Bachelorarbeit, 2017
77 Seiten, Note: 1,3
2 Zusammenfassung
3 Einleitung und Aufgabenstellung
4 Allgemeiner Teil
4.1 Literaturübersicht
4.1.1 CuAAC und Triazole
4.1.2 Substanzklasse der Chinoxaline
4.1.3 Sequenzielle Katalyse
4.2 Ergebnisse und Diskussion
4.2.1 Azidsynthesen
4.2.2 Synthese der 2-Triazolylchinoxaline 4 mittels GACC-Sequenz
4.2.2.1 Variation der Azide 1
4.2.2.2 Variation des π-Nukleophils 2
4.2.2.3 Variation des 1,2-Diaminoarens 3
4.2.2.4 In situ Generierung des Azids 1a in der GACC-Sequenz zur Synthese des 2-Triazolylchinoxalins 4a
4.2.2.5 Fehlgeschlagene Synthesen
4.2.2.6 Versuch der Synthese eines 2-Triazolylchinoxalins mit dem „Zucker-Azid“ 1i
4.2.3 Synthese der 2-Triazolylchinoxaline 9 mittels AACC-Sequenz
4.2.3.1 Variation der Glyoxylsäuren 8
4.2.3.2 Fehlgeschlagene Synthesen
4.2.3.3 Versuch der Erweiterung der AACC-Sequenz um eine Suzuki-Kupplung
4.2.4 Spektroskopische Charakterisierung der 2-Triazolylchinoxaline
5 Ausblick
6 Experimenteller Teil
6.1 Anmerkungen zu den allgemeinen Versuchsbedingungen und analytischen Methoden
6.2 Allgemeine Versuchsvorschriften und experimentelle Daten zur Eduktsynthese
6.2.1 Allgemeine Synthesevorschrift (AV1) zur Darstellung benzylischer Azide
6.2.2 Spektroskopische Daten der benzylischen Azide
6.3 Synthese der 2-Triazolylchinoxaline 4 mittels GACC-Sequenz
6.3.1 Allgemeine Versuchsvorschrift (AV2) und experimentelle Daten
6.3.2 Spektroskopische Daten der 2-Triazolylchinoxaline 4
6.4 In situ Generierung des Azids 2a in der GACC-Sequenz zur Synthese des 2-Triazolylchinoxaline 4a
6.4.1 Allgemeine Arbeitsvorschrift (AV3) und experimentelle Daten
6.5 Synthese des 3-Ethinylchinoxalins 5 mittels GACK-Sequenz
6.5.1 Allgemeine Versuchsvorschrift (AV4) und spektroskopische Daten des 3-Ethinylchinoxalins 5
6.6 Synthese des terminalen 3-Ethinylchinoxalins 6 mittels TMS-Entschützung
6.6.1 Allgemeine Versuchsvorschrift (AV5) und spektroskopische Daten des terminalen 3-Ethinylchinoxalins 6
6.7 Synthese des 2-Triazolylchinoxalin mit dem „Zucker-Azid“ 1i via CuAAC
6.7.1 Allgemeine Versuchsvorschrift (AV6) und experimentelle Daten
6.8 Synthese der 2-Triazolylchinoxaline mittels AACC-Sequenz
6.8.1 Allgemeine Versuchsvorschrift (AV7) und experimentelle Daten
6.8.2 Spektroskopische Daten der 2-Triazolylchinoxaline 9
7 Röntgenstrukturdaten
8 Molekülverzeichnis
9 Literaturverzeichnis
Das Hauptziel dieser Arbeit besteht in der Eruierung des synthetischen Potenzials einer diversitätsorientierten Fünfkomponenten-Ein-Topf-Reaktion (GACC-Sequenz) sowie einer komplementären AACC-Sequenz zur Herstellung neuartiger 2-Triazolylchinoxaline. Dabei liegt der Fokus auf der systematischen Variation der Eduktkomponenten, um Struktur-Eigenschafts-Beziehungen hinsichtlich photophysikalischer Eigenschaften, wie der Emissionssolvatochromie, zu untersuchen.
