Diplomarbeit, 2005
84 Seiten, Note: 2,7
Die Diplomarbeit befasst sich mit dem Risikomanagement der Vertriebswegewahl in der Versicherungswirtschaft, indem sie die Chancen und Wagnisse für potentielle Vermittler, Unternehmen und Versicherungsnehmer beleuchtet. Die Arbeit analysiert die vielfältigen Vertriebswege im Kontext der modernen Informationstechnologie und rechtlich-politischen Rahmenbedingungen. Dabei werden die spezifischen Risiken für jeden Akteur im Versicherungsprozess betrachtet.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die die Problemstellung, Zielsetzung und den Gang der Arbeit erläutert. Anschließend werden die definitorischen Grundlagen des Risikomanagements und des Versicherungsvertriebs gelegt. Es werden die verschiedenen Vertriebswege in der Versicherungswirtschaft vorgestellt, darunter der klassische Vertrieb über Versicherungsvermittler und alternative Vertriebswege wie Direkt-, Online- und Bankenvertrieb.
Im vierten Kapitel wird der Risikomanagementprozess der Vertriebswegewahl aus der Perspektive des potentiellen Versicherungsvermittlers betrachtet. Hier werden die Risikolandschaft des Vermittlers, die Bewertung der EU-Vermittlerrichtlinie und deren Auswirkungen auf den Vermittlervertrieb analysiert.
Im fünften Kapitel liegt der Fokus auf dem Risikomanagement der Vertriebswegewahl aus der Perspektive des Versicherungsunternehmens. Hier wird die Risikolandschaft des Unternehmens, die Bewertung des Ausschließlichkeitsvertriebs anhand einer Studie und die daraus resultierenden Schlussfolgerungen für das Unternehmen beleuchtet.
Das sechste Kapitel befasst sich mit dem Risikomanagement der Vertriebswegewahl aus der Perspektive des Versicherungsnehmers. Hier werden die Risikofaktoren für den Versicherungsnehmer bei der Wahl eines Vertriebsweges, die Bewertung der verschiedenen Zugangswege zum Versicherer und die daraus resultierenden Schlussfolgerungen für den Versicherungsnehmer analysiert.
Risikomanagement, Versicherungsvertriebswegewahl, EU-Vermittlerrichtlinie, Vermittler, Versicherungsunternehmen, Versicherungsnehmer, Direktvertrieb, Onlinevertrieb, Bankenvertrieb, Ausschließlichkeitsvertrieb, Mehrfirmenvertreter, Versicherungsmakler, Erfolgsfaktoren, Kundenbindung, Studien, Risiken, Chancen, Wagnisse.
Man unterscheidet zwischen klassischen Wegen wie Ausschließlichkeitsvertretern und Maklern sowie alternativen Wegen wie Direkt- und Onlinevertrieb oder dem Bankenvertrieb (Allfinanz).
Die Richtlinie stellt hohe Anforderungen an die Registrierung, die fachliche Mindestqualifikation und die berufliche Haftung, was besonders für kleinere Vermittler ein administratives und finanzielles Risiko darstellt.
Der Onlinevertrieb bietet Kostenvorteile durch Automatisierung und erreicht eine technikaffine Zielgruppe, birgt jedoch das Risiko einer geringeren persönlichen Kundenbindung.
Ein Vertreter steht rechtlich auf der Seite des Versicherungsunternehmens, während ein Versicherungsmakler als treuhänderähnlicher Sachwalter auf der Seite des Kunden steht und dessen Interessen gegenüber verschiedenen Versicherern vertritt.
Moderne IT ermöglicht neue Absatzkanäle und verbessert die Effizienz im Außendienst, stellt Unternehmen aber auch vor Herausforderungen bezüglich Datensicherheit und technischer Komplexität.
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