Bachelorarbeit, 2019
61 Seiten, Note: 2,3
1 Einleitung
1.1 Hintergrund der Arbeit
1.2 Zielsetzung der Arbeit
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Elektronische Rekrutierung
2.1 Begriffsklärung elektronische Rekrutierung
2.2 Entwicklung
2.3 Elektronische Kanäle
2.4 Wandel des Recruiter-Profils
3 „War for talents“
3.1 Begriffsklärung
3.2 Fachkräftemangel
3.2.1 Entwicklung
3.2.2 Ursachen
3.2.3 Folgen
3.2.4 Maßnahmen
3.3 Wie Top-Talente arbeiten wollen
4 Zusammenhang von E-Recruiting und „war for talents“
4.1 Auswirkungen des E-Recruitings auf Fachkräftemangel
4.2 Employer Branding
4.2.1 Begriffsklärung
4.2.2 Entwicklung eines Employer Brandings
4.2.3 Ziele
4.2.4 Maßnahmen
4.2.5 Messung des Erfolgs
4.3 Handlungsempfehlungen für Unternehmen
5 Schlussbetrachtung
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht den Wandel der Personalbeschaffung im digitalen Zeitalter. Das Hauptziel besteht darin, das wachsende Potenzial internetbasierter Rekrutierung aufzuzeigen, die Chancen und Risiken des digitalen Employer Brandings zu analysieren und konkrete Handlungsempfehlungen für Unternehmen im Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte abzuleiten.
2.4 Wandel des Recruiter-Profils
Die klassische Postbewerbung erhält eine Personalabteilung heutzutage nur noch selten. Durch die Umstellung der Prozesse, die überwiegend digital stattfinden, haben sich auch die benötigten Fähigkeiten aus Sicht eines Recruiters verändert. Diese werden im folgenden Kapitel hervorgehoben.
Der Recruiter 1.0 ist die Ursprungsform des Recruiters. Er ist sowohl Dienstleister für die unterschiedlichen Abteilungsleiter und Personalchefs. Seine Aufgabe ist es, anhand eines Anforderungsprofils, das gleichzeitig die Basis für interne sowie externe Stellenanzeigen darstellt, Mitarbeiter für vakante Positionen des Unternehmens zu finden. Die Suche nach Mitarbeitern ist passiv, das bedeutet, dass Stellenanzeigen in Printmedien oder Online publiziert werden und auf eingehende Bewerbungen gewartet wird. Die Vorauswahl der Kandidaten wird ebenfalls mithilfe dieses Anforderungsprofils getroffen, wobei Recruiter Schwierigkeiten haben können, da die vorhandenen Anforderungsprofile oft nicht aktuell sind und ausschlaggebende Zusatzinformationen zu benötigten Qualifikationen fehlen. Aufgrund dieser nicht vorhandenen Informationen wird die Bewertung des ausgewählten Kandidatenprofils erschwert und das darauffolgende Interview häufig zu lange geführt, da vielen Recruitern das Verständnis aufgrund des lückenhaften Zugangs zu den Bewerberdaten fehlt.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema E-Recruiting ein und beleuchtet den Wandel vom Arbeitgeber- zum Arbeitnehmermarkt.
2 Elektronische Rekrutierung: Dieses Kapitel definiert den Begriff E-Recruiting, beschreibt dessen historische Entwicklung und erläutert die verschiedenen elektronischen Kanäle sowie den Wandel des Recruiter-Anforderungsprofils.
3 „War for talents“: Hier werden der Begriff des Fachkräftemangels, seine Ursachen und Folgen sowie die Wünsche von Top-Talenten an moderne Arbeitgeber detailliert analysiert.
4 Zusammenhang von E-Recruiting und „war for talents“: Dieses Kapitel stellt die Verbindung zwischen Rekrutierungsmethoden und dem Fachkräftemangel her und zeigt auf, wie Unternehmen durch Employer Branding ihre Attraktivität steigern können.
5 Schlussbetrachtung: Das letzte Kapitel fasst die zentralen Aspekte zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Bedeutung digitaler Prozesse in der Personalbeschaffung.
E-Recruiting, Personalbeschaffung, Fachkräftemangel, War for talents, Employer Branding, Active-Sourcing, digitale Transformation, Personalmanagement, Candidate Experience, Online-Stellenbörsen, Arbeitgebermarke, Personalgewinnung.
Die Arbeit befasst sich mit der Transformation der Personalbeschaffung hin zu digitalen Prozessen und dem Umgang mit dem verschärften Wettbewerb um qualifizierte Arbeitskräfte, dem sogenannten „War for talents“.
Die zentralen Felder umfassen die E-Recruiting-Methoden, die Ursachen und Auswirkungen des Fachkräftemangels, die Rolle moderner Recruiter sowie die Bedeutung des Employer Brandings zur Bindung und Gewinnung von Talenten.
Ziel ist es, das Potenzial des E-Recruitings aufzuzeigen, die Chancen und Risiken digitaler Personalbeschaffung zu bewerten und Unternehmen konkrete Strategien für den Erfolg im modernen Arbeitsmarkt an die Hand zu geben.
Die Arbeit stützt sich auf eine fundierte Literaturanalyse sowie die Auswertung aktueller Studien und Expertenmeinungen zum digitalen Recruiting und zum Fachkräftemangel.
Der Hauptteil gliedert sich in die technologische Entwicklung des Recruitings, die Analyse des Fachkräftemangels (inklusive Generationen- und demografischem Wandel) und die strategische Anwendung des Employer Brandings.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie E-Recruiting, Fachkräftemangel, Employer Branding, Candidate Experience und Personalgewinnung beschreiben.
Während der Recruiter 1.0 passiv auf eingehende Bewerbungen wartet, agiert der Recruiter 2.0 proaktiv in sozialen Netzwerken und nutzt eignungsdiagnostische Kenntnisse für eine treffsichere Auswahl.
Employer Branding ist entscheidend, um sich als authentischer und attraktiver Arbeitgeber am Markt zu differenzieren, das Vertrauen potenzieller Kandidaten zu gewinnen und die Fluktuation bei bestehenden Mitarbeitern zu senken.
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