4.2.2.1 Variation der Azide 1
Um die Mannigfaltigkeit der synthetisierbaren 2-Triazolylchinoxaline zu untersuchen wurde zunächst die Azidkomponente 1 in der GACC-Sequenz variiert. Ausgehend von N-Methylindol (2a) und 1,2-Diaminobenzol (3a) konnte gezeigt werden, dass über die Azidkomponente eine Vielzahl von funktionellen Gruppen eingeführt werden kann (Tabelle 2). Mit Benzylazid (1a), welches von Merkt in der Optimierungsstudie verwendet wurde, erhält man das 2-Triazolylchinoxalin 4a in sehr guten Ausbeuten von 82 %. Des Weiteren konnte auch mit dem sterisch gehinderten 2-Methylbenzylazid (1c) gleichermaßen gute Ausbeuten erzielt werden (4e). Auch der Einsatz des Phenylethylazids (1b) liefert gute Ausbeuten des 2-Triazolychinoxalins (4b). Bei Integration des elektronenarmen benzylischen Azids (1e) konnten wiederum moderate Ausbeuten von 48 % (4c) erzielt werden. Das 2-Triazolylchinoxalin 4c ist jedoch besonders interessant, da mithilfe von Kreuzkupplungsreaktionen der Chlorsubstituenten als Angriffspunkt zur Erweiterung des π-Systems dienen kann. Auch das alliphatische Azid (1f) konnte erfolgreich mit einer Ausbeute von 53 % (4d) eingeführt werden. Zudem ist es gelungen ein Azid mit einem elektronenschiebenden Methoxysubstituenten in der Reaktionssequenz umzusetzen und das 2-Triazolylchinoxalin (4f) mit einer Ausbeute von 46 % zu isolieren.
Zusammenfassung: Bietet einen Überblick über die erfolgreiche Entwicklung der GACC- und AACC-Sequenzen zur Synthese neuartiger 2-Triazolylchinoxaline sowie deren Festkörperfluoreszenz.
Einleitung und Aufgabenstellung: Erläutert das Konzept der „idealen Synthese“ und Multikomponentenreaktionen im Kontext der organischen Synthesechemie sowie die Relevanz der Zielsubstanzklasse.
Allgemeiner Teil: Detaillierte wissenschaftliche Einordnung der Click-Chemie (CuAAC), der Substanzklasse der Chinoxaline sowie die Ergebnisse der synthetischen Arbeiten und deren Charakterisierung.
Ausblick: Diskutiert Möglichkeiten zur weiteren Diversifizierung der Substanzbibliothek und zur vertieften Untersuchung der photophysikalischen Eigenschaften, insbesondere der Sensorik von Metallionen.
Experimenteller Teil: Enthält die vollständigen Arbeitsvorschriften, spektroskopischen Daten und experimentellen Details zu allen durchgeführten Synthesen.
Multikomponentenreaktion, Ein-Topf-Synthese, Triazolylchinoxaline, GACC-Sequenz, AACC-Sequenz, Kupfer(I)-katalysierte Azid-Alkin-Cycloaddition, Stephens-Castro-Kupplung, Festkörperfluoreszenz, Emissionssolvatochromie, Heterocyclen, organische Chromophore, Strukturaufklärung, 2D-NMR, Röntgenstrukturanalyse, Chemosensoren
Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung und Anwendung von effizienten Multikomponenten-Ein-Topf-Reaktionen zur Herstellung neuartiger 2-Triazolylchinoxalin-Derivate.
Zentrale Felder sind die metallkatalysierte organische Synthesechemie, insbesondere die Click-Chemie (CuAAC) und Kreuzkupplungen, sowie die Charakterisierung der photophysikalischen Eigenschaften organischer Moleküle.
Ziel ist es, das synthetische Potenzial der GACC- und AACC-Sequenzen durch eine systematische Variation der Edukte auszuloten und eine Substanzbibliothek für weitere Struktur-Eigenschafts-Studien aufzubauen.
Es werden moderne metallkatalysierte Multikomponentenreaktionen (MCR) in Ein-Topf-Verfahren eingesetzt, bei denen Zwischenstufen in situ erzeugt werden, um Effizienz und Sicherheit zu erhöhen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine Literaturübersicht, die Diskussion der synthetischen Ergebnisse (Variation der Azide, Nukleophile und Diaminoarene) sowie die spektroskopische und röntgenographische Charakterisierung der Produkte.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Multikomponentenreaktion, Triazolylchinoxaline, CuAAC, Festkörperfluoreszenz und Emissionssolvatochromie charakterisiert.
Die in situ Erzeugung der Azid-Komponenten umgeht die Darstellung, Isolierung und Handhabung hochgiftiger und potenziell explosiver organischer Azide, was die Sicherheit des Syntheseprozesses signifikant erhöht.
Fehlgeschlagene Synthesen, wie etwa mit Phenylglyoxylsäure, werden teilweise auf die Hygroskopie der Edukte oder sterische Hinderungen im finalen Schritt der Click-Reaktion zurückgeführt.
Aufgrund ihrer Fluoreszenzeigenschaften und der Fähigkeit zur Komplexierung von Metallionen stellen sie eine interessante Verbindungsklasse für die Entwicklung neuartiger Chemosensoren dar.
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