Diplomarbeit, 2005
53 Seiten, Note: 1,3
Führung und Personal - Mitarbeitermotivation, Mitarbeiterzufriedenheit
Einleitung
1. Begriffsdefinitionen
1.1 Bedürfnisse
1.2 Motiv
1.3 Motivation
1.3.1 Intrinsische Motivation
1.3.2 Extrinsische Motivation
1.4 Arbeitsmotivation
2. Motivationstheorien
2.1 X-Y-Theorie von McGregor
2.2 Die MASLOWsche Motivationstheorie
2.2.1 Kritik an „Maslows Bedürfnispyramide“
2.3 Die Zwei-Faktoren-Theorie von HERZBERG
2.3.1 Kritik der Zwei-Faktoren-Theorie Herzbergs
3. Maßnahmen zur Förderung von Motivation
3.1 Geld
3.2 Lob
3.3 Motivierung durch Führung
3.4 Motivation durch Kommunikation
3.5 Motivierung durch Zielorientierung (Managment by objectives)
3.6 Motivation durch „Rotation“ im Öffentlichen Dienst
4. Methode
4.1 Hypothesen
4.2 Untersuchungsmethode
4.3 Fragebogen zur Erfassung der Zielgruppen
5. Ergebnisse
5.1 Personendaten
5.2 Angestellte und Beamte
5.3 Verhältnis der Befragung der einzelnen Ministerien
5.4 Auswertung des eigentlichen Fragebogens
5.4.1 Vorteile
5.4.2 Nachteile
6. Beurteilung der Hypothesen
Die vorliegende Arbeit untersucht den Status Quo der Mitarbeitermotivation im öffentlichen Dienst des Landes Hessen vor dem Hintergrund struktureller Veränderungen wie der Einführung der 42-Stunden-Woche. Ziel ist es, durch eine empirische Befragung von Angestellten und Beamten zu ermitteln, wie sich diese Rahmenbedingungen auf die Motivation und Arbeitszufriedenheit auswirken und ob theoretische Ansätze in der Verwaltungspraxis Bestand haben.
Die Zwei-Faktoren-Theorie von HERZBERG
Der Psychologe und Arbeitswissenschaftler Frederick Herzberg entwickelte 1959 die Zwei-Faktoren-Theorie und den wesentlichen Gedankengang, dass es nicht ausreicht, die Unzufriedenmacher zu beseitigen. Zufriedenheit ist nicht, wenn Gründe für Unzufriedenheit nicht mehr vorliegen. Herzberg meinte, Zufriedenheit stellt sich ein, wenn etwas „Motivatoren“ hinzukommen.
Herzberg befragte in den 50er und 60 er Jahren Arbeitnehmerinnen und Angestellte danach, wann sie entweder besonders unzufrieden oder besonders zufrieden mit und bei der Arbeit waren (US- amerikanische Vorarbeiter, berufstätige Frauen, Agrarökonomen, Manager kurz vor der Pensionierung u.a. Dabei fand er heraus, dass eine Beseitigung (Hygiene) der Bedingungen, die zu Unzufriedenheit führen, noch nicht bedeutet, dass die Arbeitnehmerinnen zufrieden und motiviert sind. Für Motivation bedarf es zweierlei, zunächst sollten demotivierende Faktoren (Unzufriedenmacher) beseitigt werden; danach kommt es darauf an, geeignete Motivatoren zu finden, die Interesse und Lust an der Arbeit fördern.
Dies ist zugleich auch der Ansatzpunkt für die Kritik an seinen Schlüssen.
Einleitung: Umreißt die aktuelle Lage im öffentlichen Dienst unter Druck von Reformen und Globalisierung und stellt die Relevanz der Motivationsforschung für die Verwaltung dar.
1. Begriffsdefinitionen: Legt die theoretischen Grundlagen fest, indem Begriffe wie Bedürfnis, Motiv, Motivation und Arbeitsmotivation voneinander abgegrenzt werden.
2. Motivationstheorien: Präsentiert klassische Modelle wie die X-Y-Theorie, die Maslowsche Bedürfnispyramide sowie die Zwei-Faktoren-Theorie und beleuchtet deren Kritikpunkte.
3. Maßnahmen zur Förderung von Motivation: Analysiert praktische Instrumente wie Geld, Lob, Führung, Kommunikation, Zielvereinbarungen und Arbeitsrotation im Kontext des öffentlichen Dienstes.
4. Methode: Beschreibt das methodische Vorgehen, die aufgestellten Hypothesen sowie den Aufbau des Fragebogens zur Datenerhebung.
5. Ergebnisse: Dokumentiert die Auswertung der Befragung von 44 Angestellten und Beamten in verschiedenen hessischen Ministerien.
6. Beurteilung der Hypothesen: Überprüft die im Vorfeld aufgestellten Thesen auf Basis der empirischen Daten und zieht ein Resümee zum Status der Motivation.
Mitarbeitermotivation, Öffentlicher Dienst, Arbeitszufriedenheit, Maslow, Herzberg, Führungsinstrumente, 42-Stunden-Woche, Land Hessen, Personalmanagement, Motivationsfaktoren, Hygienefaktoren, Personalvermittlungsstelle, Leistungsbereitschaft, Arbeitsplatzsicherheit, Verwaltungsmodernisierung.
Die Arbeit analysiert die aktuelle Situation der Mitarbeitermotivation im öffentlichen Dienst des Landes Hessen, insbesondere im Kontext von Sparmaßnahmen und organisatorischen Reformen.
Die Themen umfassen motivationstheoretische Grundlagen, verschiedene Führungsinstrumente wie Zielvereinbarungen und Kommunikation sowie die empirische Untersuchung der Arbeitsbedingungen im hessischen Landesdienst.
Ziel ist es zu beurteilen, ob die Beschäftigten trotz aktueller Strukturveränderungen wie der 42-Stunden-Woche motiviert sind und welche Faktoren für ihre Arbeitszufriedenheit entscheidend sind.
Die Autorin führte eine empirische Kurzbefragung von 44 Angestellten und Beamten aus verschiedenen hessischen Ministerien durch, die auf vorangegangenen Probeinterviews basierte.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung der Motivationsmodelle von McGregor, Maslow und Herzberg sowie eine praxisorientierte Analyse von Motivationsmaßnahmen und die Auswertung der Umfrageergebnisse.
Wichtige Begriffe sind Motivation, Arbeitszufriedenheit, öffentlicher Dienst, Führungsinstrumente, Maslow, Herzberg und die Arbeitssituation in hessischen Ministerien.
Nein, die Befragungsergebnisse deuten darauf hin, dass die 42-Stunden-Woche keine signifikante Veränderung des Engagements oder der Produktivität bei den betroffenen Beamten und Angestellten bewirkt hat.
Ja, die Arbeit stellt fest, dass Beamte im Vergleich zu Angestellten aufgrund der hierarchischen Strukturen deutlich schneller befördert werden.
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