Masterarbeit, 2018
42 Seiten, Note: 2,4
1 Einleitung
2 Zielsetzung
3 Vorstellung des Unternehmens
4 Rechtsgrundlagen
4.1 Nationales Recht
4.2 Internationales Recht WEEE
5 Ressourcenschonung
5.1 Urban Mining
5.2 Recycling
6 Sammlung EAG
6.1 Sammlung und Erfassung
6.2 Problematik
7 Vorbehandlung durch den Erstbehandler
8 Verarbeitung Inputmaterial und Ist-Zustand Fe III alt
8.1 Inputmaterial - Vielstoffgemisch
8.2 Mengen
8.3 Beschreibung zur Verarbeitung
8.4 Mengen der bestehenden Fe III alt Fraktion
8.5 Werthaltigkeit und Kalkulation
8.6 Fazit zum Ist-Zustand der Fraktion Fe III alt
9 Soll-Zustand
9.1 Beschreibung zur Verarbeitung
9.2 Fließbildauszug
9.3 Mengensplittung der separierten Fraktionen
9.4 Materialbeschaffenheit der separierten Fraktionen
9.5 Analyse
10 Kalkulation
10.1 Abrechnungsgrundlagen/Vertragskonditionen
10.2 Werthaltigkeiten
10.3 Absatz
11 Fazit
12 Handlungsempfehlung
Die Arbeit untersucht das Potenzial zur Wertsteigerung einer spezifischen Eisen-III-Alt-Fraktion (Fe III alt) aus Elektro- und Elektronikaltgeräten (EAG) durch eine optimierte mechanische Aufbereitung und Aufkonzentration.
8.1 Inputmaterial - Vielstoffgemisch
Die Inputmaterialien, die diese Arbeit betreffen, sind überwiegend schadstoffentfrachtete EAG aus der Sammelgruppe 5 (SG5). Dieser Materialstrom wird in einem Großshredder aufgeschossen und ein Großteil des darin enthaltenen Eisens (Fe) separiert. Ein Vorteil des Großshredders ist der erheblich höhere Durchsatz von bis zu 30 t pro Stunde, als in der eigenen Anlage möglich. Ein zweiter Vorteil ist, dass das entfrachtete Fe gleich in der Großshredderanlage verbleibt und vergütet wird.
Lediglich das weitestgehende Eisen entfrachtete und vorgebrochene Material, wird in der eigenen Anlage weiter aufkonzentriert und zu hüttenfertigen Schmelzprodukten verarbeitet. Außerdem fließen teilaufbereitete Fraktionen aus anderen Recyclingbetrieben mit ein.
1 Einleitung: Beschreibt die Relevanz der tiefen Verarbeitung von EAG für die Ressourcenschonung und Wertschöpfung.
2 Zielsetzung: Definiert das Ziel, durch eine Optimierung der Prozesskette den Wert bestimmter Fraktionen zu steigern.
3 Vorstellung des Unternehmens: Erläutert das Recycling von Elektronikschrott mittels eines innovativen hydromechanischen Verfahrens.
4 Rechtsgrundlagen: Gibt einen Überblick über nationales und internationales Recht bezüglich EAG-Recycling.
5 Ressourcenschonung: Diskutiert die Konzepte Urban Mining und Recycling im Kontext steigenden Ressourcenbedarfs.
6 Sammlung EAG: Analysiert die Problematiken bei der Sammlung und Erfassung von Elektroaltgeräten.
7 Vorbehandlung durch den Erstbehandler: Erklärt die Bedeutung der Schadstoffentfrachtung für den Recyclingprozess.
8 Verarbeitung Inputmaterial und Ist-Zustand Fe III alt: Analysiert die Zusammensetzung, Mengen und Wirtschaftlichkeit der bestehenden Fraktion.
9 Soll-Zustand: Beschreibt die neuen Prozessschritte und deren Auswirkungen auf die Materialqualität.
10 Kalkulation: Berechnet die erzielbare Wertsteigerung auf Basis neuer Analyseergebnisse und Vertragskonditionen.
11 Fazit: Fasst zusammen, dass durch die neuen Prozessschritte eine deutliche Wertsteigerung erzielt werden kann.
12 Handlungsempfehlung: Empfiehlt die Integration der optimierten Verarbeitungsschritte in den Prozessalltag.
Recycling, Elektroaltgeräte, EAG, Ressourcenschonung, Urban Mining, Fe III alt, Aufkonzentration, Wertsteigerung, Metallrückgewinnung, Stoffkreislauf, Magnetseparation, Schmelzhütte, Materialbeschaffenheit, Prozessplanung, Edelmetalle
Die Arbeit befasst sich mit der Aufbereitung von Eisen-haltigen Fraktionen aus dem Recycling von Elektro- und Elektronikaltgeräten, um diese stofflich besser zu verwerten.
Die Themen umfassen die Prozessoptimierung, das Abfallrecht, die ökonomische Bewertung von Sekundärrohstoffen und technologische Verfahren zur Metallabscheidung.
Das primäre Ziel ist es, den ökonomischen und ökologischen Wert der Fraktion "Fe III alt" durch eine tiefere mechanische Trennung und Aufkonzentration signifikant zu steigern.
Es wird eine prozessanalytische Methode angewendet, die den Ist-Zustand untersucht, darauf basierend einen Soll-Zustand modelliert und diesen durch Versuche und Berechnungen ökonomisch validiert.
Der Hauptteil behandelt die detaillierte Beschreibung der bestehenden Verarbeitung, die Herleitung eines optimierten Prozessschemas, die experimentelle Analytik der separierten Fraktionen sowie die wirtschaftliche Kalkulation der Erlöse.
Zu den wichtigsten Begriffen gehören Recycling, EAG, Aufkonzentration, Wertsteigerung, Edelmetallrückgewinnung und Stoffkreislauf.
Da im bestehenden Verfahren der Eisenanteil nicht vergütet wird und die enthaltenen Edelmetalle und Kupfer durch das Eisen in der Analyse geschmälert werden, ist eine Trennung für die Wertschöpfung essentiell.
Die Untersuchung belegt, dass der Wert der Fraktion durch die optimierten Schritte um 34,33 % im Vergleich zum alten Verfahrensweg gesteigert werden kann.
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