Bachelorarbeit, 2017
36 Seiten, Note: 2,3
Die Arbeit untersucht die Frage, ob Hadrians Entscheidung für eine Konsolidierungspolitik eine fakultative Entscheidung war oder durch die zeitgenössischen Gegebenheiten bedingt. Dazu werden verschiedene Aspekte beleuchtet, die für eine fakultative Entscheidung sprechen, aber auch die zeitgenössischen Bedingungen und die Herausforderungen, vor denen Hadrian stand, in Betracht gezogen.
Im ersten Kapitel wird die historische Zeit des Römischen Reiches während Trajans Herrschaft und der frühen Regierungszeit Hadrians eingeführt. Es werden Trajans Expansionspolitik sowie Hadrians Kindheit, Familie, senatorische Karriere und seine allgemeinen Bemühungen um die Verwirklichung der Konsolidierungspolitik beleuchtet. Das zweite Kapitel fokussiert auf Hadrians Konsolidierungspolitik und untersucht, ob und welche Alternativen ihm zur Verfügung standen. Es werden seine Persönlichkeit und Interessen, die Inhalte seiner Münzprägungen, die Komplikationen mit dem Senat, die Rolle des Heeres, die Beziehung zu den Provinzen sowie mögliche Vorbilder aus der Vergangenheit behandelt.
Die Arbeit befasst sich mit Themen wie der Konsolidierungspolitik Hadrians, der Rolle des Senats im Römischen Reich, der Bedeutung des Heeres, den Beziehungen zwischen Kaiser und Provinzen, der Analyse von Münzprägungen und dem Vergleich mit dem Vorbild Augustus. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Frage, ob Hadrians Entscheidung für eine Konsolidierungspolitik eine fakultative oder eine notgedrungene Entscheidung war.
Hadrian legte den Fokus auf die Konsolidierung und Sicherung des Reiches, statt die Expansionspolitik seines Vorgängers Trajan fortzusetzen.
Die Arbeit untersucht, ob es eine fakultative (frei gewählte) Entscheidung aufgrund seiner Persönlichkeit war oder eine notgedrungene Reaktion auf überdehnte Grenzen.
Der Bau von Grenzwallanlagen wie dem Limes war ein zentrales Instrument seiner Politik zur Bestandssicherung und Grenzbefestigung.
Ja, die Arbeit prüft, ob Hadrian sich bewusst an Augustus orientierte, der ebenfalls eine Politik der Stabilisierung gegenüber der Expansion bevorzugte.
Er legte großen Wert auf die Disziplin und Ausbildung des Heeres, setzte es jedoch primär zur Verteidigung und zum inneren Ausbau der Provinzen ein.
Viele antike Autoren waren parteiisch oder verfügten über unzureichende Kenntnisse, was eine zweifelsfreie Bewertung seiner Motive erschwert.
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