitsmarkt verlassen (Dietz, Enste & Eyerund, 2016, S.28). Das Interesse an nachfolgenden Generationen, die gut ausgebildet und engagiert sind, wächst daher stetig (Deutsche Gesellschaft für Personalwesen, 2013, S.60).
Das lässt den gebildeten Teil der Generation Y, nämlich jener mit Hochschul oder Fachhochschulabschluss, in den Fokus von Unternehmen rücken (Deutsche Gesellschaft für Personalwesen, 2013, S.60; Sujansky & Ferri Reed, 2009, S.3). Der Grund dafür ist, dass Wissen für Unternehmen eine immer wichtigere Ressource wird und intellektuelles Kapital, gemessen an Mitarbeiterqualifikation, -bindung und -zufriedenheit, zukünftig für Unternehmensbewertungen herangezogen wird (Kopf, 2015, S.83; Fetka & Tomaschitz, 2017, S.31).
1 Einleitung: Beleuchtet den demographischen Wandel und den "War for Talents" als Treiber für die zunehmende Relevanz der Generation Y auf dem Arbeitsmarkt.
2 Methodik: Beschreibt das wissenschaftliche Vorgehen, bestehend aus einer umfassenden Literaturrecherche und einer qualitativen Datenerhebung mittels Tiefeninterviews.
3 Theoretischer Teil: Analysiert die Charakteristika der Generation Y und stellt Onboarding als zentrales Instrument für die Mitarbeiterbindung und fachliche wie soziale Integration vor.
4 Empirischer Teil: Detailliert die Planung, Durchführung und Auswertung der geführten Interviews zur Ermittlung der Bedürfnisse von Millennials.
5 Ergebnisse: Präsentiert die gewonnenen Erkenntnisse aus den Interviews und interpretiert diese im Kontext der theoretischen Grundlagen.
6 Resümee und Ausblick: Zieht ein Fazit über die Notwendigkeit individueller Onboarding-Programme und gibt Empfehlungen für die Praxis sowie zukünftigen Forschungsbedarf.
7 Zusammenfassende Betrachtung: Fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit hinsichtlich der Bedeutung von Onboarding-Maßnahmen für die Integration der Generation Y nochmals zusammen.
Generation Y, Millennials, Onboarding, Integrationsmanagement, Mitarbeiterbindung, Arbeitgeberattraktivität, War for Talents, Qualitativen Inhaltsanalyse, Tiefeninterviews, Arbeitsmarkt, Fachkräftemangel, Onboarding-Elemente, Onboarding-Evaluation, Personalentwicklung, Work-Life-Balance.
Die Masterarbeit untersucht die Herausforderungen der Mitarbeiterbindung in Zeiten des demographischen Wandels und analysiert, wie Unternehmen spezifisch durch Onboarding-Prozesse die Generation Y für sich gewinnen können.
Die Arbeit fokussiert sich auf die Werte der Generation Y, die Bedeutung einer strukturierten Einarbeitung (Onboarding) sowie die Evaluation dieser Prozesse hinsichtlich ihrer Wirksamkeit für die Mitarbeiterbindung.
Ziel ist es, herauszufinden, welche konkreten Onboarding-Maßnahmen die fachliche und soziale Integration von Personen der Generation Y unterstützen und so eine langfristige emotionale Bindung an das Unternehmen ermöglichen.
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse kombiniert mit einer qualitativen Datenerhebung in Form von zehn Tiefeninterviews, die nach der Methode der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte theoretische Aufarbeitung der Generationenmerkmale und Onboarding-Elemente sowie einen empirischen Teil, in dem die Erwartungen der Zielgruppe analysiert werden.
Zentrale Begriffe sind Generation Y, Onboarding, Mitarbeiterbindung, Arbeitgeberattraktivität und qualitative Inhaltsanalyse.
Das Paten-System wird als eine der beliebtesten und effektivsten Onboarding-Maßnahmen identifiziert, da es eine direkte Vertrauensperson bietet, die sowohl bei der fachlichen als auch bei der sozialen Integration maßgeblich unterstützt.
Die Autorin plädiert für eine "Baukasten-Lösung", da es kein universelles Patentrezept für die gesamte Generation Y gibt. Unternehmen sollten aus einem Maßnahmenkatalog individuelle Programme zusammenstellen, um den unterschiedlichen Bedürfnissen der Einzelnen gerecht zu werden.
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