Fachbuch, 2019
70 Seiten
1 Einleitung
2 Was versteht man unter Leistung
3 Doping im Freizeit- und Breitensport
4 Beweggründe für Doping
5 Synthetische Dopingmittel und -methoden
5.1 Dopingklassifikationen
5.2 Wirkstoffe und Methoden, die in und außerhalb von Wettkämpfen verboten sind
5.3 Ausschließlich im Rahmen von Wettkämpfen verbotene Wirkstoffe und Methoden
5.4 In bestimmten Sportarten im Wettkampf verbotene Wirkstoffe
5.5 Spezielle Wirkstoffe
5.6 Sauerstoff-Gabe
6 Natürliche Dopingmittel /-methoden
6.1 Makronährstoffe
6.2 Mikronährstoffe
6.3 Koffeinhaltige Getränke
6.4 Erogen wirksame Kräuter
6.5 Nahrungsergänzungsmittel
7 Genetik und sportliche Leistung
8 Fazit
Ziel dieser Arbeit ist es, einen umfassenden Überblick über das Thema „Doping“ sowie über natürliche Dopingalternativen zur Leistungssteigerung zu geben, wobei synthetische und natürliche Methoden hinsichtlich ihrer leistungssteigernden Wirkung und gesundheitlicher Risiken verglichen werden.
Gendoping
Seit 2001 findet sich auch Gendoping als verbotene Methode in der WADA-Liste (MÜLLER 2004). WADA definiert Gendoping als „nicht-therapeutischer Gebrauch von Zelle, Genen und genetischen Elementen sowie die Beeinflussung der Genexpression, mit der Möglichkeit die Leistungsfähigkeit zu steigern“ (SCHÖFFEL et. al 2015). Um das Thema Gendoping besser verstehen zu können, ist ein kurzer Exkurs in die Gentechnologie hilfreich: Fast alle Zellen des menschlichen Organismus, bis auf Erythrozyten (rote Blutkörperchen) und Thrombozyten (Blutplättchen) enthalten DNA (Desoxyribonukleinsäure). Die DNA jeder Zelle beinhaltet den ganzen Bauplan des Organismus. Sie ist in Abschnitte gegliedert, die jeweils bestimmte Eigenschaften festlegen beziehungsweise codieren. Diese Abschnitte werden als Gene bezeichnet. Darüber hinaus gibt es auch Abschnitte, die entweder keine Funktion besitzen oder für die Regulation von Genen dienen. An diese können Mediatoren, wie beispielsweise Hormone, binden und so die Aktivität dieses Gens beeinflussen. Gentechnologie hat zum Ziel, die jeweiligen Funktionen von Genen festzustellen und diese dann direkt oder indirekt zu beeinflussen.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema Doping in der Leistungsgesellschaft ein und definiert das Ziel der Arbeit, einen Überblick über Doping und natürliche Alternativen zu geben.
2 Was versteht man unter Leistung: Das Kapitel definiert den Leistungsbegriff aus physikalischer Sicht und benennt Einflussfaktoren wie Alter, Training und Ernährung.
3 Doping im Freizeit- und Breitensport: Hier wird der Dopingbegriff definiert und das wachsende Problem des Medikamentenmissbrauchs außerhalb des Spitzensports analysiert.
4 Beweggründe für Doping: Dieses Kapitel untersucht intrinsische und extrinsische Motive für den Dopingkonsum sowie die Rolle der Internetverfügbarkeit.
5 Synthetische Dopingmittel und -methoden: Es erfolgt eine detaillierte Auflistung und Analyse verschiedener verbotener Substanzen und Methoden von Anabolika bis Gendoping.
6 Natürliche Dopingmittel /-methoden: Das Kapitel betrachtet legale, natürliche Leistungssteigerungsmöglichkeiten durch Ernährung, Kräuter und Supplementierung.
7 Genetik und sportliche Leistung: Hier wird die Bedeutung der Nutrigenetik und der Einfluss individueller Genotypen auf die Verwertung von Nährstoffen erläutert.
8 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont die Notwendigkeit eines bewussteren Umgangs mit natürlichen Leistungsalternativen.
Doping, Freizeitsport, Leistungssteigerung, synthetische Dopingmittel, natürliche Dopingalternativen, Ernährung, Makronährstoffe, Mikronährstoffe, Nahrungsergänzungsmittel, Gendoping, Nutrigenetik, Gesundheit, Ethik, sportliche Leistung, Leistungsfähigkeit.
Die Arbeit untersucht das Phänomen Doping in unserer Gesellschaft, insbesondere im Freizeit- und Breitensport, und stellt dem synthetischen Doping natürliche und legale Alternativen zur Leistungssteigerung gegenüber.
Zentrale Bereiche sind der Missbrauch von Substanzen, die physiologischen Wirkungsweisen von Nährstoffen, die Bedeutung von Ernährung und Genetik für die sportliche Leistung sowie ethische Aspekte der Leistungssteigerung.
Das Ziel ist es, einen Überblick über das Thema „Doping“ zu geben, synthetische von natürlichen Mitteln abzugrenzen und die Auswirkungen dieser Substanzen auf Körper und Gesundheit zu vergleichen.
Die Arbeit basiert auf einer umfassenden Literaturanalyse und wertet aktuelle wissenschaftliche Publikationen und Studien zu den Themen Ernährung, Doping und Sportphysiologie aus.
Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Analyse verbotener synthetischer Dopingmittel (wie Anabolika oder Gendoping) und eine eingehende Betrachtung natürlicher Möglichkeiten der Leistungssteigerung durch Nahrung und Pflanzen.
Wichtige Begriffe sind Doping, Freizeitsport, natürliche Leistungssteigerung, Makronährstoffe, Mikronährstoffe, Nahrungsergänzung, Nutrigenetik und Gesundheit.
Doping wird im Freizeitsport oft weniger stark kontrolliert und thematisiert, obwohl die Gesundheitsrisiken aufgrund fehlender ärztlicher Betreuung und unkontrollierter Substanzqualität vermutlich höher sind als im Profisport.
Die Nutrigenetik zeigt, dass Menschen aufgrund ihrer genetischen Veranlagung unterschiedlich auf Nährstoffe und Nahrungsergänzungsmittel reagieren, weshalb individuelle Ernährungspläne effektiver sein können als allgemeine Empfehlungen.
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