Bachelorarbeit, 2019
31 Seiten, Note: 2,0
Philosophie - Praktische (Ethik, Ästhetik, Kultur, Natur, Recht, ...)
Die Arbeit untersucht die ethische Begründbarkeit von Suizid, insbesondere im Kontext der Frage, ob ein Suizid autonom gewollt werden kann. Die Analyse fokussiert dabei auf die Abgrenzung zwischen selbstbestimmten und nicht-selbstbestimmten Suiziden und die ethische Bewertung eines „rationalen“ Suizids im Gegensatz zu einem absoluten Verbot.
Die Arbeit beginnt mit einer Analyse des Suizids aus psychologischer Sicht, um eine Abgrenzung zwischen selbstbestimmten Suizidhandlungen und Suiziden als Folge einer psychischen Störung zu ermöglichen.
Kapitel 3 widmet sich der ethischen Bewertung eines „rationalen“ Suizids. Es untersucht Konzepte und Theorien, die für eine ethische Rechtfertigung von Suizid relevant sind.
In Kapitel 4 wird die Frage nach der ethischen Begründbarkeit eines absoluten Verbots des Suizids behandelt. Die Analyse beinhaltet eine kritische Auseinandersetzung mit den Argumenten für ein solches Verbot.
Suizid, Autonomie, Ethik, Rationalität, Krankheitsthese, Selbstbestimmung, Verbot, Sterbehilfe, Moral, Philosophie, Psychologie, Psychiatrie.
Die Arbeit untersucht, ob ein sogenannter „Bilanz-Suizid“, bei dem ein Mensch nach reiflicher Überlegung sein Leben beendet, moralisch vertretbar ist.
Ein autonomer Suizid basiert auf freiem Willen, während ein nicht-selbstbestimmter Suizid oft die Folge einer psychischen Erkrankung (z.B. Depression) ist, die das Urteilsvermögen einschränkt.
Kant sah im Suizid einen Widerspruch zur Naturpflicht und argumentierte, dass der Mensch sich nicht als Mittel zum Zweck benutzen darf, um Leiden zu entgehen.
Sie geht davon aus, dass fast jeder Suizidwunsch Ausdruck einer behandelbaren psychischen Störung ist und somit keine freie Willensentscheidung vorliegt.
In vielen ethischen Traditionen (insb. religiös geprägten) wird ein absolutes Verbot postuliert, das in der modernen Philosophie jedoch zunehmend durch das Prinzip der Autonomie hinterfragt wird.
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