Fachbuch, 2019
84 Seiten
1 Einleitung
1.1 Einführung
1.2 Aufbau der Arbeit
2 Theoretische Grundlage
2.1 Arbeit
2.2 Wirtschaftspsychologische Betrachtung
2.3 Fragestellung und Hypothesen
3 Methode
3.1 Stichprobe
3.2 Forschungsdesign & Variablen
3.3 Datenaufbereitung
4 Ergebnisse
4.1 Erzielte Stichprobe
4.2 Reliabilität der verwendeten Skalen
4.3 Ergebnisdarstellung
4.4 Überprüfung der Hypothesen
5 Diskussion
5.1 Zusammenfassung der Erkenntnisse
5.2 Schlussfolgerungen
5.3 Limitationen
5.4 Zukünftiger Forschungsbedarf
Die Arbeit untersucht, wie sich die im Kontext von "Arbeit 4.0" zunehmende mobile Arbeit auf das Stressempfinden, die Work-Life-Balance und die Lebenszufriedenheit von Mitarbeitern auswirkt, um die Chancen und Risiken flexibler Arbeitsmodelle wissenschaftlich zu fundieren.
1.1 Einführung
„Das Leben teilt sich nicht in Arbeits- und Freizeit. Es ist alles Lebenszeit!“
(Werner, 2018)
Die Arbeitswelt befindet sich im Wandel. Dieser wird mittel- bis langfristig einen starken Einfluss auf die Ausgestaltung neuer Arbeitswelten nehmen. Die Ungewissheit in welcher Form dies geschehen wird, beschäftigt viele Menschen, da eine Vielzahl von Beschäftigungsgruppen mit deren Auswirkungen konfrontiert werden. Die Konsequenzen neuer Arbeitswelten beinhalten gleichermaßen Chancen und Risiken. Ob konkret die positiven oder die negativen Aspekte überwiegen, hängt stark von der Ausgestaltung der Organisationen, sowie von den Kompetenzen der einzelnen Mitarbeitenden ab (von Ameln & Wimmer, 2016, S. 11). In diesem Zusammenhang stellt auch das Eingangs aufgeführte Zitat keinen Widerspruch dar. Vielmehr zeigt die enge Verbindung beider Lebensbereiche, dass durch erreichen einer guten Balance zwischen diesen die Möglichkeit besteht positiv auf die vorherrschende Lebenszufriedenheit einzuwirken.
1 Einleitung: Stellt den Wandel der Arbeitswelt unter dem Aspekt "Arbeit 4.0" vor und leitet die Forschungsfrage bezüglich der Auswirkungen mobiler Arbeit ab.
2 Theoretische Grundlage: Erläutert die Hintergründe von Arbeit 4.0, definiert stresspsychologische Begriffe und stellt das Job Demands-Resources Modell sowie den Flow-Effekt vor.
3 Methode: Beschreibt das Forschungsdesign, die Stichprobenzusammensetzung und die angewandten Messinstrumente (u.a. KFZA und Irritationsskala).
4 Ergebnisse: Präsentiert die deskriptiven Daten der Studie sowie die statistische Auswertung und Überprüfung der fünf aufgestellten Hypothesen mittels Welch-Tests.
5 Diskussion: Fasst die gewonnenen Erkenntnisse zusammen, zieht Schlussfolgerungen für die Praxis, benennt Limitationen der Arbeit und zeigt weiteren Forschungsbedarf auf.
Arbeit 4.0, mobile Arbeit, Homeoffice, Stressempfinden, Work-Life-Balance, Lebenszufriedenheit, Job Demands-Resources Modell, Arbeitsflexibilisierung, psychische Belastung, Beanspruchung, Handlungsspielraum, Irritation, digitale Kompetenz, Führungskultur, Flow-Erleben.
Die Arbeit untersucht die Auswirkungen mobiler Arbeit auf das Stressempfinden und die Work-Life-Balance von Büroangestellten im Kontext der digitalen Transformation.
Die Schwerpunkte liegen auf flexiblen Arbeitswelten, psychologischer Beanspruchung, Ressourcen am Arbeitsplatz und der Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben.
Das Ziel ist die Beantwortung der Forschungsfrage, wie sich die zunehmende Flexibilisierung der Arbeitswelt durch mobile Arbeit auf die Mitarbeiter auswirkt.
Es wurde eine quantitative empirische Untersuchung mittels eines Online-Fragebogens durchgeführt, wobei die Daten mittels Welch-Tests und Regressionsanalysen ausgewertet wurden.
Der Hauptteil umfasst die theoretische Herleitung der Hypothesen, die Beschreibung des methodischen Vorgehens, die Darstellung der deskriptiven Ergebnisse sowie die Diskussion der Resultate.
Die zentralen Schlagworte sind Arbeit 4.0, mobile Arbeit, Stressempfinden, Work-Life-Balance, Lebenszufriedenheit und psychische Beanspruchung.
Nein, die Ergebnisse zeigen, dass mobile Arbeit zwar den Handlungsspielraum und die Lebenszufriedenheit erhöhen kann, aber auch mit einer höheren Beanspruchung und Entgrenzung des Arbeitslebens einhergeht.
Führungskräfte haben eine entscheidende Vorbildfunktion bei der Einhaltung von Grenzen, da ihr eigenes Verhalten (z.B. Erreichbarkeit am Wochenende) die Erwartungen an die Mitarbeiter stark beeinflusst.
Es beschreibt das Verschwimmen der Grenzen zwischen Arbeits- und Privatleben, insbesondere durch die ständige Erreichbarkeit und die Nutzung digitaler Kommunikationsmedien außerhalb der regulären Arbeitszeit.
Gruppe 1 besteht aus Mitarbeitern mit der Möglichkeit zur mobilen Arbeit, während Gruppe 2 über diese Option nicht verfügt.
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