Examensarbeit, 2008
33 Seiten
1. Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit
1.2 Aufbau der Arbeit
2. Theoretische Grundlagen
2.1 Schülerinnen und Schüler der Berufsvorbereitung
2.2 Selbststeuerung
2.3 Planungskompetenz
2.3.1 Was ist Planungskompetenz?
2.3.2 Bedeutung der Planungskompetenz für ein strukturiertes Arbeiten
2.4 Planvolles Handeln als Grundlage einer vollständigen Handlung
2.5 Förderung der Planungskompetenz im Unterricht
2.6 Hypothesen
3. Planung der Unterrichtssequenz
3.1 Planungsrelevante Faktoren
3.1.1 Schülerbezogene Faktoren
3.1.2 Lehrerbezogene Faktoren
3.1.3 Organisatorische Faktoren
3.2 Entscheidungen
3.2.1 Grundsätzliche Absichten
3.2.2 Ziele
3.3 Tabellarische Darstellung der Unterrichtssequenz
4. Darstellung und Reflektion der Unterrichtsphasen
4.1 ‚Plätzchenbacken’
4.1.1 Einstiegs- und Planungsphase
4.1.2 Anwendungsphase
4.1.3 Evaluation
4.2 Vertiefungsphase ‚Á la carte’
4.3 Vertiefungsphase ‚Menü’
4.3 Vertiefungsphase ‚Buffet’
4.5 Evaluation der gesamten Unterrichtssequenz
5. Evaluation einzelner Phasen durch die Schüler
6. Gesamtevaluation der Unterrichtssequenz vor dem Hintergrund der gestellten Hypothesen
7. Schlussbetrachtung und Ausblick
8. Literatur
Die Arbeit verfolgt das Ziel, die Planungskompetenz von Schülerinnen und Schülern im Berufsvorbereitungsjahr Gastronomie durch die gezielte Initiierung selbstgesteuerter, produktorientierter Lernhandlungen zu fördern. Im Zentrum steht dabei die Frage, wie durch ein strukturiertes Vorgehen – exemplifiziert an gastronomischen Veranstaltungen – die Fähigkeit zur eigenen Arbeitsplanung und Strukturierung nachhaltig entwickelt werden kann.
4.1.1 Einstiegs- und Planungsphase
Die Einstiegs- und Planungsphase des ersten Unterrichtstages sollen hier gemeinsam dargestellt werden, da diese an einem Unterrichtstag durchgeführt wurden und so ineinander übergingen, dass eine genaue, nach einzelnen Stunden aufgeschlüsselte Trennung nur schwer möglich ist.
In den vorangegangenen Wochen hatten die SchülerInnen immer wieder den Wunsch geäußert, in der Vorweihnachtszeit Plätzchen zu backen. Mit der Realisierung dieses Unterrichtsthemas, versuchte ich diesem Schülerwunsch nachzukommen. Diese Phase umfasste insgesamt 12 Unterrichtsstunden. Im ersten Teil dieser Phase (4 U-Std.) habe ich zuerst den SchülerInnen das neue Thema ‚Plätzchenbacken’ vorgestellt. Die später hergestellten Plätzchen sollten auch verkauft werden, so dass die SchülerInnen diesbezüglich planen mussten, wie sie z.B. die Plätzchen verpacken wollen, welche Plätzchen sie backen wollen, wie schwer eine Plätzchentüte sein soll und wie viel Geld sie dafür verlangen sollten.
Die SchülerInnen wurden mittels eines informierenden Unterrichteinstieges von mir über den Ablauf des Unterrichtstages in Kenntnis gesetzt. Anschließend sollten sie, um ihnen die Gelegenheit zu geben, sich dem neuen Thema anzunähern, in Gruppen (in denen sie auch später beim Backen zusammen arbeiten wollten), drei Fragestellungen bearbeiten und diese anschließend dem Rest der Klasse vorstellen. Dies diente einerseits dazu, das Vorwissen zum Themenbereich Weihnachtbäckerei der SchülerInnen zu aktivieren, aber andererseits auch dazu, wie bereits erwähnt, den SchülerInnen die Möglichkeit zu geben, sich dem Thema anzunähern und ihr Interesse auf die neue Aufgabe zu lenken.
