Bachelorarbeit, 2019
64 Seiten, Note: 1
1 EINLEITUNG
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung und Forschungsfrage
1.3 Methodik und Vorgehensweise
2 BECKENBODEN UND SCHLIERMUSKELN
2.1 Anatomie und Funktion des Beckenbodens und der Schließmuskeln
2.2 Dysfunktion des Beckenbodens und der Schließmuskeln
3 STUHLINKONTINENZ
3.1 Ursachen
3.2 Risikofaktoren und Prophylaxe
3.3 Anamnesegespräch
3.4 Klinische Untersuchung
3.4.1 Apparative Untersuchung
3.4.2 Anales palpieren
3.5 Diagnose
3.6 Therapie
3.7 Evaluation
3.8 Intimität, Scham und Tabuisierung
3.9 Lebensqualität und Gestaltung des Alltags
4 BECKENBODENTRAINING ALS THERAPEUTISCHE MABNAHME
4.1 Beckenbodentraining
4.2 Trainingshinweise
4.3 Biofeedback
5 DISKUSSION UND AUSBLICK
5.1 Zusammenfassung
5.2 Beantwortung der Forschungsfrage
5.3 Diskussion
5.4 Schlussfolgerungen und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht die Wirksamkeit und Indikation von aktivem Beckenbodentraining bei Patienten mit Stuhlinkontinenz, um die Rolle des Gesundheitspersonals bei der therapeutischen Unterstützung zu definieren.
3.4 Klinische Untersuchung
Eine gründliche Patientinnen- und Patientenvorgeschichte und klinische Untersuchung bleibt der Grundstein des Patientinnen- und Patientenassessments. Die anorektale Testung spielt weiterhin eine wichtige Rolle beim Erkennen von anatomischen Defekten. Die anorektale Testung ist für die Ätiologie der Stuhlinkontinenz unerlässlich, wie auch für die Entscheidung eines operativen Eingriffs (Cooper et al., 2016, S. 1440).
Henzal et al. (2015, S.114-117) nennt die großen, unrealistischen Erwartungen der Assessmentinstrumente. Ein ideales Assessment-Werkzeug für den Beckenboden sollte exakte Zahlenwerte liefern, die mit der Muskelaktivität übereinstimmen. Weiters sollten immer die gleichen Werte, auch bei Untersuchungswiederholungen und unabhängig von der untersuchenden Person herauskommen. Das Assessment-Werkzeug sollte nicht invasiv und nicht schmerzhaft für die Patientin oder den Patienten sein. Die erhaltenen Bilder sollten von guter Qualität sein und der Beckenboden und die Beckenorgane mit Bewegungen darstellen. Das Werkzeug sollte klein, tragbar, für Biofeedback und Heimtherapie geeignet sein. Ebenso sollte es robust sein und einen geringen Wartungsaufwand haben. Der Anschaffungspreis sollte niedrig sein.
Alle Beckenboden-Assessmentmethoden haben in Klinik und Forschung Vor- und Nachteile gezeigt. Die digitale Palpation (vaginal und rektal) nimmt deshalb immer noch einen wichtigen Platz ein. Sie ist akzeptabel, einfach und kostengünstig. Diese Untersuchungsmethode ist allerdings nur beschränkt einsetzbar für wissenschaftliche Fragestellungen. Um aussagekräftige Ergebnisse zu erzielen, sollte deshalb eine andere Methode ergänzend Anwendung finden.
Die Untersuchungsmethode des Beckenbodens hängt auch von der Berufsgruppe ab. Die einzelnen Berufsgruppen haben verschiedene Zugänge. Untersuchungen der Beckenorgane gehören ebenso zum erweiterten Beckenboden-Assessment (Hanzal et al., 2015, S. 106).
1 EINLEITUNG: Definiert die Problemstellung der Stuhlinkontinenz und skizziert die Zielsetzung sowie die methodische Vorgehensweise der Arbeit.
2 BECKENBODEN UND SCHLIERMUSKELN: Erläutert die anatomischen Strukturen, Funktionen sowie die physiologischen Grundlagen der Beckenbodenmuskulatur.
3 STUHLINKONTINENZ: Analysiert Ursachen, Risikofaktoren, Diagnosewege sowie psychosoziale Auswirkungen wie Scham und Tabuisierung.
4 BECKENBODENTRAINING ALS THERAPEUTISCHE MABNAHME: Beschreibt das gezielte Training der Muskulatur, notwendige Trainingshinweise und den Einsatz von Biofeedback.
5 DISKUSSION UND AUSBLICK: Fasst die Kernergebnisse zusammen, beantwortet die Forschungsfrage und gibt einen Ausblick auf künftige Entwicklungen.
Stuhlinkontinenz, Beckenbodentraining, Biofeedback, anorektale Testung, Schließmuskel, Lebensqualität, Kontinenzmanagement, konservative Therapie, Anamnese, Beckenbodenmuskulatur, Stuhlgang, Analspinkter, Tabuisierung, medizinische Rehabilitation
Die Arbeit behandelt die Wirksamkeit und Bedeutung von aktivem Beckenbodentraining bei Patienten mit Stuhlinkontinenz als konservative Therapiemaßnahme.
Zentrale Themen sind die Anatomie des Beckenbodens, die Diagnose und Ursachenklärung der Inkontinenz sowie die psychologische Komponente der Tabuisierung.
Das Ziel ist es herauszufinden, bei welchen Patientengruppen ein aktives Beckenbodentraining wirkungsvoll ist und welche Rolle Pflegekräfte in der Unterstützung einnehmen können.
Die Arbeit basiert auf einer umfassenden Literaturrecherche in fachspezifischen Online-Datenbanken und der Auswertung aktueller Fachbücher.
Der Hauptteil gliedert sich in die physiologischen Grundlagen, die klinische Diagnostik mittels verschiedener Scores und die detaillierte Darstellung von Trainingsmethoden.
Wichtige Schlüsselwörter sind Beckenbodentraining, Biofeedback, Stuhlinkontinenz, Schließmuskel und Lebensqualität.
Aufgrund von Scham und Tabuisierung suchen viele Betroffene erst spät ärztliche Hilfe, was die Behandlung und Diagnosestellung erschwert.
Sie stellt eine wichtige, kostengünstige und direkt verfügbare Methode dar, um die Kontraktionsfähigkeit der Beckenbodenmuskulatur objektiv zu beurteilen.
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