Fachbuch, 2019
140 Seiten
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit
2 Definitorische Abgrenzung und theoretische sowie messkonzeptionelle Grundlagen der Corporate Social Responsibility
2.1 Definition und Begriffsabgrenzung von Corporate Social Responsibility
2.1.1 Nachhaltige Entwicklung
2.1.2 Historischer Ursprung der Corporate Social Responsibility
2.1.3 Verständnis von Corporate Social Responsibility der Europäischen Kommission
2.1.4 Definition angrenzender Begriffe
2.2 Theoretische Grundlagen der Corporate Social Responsibility
2.2.1 Verantwortungspyramide nach Carroll
2.2.2 Corporate Social Performance nach Wood
2.2.3 Leitbild der gesellschaftlichen Verantwortung nach Jonker et al.
2.2.4 Triple Bottom Line
2.2.5 Shareholder-Ansatz nach Friedman
2.2.6 Stakeholder-Ansatz nach Freeman
2.2.7 Shared-Value-Ansatz von Porter/Kramer
2.2.8 Transaktionskostentheorie
2.3 Messkonzepte der Corporate Social Responsibility
2.3.1 Nachhaltigkeitsberichterstattung
2.3.2 Global Reporting Initiative
2.3.3 Offenlegung von Daten
2.3.4 Messung der Corporate Social Responsibility
2.4 Messkonzepte des Unternehmenserfolgs
2.4.1 Überblick über finanzielle Messkonzepte
2.4.2 Marktbasierte Bewertungsmethoden
2.4.3 Buchhaltungsbasierte Bewertungsmethoden
2.4.4 Earnings before Interest and Taxes
3 Forschungsstand
3.1 Studien mit positivem Zusammenhang zu nichtfinanzieller und finanzieller Performance von Aktivitäten der Corporate Social Responsibility
3.2 Studien mit negativem Zusammenhang zu nichtfinanzieller und finanzieller Performance von Aktivitäten der Corporate Social Responsibility
3.3 Studien ohne Zusammenhang zu nichtfinanzieller und finanzieller Performance von Aktivitäten der Corporate Social Responsibility
3.4 Studien mit Zusammenhang zwischen Offenlegung von Umwelt- und Sozialdaten und der Corporate Social Responsibility
3.5 Zusammenfassung der vorgestellten Studien
4 Forschungsdesign
4.1 Unternehmenswahl und Datengrundlage
4.2 Methodik
4.3 Unabhängige Variablen
4.4 Earnings before Interest and Taxes als abhängige Variable
4.5 Aufstellung von Hypothesen
5 Ergebnisse
5.1 Deskriptive Analyse
5.2 Hypothesenüberprüfung
6 Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht empirisch den Zusammenhang zwischen Corporate Social Responsibility (CSR)-Aktivitäten als unabhängige Variablen und dem Unternehmenserfolg, gemessen anhand des Earnings before Interest and Taxes (EBIT), als abhängige Variable für die 600 Unternehmen des Stoxx Europe 600.
2.2.1 Verantwortungspyramide nach Carroll
Die Verantwortungspyramide nach Carroll entstand im Jahre 1991. Carroll beschreibt das Gerüst Verantwortungspyramide als eine vierstufige Grundform. Er erklärt damit den hierarchischen Aufbau der CSR mit ihren Prioritäten in den einzelnen Stufen. Die nachstehende Abbildung 2 stellt den hierarchischen Verlauf der vier Bereiche aus der Verantwortungspyramide nach Carroll dar.
Hierbei wird das CSR-Konzept aus Sicht der Stakeholder betrachtet. Die gesellschaftliche Erwartungshaltung gegenüber den Unternehmen umfasst in diesem Konstrukt die vier Bereiche der ökonomischen, rechtlichen, ethischen und freiwilligen bzw. philanthropischen Verantwortung.
Nach Carroll stellt die ökonomische Verantwortung das Fundament für die Unternehmensverantwortung dar. Dahinter verbirgt sich die gewinnbringende Produktion von Sachgütern und Dienstleistungen und sie ist die Basis für die anderen Verantwortungsbereiche. Das Unternehmen soll weiterhin eine gute Wettbewerbsposition und langfristiges Bestehen erreichen. Die Leistungserbringung soll jedoch innerhalb der Gesetzesgrenzen erfolgen. In die rechtliche Verantwortungsstufe fallen alle Aufgaben hinsichtlich der Produkte und Prozesse, die das Unternehmen aus Rechtsgründen zu beachten hat. Die ökonomische und die rechtliche Verantwortungsebene stellen gleichermaßen eine erforderliche Bedingung für das Bestehen eines Unternehmens dar.
1 Einleitung: Hinführung zum Thema CSR und Unternehmenserfolg sowie Erläuterung der Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit.
2 Definitorische Abgrenzung und theoretische sowie messkonzeptionelle Grundlagen der Corporate Social Responsibility: Herleitung der Begriffe CSR und Nachhaltigkeit, theoretische Fundierung sowie Darstellung der Messkonzepte.
3 Forschungsstand: Zusammenfassung bestehender Studien, die positive, negative oder keine Korrelationen zwischen CSR und Unternehmenserfolg identifiziert haben.
4 Forschungsdesign: Erläuterung der Unternehmensauswahl (Stoxx Europe 600), der Methodik (Panelregression) und der Hypothesenbildung.
5 Ergebnisse: Deskriptive Analyse der Daten sowie Durchführung der Hypothesenüberprüfung mittels Regressionsmodellen.
6 Fazit: Zusammenfassende Beantwortung der Forschungsfragen und Interpretation der empirischen Ergebnisse.
Corporate Social Responsibility, CSR, Unternehmenserfolg, EBIT, Nachhaltigkeitsberichterstattung, GRI, Stakeholder-Ansatz, Shared-Value-Ansatz, Stoxx Europe 600, Panelregression, Environmental Disclosure, Human Rights Policy, Unternehmensethik, empirische Untersuchung.
Die Arbeit untersucht, ob und wie gesellschaftlich verantwortliches Handeln (CSR) den Unternehmenserfolg beeinflusst.
Die zentralen Felder sind die theoretische Abgrenzung von CSR-Konzepten, die Messung von Nachhaltigkeitsleistungen mittels ESG-Daten und deren empirischer Bezug zum operativen Ergebnis (EBIT).
Das Ziel ist eine empirische Untersuchung des Zusammenhangs zwischen CSR-Aktivitäten als unabhängige Variablen und dem Unternehmenserfolg (EBIT) bei Unternehmen des Stoxx Europe 600.
Es wird ein explanativer Forschungsansatz mit einer Panelregression (Fixed-Effects-Modell) angewandt, um Kausalhypothesen zu prüfen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Begriffs- und Modellanalyse, eine Literaturübersicht über den Forschungsstand sowie ein eigenes Forschungsdesign mit empirischer Datenanalyse.
Neben CSR und Unternehmenserfolg sind dies Kennzahlen wie das EBIT, die GRI-Leitlinien, ESG-Daten und der Stakeholder-Ansatz.
Die Studie konnte einen signifikant positiven Effekt nachweisen: Ein Anstieg der Umweltoffenlegung führt tendenziell zu einem höheren EBIT.
Der Effekt des GRI4-Leitfadens auf das EBIT erwies sich in der Regression als statistisch nicht wesentlich, was unter anderem an einer geringen Anzahl berichtender Unternehmen in der Stichprobe liegen könnte.
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