Diplomarbeit, 2005
94 Seiten, Note: 1,3
Die vorliegende Diplomarbeit widmet sich der Analyse der sozialpädagogischen Mädchenarbeit und ihrer Weiterentwicklung im Kontext der heutigen Gesellschaft. Ziel ist es, den Weg von der traditionellen geschlechterdifferenzierten Mädchenarbeit hin zu einer geschlechterreflektierten Praxis aufzuzeigen. Dabei werden die Lebenswelten junger Mädchen, die Relevanz feministischer Theorien sowie die Herausforderungen und Möglichkeiten für eine zeitgemäße Mädchenarbeit beleuchtet.
Die Einleitung der Arbeit beleuchtet den Ausgangspunkt der Diskussion über die Relevanz von Mädchenarbeit im Kontext des Wertewandels und der modernen Lebenssituation von Mädchen. Im zweiten Kapitel werden die Wurzeln der Mädchenarbeit in der feministischen Theorie sowie die wichtigsten handlungsleitenden Begriffe und Prinzipien der außerschulischen Mädchenarbeit erläutert. Dabei wird auch die Bedeutung der Konstruktion und Dekonstruktion von Geschlecht für die pädagogische Praxis aufgezeigt.
Das dritte Kapitel beleuchtet die Lebenswelten von Mädchen in der heutigen Zeit anhand wissenschaftlicher Studien. Es werden Themen wie Schule und Bildung, Familienorientierung, Werteorientierung, Politik und soziales Engagement sowie die Selbstzufriedenheit von Mädchen betrachtet. Der Fokus liegt auf der Analyse der "modernisierten Mädchenwelten" und der Herausforderungen, denen Mädchen in ihrem Lebensalltag begegnen.
Kapitel vier untersucht das Verhältnis zwischen Theorie und Praxis in der Mädchenarbeit. Es werden die Forderungen nach einem Paradigmenwechsel in der Mädchenarbeit und die Kritik an traditionellen Konzepten sowie an dekonstruktivistischen Denkweisen diskutiert. Es werden Möglichkeiten und Notwendigkeiten für eine veränderte Mädchenarbeit aufgezeigt, die den Erwartungen von Mädchen und den Anforderungen an (Sozial-)Pädagoginnen gerecht wird.
Die Arbeit befasst sich mit Themen wie Mädchenarbeit, Feminismus, Gender Mainstreaming, Geschlechterrollen, Lebenswelten von Mädchen, Sozialpädagogik, Jugendstudien, wissenschaftliche Ergebnisse, Praxisbezug, Paradigmenwechsel, dekonstruktivistische Denkweisen, Erwartungen von Mädchen, (Sozial-)Pädagoginnen, und aktuelle gesellschaftliche Veränderungen.
Ziel ist es, über die bloße Anerkennung von Geschlechterdifferenzen hinauszugehen und Rollenbilder kritisch zu hinterfragen, um Mädchen in ihrer individuellen Lebenswelt besser zu unterstützen.
Da sich die Lebenswelten von Mädchen modernisiert haben, greifen traditionelle Konzepte oft zu kurz. Es wird eine Anpassung an aktuelle Herausforderungen wie Bildungsdruck und neue Werteorientierungen benötigt.
Es bezeichnet den pädagogischen Ansatz, Geschlecht als soziale Konstruktion zu verstehen und starre Zweigeschlechtlichkeit aufzubrechen, um mehr Handlungsspielräume zu schaffen.
Gender Mainstreaming soll sicherstellen, dass die unterschiedlichen Lebenssituationen und Interessen von Mädchen und Jungen bei allen Maßnahmen der Jugendarbeit von vornherein berücksichtigt werden.
Wissenschaftliche Studien zeigen eine hohe Selbstzufriedenheit und ein gewachsenes weibliches Selbstvertrauen, aber auch neue Belastungen durch gesellschaftliche Erwartungen an Karriere und Familie.
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