1. Einleitung: Das Kapitel erläutert die Problemstellung der mangelnden Planungsfähigkeit bei Jugendlichen im Berufsvorbereitungsjahr und definiert die Zielsetzung der Arbeit zur Förderung dieser Kompetenz.
2. Theoretische Grundlagen: Hier werden die Lernvoraussetzungen der Zielgruppe, der Begriff der Selbststeuerung und die Definition der Planungskompetenz als Teil der Handlungskompetenz erörtert.
3. Planung der Unterrichtssequenz: Dieses Kapitel beschreibt die schülerbezogenen, lehrerbezogenen und organisatorischen Faktoren, die den Rahmen für das Unterrichtskonzept bilden.
4. Darstellung und Reflektion der Unterrichtsphasen: Es erfolgt eine detaillierte Darstellung und Reflexion des Projekts ‚Plätzchenbacken’ sowie der Vertiefungsphasen ‚Á la carte’, ‚Menü’ und ‚Buffet’.
5. Evaluation einzelner Phasen durch die Schüler: Hier werden die Ergebnisse der von den Schülern ausgefüllten Fragebögen ausgewertet, um deren Perspektive auf den Lernprozess darzustellen.
6. Gesamtevaluation der Unterrichtssequenz vor dem Hintergrund der gestellten Hypothesen: Die Arbeit überprüft abschließend die aufgestellten Hypothesen hinsichtlich der Wirksamkeit der gewählten Strukturen für selbstgesteuertes Lernen.
7. Schlussbetrachtung und Ausblick: Der Autor resümiert den Erfolg der Unterrichtssequenz und gibt einen Ausblick auf die Notwendigkeit fächerübergreifender Förderung.
8. Literatur: Auflistung der verwendeten fachwissenschaftlichen Quellen und Materialien.
Planungskompetenz, Berufsvorbereitungsjahr, Gastronomie, Selbststeuerung, Handlungskompetenz, Projektunterricht, Arbeitsablaufplan, Methodenkompetenz, Produktorientierung, Lernhandlungen, Unterrichtsreflexion, Berufliche Bildung, Schüleraktivierung, Didaktik, Kompetenzentwicklung
Die Arbeit untersucht, wie die Planungskompetenz von Schülern im Berufsvorbereitungsjahr Gastronomie durch selbstgesteuerte und produktorientierte Lernprozesse gezielt gefördert werden kann.
Die Arbeit verknüpft theoretische Ansätze zur Handlungskompetenz mit der praktischen Umsetzung im Bereich der gastgewerblichen Ausbildung, wobei die Strukturierung von Arbeitsprozessen im Mittelpunkt steht.
Das Hauptziel ist die Befähigung der Jugendlichen, ihre Arbeitsprozesse in verschiedenen beruflichen und privaten Situationen eigenständig, zielgerichtet und planvoll zu strukturieren.
Es handelt sich um eine handlungsorientierte Unterrichtsreihe, die durch eine begleitende Evaluation mittels Fragebögen, Blitzlichtern und einer Zielscheiben-Bepunktung durch die Lernenden analysiert wird.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Begründung, die konkrete Planung der Unterrichtssequenz inklusive der Rahmenbedingungen sowie die detaillierte Dokumentation und Reflexion der durchgeführten Phasen.
Wichtige Begriffe sind insbesondere Planungskompetenz, Selbststeuerung, Berufsvorbereitung, Handlungskompetenz und der Arbeitsablaufplan als zentrales methodisches Instrument.
Das Projekt bot einen hohen Motivationsanreiz, da der Wunsch nach dem Backen von den Schülern selbst geäußert wurde und es einen gut fassbaren, produktorientierten Rahmen für die erste Anwendung eines Arbeitsablaufplans darstellte.
Die Schüler berichteten, dass sie durch die im Vorfeld erstellten Pläne ihre Arbeit in der Gruppe besser koordinieren konnten, ein klares Verständnis für die benötigten Ressourcen hatten und sich in der Ausführung der Aufgaben sicherer fühlten.
Die Lehrperson agierte primär als Lernberater, der bei Bedarf unterstützte, aber den Schülern den notwendigen Freiraum zur Selbststeuerung ließ, um eigene Erfahrungen im Planungs- und Durchführungsprozess zu ermöglichen.
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