Masterarbeit, 2019
124 Seiten, Note: 1,0
Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien
1 Einleitung
1.1 Relevanz des Themas und Problemstellung
1.2 Zielsetzung und Abgrenzung
1.3 Methodisches Vorgehen
1.4 Aufbau der Arbeit
2 Theoretischer Teil
2.1 Der stationäre Einzelhandel im Überblick
2.1.1 Definition und Einordnung
2.1.2 Historische Entwicklung
2.1.3 Aktuelle Zahlen, Daten und Fakten
2.1.4 Resümee
2.2 Der E-Commerce im Überblick
2.2.1 Definition und Formen des E-Commerce
2.2.2 Aktuelle Zahlen, Daten und Fakten
2.2.3 Bedeutung der Digitalisierung und des E-Commerce
2.2.4 Mobile Commerce und SoLoMo
2.2.5 Digitale Möglichkeiten im stationären Einzelhandel
2.3 Online vs. Offline? – Ein Zwischenfazit
2.4 Der stationäre Bekleidungseinzelhandel
2.4.1 Zahlen, Daten, Fakten
2.4.2 Veränderungen und Herausforderungen aufgrund der digitalen Transformation
2.4.3 Trends und neue Geschäftsmodelle
2.5 Der Kunde im Fokus
2.5.1 Definition und Einordnung
2.5.2 Veränderung des Konsumverhaltens
2.5.3 Kundenerwartungen und -zufriedenheit
2.5.4 Kundenbindung
2.5.5 Kundenkommunikation
3 Praktischer Teil
3.1 Empirisches Vorgehen in der Theorie
3.1.1 Wahl der Erhebungsmethode
3.1.2 Die Online-Befragung
3.2 Praktische Umsetzung der Online-Befragung
3.2.1 Zielgruppendefinition
3.2.2 Bildung der Kategorien
3.2.3 Formulierung der Fragen
3.2.4 Erstellung der Befragung auf der Plattform Unipark
3.2.5 Zusammenfassung und Auswertung
4 Ergebnisse
4.1 Ergebnisse der Online-Befragung
4.1.1 Demografische Daten
4.1.2 Einkaufsverhalten Allgemein und Bekleidung
4.1.3 Atmosphäre und Design der Verkaufsfläche
4.1.4 Produkt und Service
4.1.5 Technische Ausstattung und Innovationen
4.1.6 Kundenkommunikation und -bindung
4.1.7 Ausblick in das Jahr 2050
4.2 Ableitung von Handlungsempfehlungen
5 Abschließende Betrachtung
5.1 Verifizierung der Hypothesen
5.2 Kritische Diskussion
6 Fazit und Ausblick
Die Master-Thesis analysiert die aktuellen Kundenerwartungen an den stationären Bekleidungseinzelhandel unter Berücksichtigung des wachsenden E-Commerce, um Handlungsempfehlungen für eine erfolgreiche Co-Existenz beider Kanäle abzuleiten.
2.2.5.1 Web-to-Store-Services
Unter Web-to-Store-Services versteht man die Möglichkeit, Services des Internets im stationären Handel zu nutzen, um somit vom Onlinehandel zu profitieren. Ein wichtiger Web-to-Store Service ist der ROPO-Effekt. ROPO ist die Abkürzung für „Research Online, Purchase Offline“, was gem. einer repräsentativen Studie von PwC aus dem Jahr 2015 schon mind. 64 Prozent aller Deutschen umsetzen. Übersetzt bedeutet dies, dass sich zwei Drittel der Konsumenten online über Produkte informieren, den Kauf jedoch in einem stationären Geschäft vornehmen und der stationäre Handel folglich durch den Onlinekanal angetrieben wird. Damit hat die online Vorbereitung eines Kaufs bereits eine „[…] herausragende Bedeutung […]“ erlangt. Es ist zudem davon auszugehen, dass dieser Effekt durch die Zunahme der Smartphone Nutzung weiter steigt. Des Weiteren verdeutlicht ROPO, dass sich die ganzheitliche Betrachtung des Online- und Offlinegeschäfts positiv auswirken kann und die Kundenerwartungen aufgrund der hohen Transparenz des Marktes in allen Kanälen hoch sind.
Im Zuge der Web-to-Store-Services etablieren sich derzeit verschiedene Ladenabholkonzepte, die auch unter „Click and Collect“ zusammengefasst werden. Dabei handelt es sich um die Möglichkeit, ein Produkt im Internet einzukaufen und im Geschäft abzuholen. Auf diese Weise können die Versandkosten auf Seiten des Kunden eingespart werden, während er sich bei der Abholung über weitere Produkte und Dienstleistungen informieren kann. Mithilfe von Click and Collect kann das Einkaufs- und Serviceerlebnis kanalübergreifend verbessert werden, was in England und den USA bereits zu den Standards zählt.
1 Einleitung: Definition der Relevanz des Themas, Zielsetzung der Arbeit sowie das methodische Vorgehen bei der empirischen Untersuchung.
2 Theoretischer Teil: Detaillierte theoretische Grundlagen zum stationären Einzelhandel, E-Commerce, den Auswirkungen der Digitalisierung sowie dem Konsumentenverhalten.
3 Praktischer Teil: Erläuterung des empirischen Vorgehens und der praktischen Umsetzung der Online-Konsumentenbefragung mittels der Plattform Unipark.
4 Ergebnisse: Auswertung der demografischen Daten sowie der inhaltlichen Kategorien der Online-Befragung und Ableitung konkreter Handlungsempfehlungen.
5 Abschließende Betrachtung: Verifizierung der aufgestellten Hypothesen und eine kritische Diskussion der theoretischen sowie methodischen Vorgehensweise.
6 Fazit und Ausblick: Zusammenfassung der zentralen Forschungsergebnisse und Ausblick auf künftige Entwicklungen im Bekleidungseinzelhandel.
Kundenerwartungen, Kundenkommunikation, Einkaufsverhalten, Bekleidungseinzelhandel, Digitalisierung, E-Commerce, Konsumentenbefragung, Onlineumfrage, Multi-Channel, Omni-Channel, Kundenbindung, stationärer Handel, SoLoMo, ROPO-Effekt, Web-to-Store.
Die Arbeit untersucht, wie der stationäre Bekleidungseinzelhandel in Deutschland in Zeiten eines boomenden Onlinehandels erfolgreich bestehen kann und welche Anforderungen Konsumenten an ein modernes Geschäft stellen.
Neben den theoretischen Grundlagen zum Einzelhandel und E-Commerce liegt der Fokus auf der Digitalisierung von Verkaufsflächen, dem Konsumentenverhalten und Instrumenten der Kundenbindung.
Das Ziel ist es, Kundenerwartungen an den stationären Handel zu evaluieren, um daraus Handlungsempfehlungen abzuleiten, die eine Co-Existenz von stationären Läden und dem E-Commerce ermöglichen.
Es wurde eine quantitative Online-Konsumentenbefragung durchgeführt, um empirische Daten von 265 Probanden zu erheben und diese mit theoretischen Erkenntnissen zu verknüpfen.
Der Hauptteil befasst sich mit der Definition des Einzelhandels und E-Commerce, digitalen Möglichkeiten im Laden (z.B. QR-Codes, virtuelle Kabinen) und der Analyse der Umfrageergebnisse inklusive demografischer Daten.
Die wichtigsten Schlagwörter sind Kundenerwartungen, Bekleidungseinzelhandel, Digitalisierung, Multi-Channel-Handel und Kundenbindung.
Die Umfrage ergab, dass diese Innovationen von der Mehrheit der Konsumenten eher als technische Spielerei wahrgenommen werden; ein tiefes Wissen darüber fehlt bei vielen Kunden weitestgehend.
Die Studie kommt zu dem Schluss, dass die Beratung auf der Verkaufsfläche an Bedeutung verliert, da Kunden sich zunehmend selbst online informieren. Das Personal übernimmt verstärkt unterstützende Service-Funktionen.
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