Masterarbeit, 2019
132 Seiten, Note: 2,3
1. EINLEITUNG
1.1 Relevanz des Themas und Problemstellung
1.2 Zielsetzung der Arbeit
1.3 Aufbau der Arbeit
2. HERMENEUTISCHER BEZUGSRAHMEN
2.1 Begriffsbestimmung Digitalisierung
2.2 Begriffsbestimmung virtuelle Kommunikation
2.3 Begriffsbestimmung Auslandsentsendung
2.3.1 Arten der Auslandsentsendung
2.3.1.1 LTA
2.3.1.2 STA
2.3.1.3 Pendlerlösung/Rotierende Assignments
2.3.1.4 Frequent Flyers
2.3.2 Gründe der Auslandsentsendung nach Edström und Galbraith
2.3.2.1 Position Filling
2.3.2.2 Management Development
2.3.2.3 Organisational Development
2.3.3 Rollen der Expatriates nach Harzing
2.3.3.1 Bears
2.3.3.2 Bumble-Bees
2.3.3.3 Spiders
2.4 Begriffsbestimmung Kulturdimensionen
3. ALLGEMEINE TRENDS IN DER BISHERIGEN FORSCHUNG
3.1 Interkulturelle Seminare zur Vorbereitung
3.2 Virtuelle Teams
3.3 Trends Auslandsentsendungen
4. ZWISCHENFAZIT
5. METHODISCHES VORGEHEN
5.1 Konzept des induktiven Verfahrens
5.2 Leitfadengestütztes Experteninterview
5.3 Sample und Befragung
5.4 Datenaufbereitung
6. ERGEBNISSE
6.1 Deskriptive Ergebnisse
6.1.1 Informationen zur Entsendung
6.1.2 Kommunikation
6.1.3 Entwicklungen und Trends
6.2 Interpretation der Ergebnisse
6.2.1 Ablösung von Entsendungen durch virtuelle Kommunikation
6.2.2 Betroffene Expatriate-Typen
6.3 Implikationen und Limitationen
7. SCHLUSSBETRACHTUNG
7.1 Fazit
7.2 Ausblick
Die Arbeit bewertet die aktuelle und zukünftige Situation virtueller Kommunikation im Arbeitsleben und deren Einfluss auf Auslandsentsendungen. Dabei wird erforscht, inwieweit virtuelle Kommunikation das Konzept der physischen Entsendung ablösen kann, welche Expatriate-Typen hiervon besonders betroffen sind und welche Trends sich für die internationale Arbeitswelt ableiten lassen.
1.1 Relevanz des Themas und Problemstellung
Es stellt sich daher die Frage, wie die Prognose von steigenden Entsendungszahlen in Bezug auf die eben genannten aktuellen Entwicklungen interpretiert werden kann. Vor allem junge Mitarbeiter zieht es immer häufiger ins Ausland, sei es, um neue Erfahrungen zu sammeln oder ihre Karriere voranzutreiben. Auch die Wettbewerbsfähigkeit verlangt von Unternehmen mit den Trends zu gehen (vgl. Finaccord 2018, Muhr et al. 2018). Interessant ist demnach, wie sich die im vorigen Abschnitt diskutierten Ziele der Arbeitgeber, die Wünsche der zukünftigen Arbeitnehmer sowie die Entwicklungen in der virtuellen Kommunikation und Entsendung in Zukunft in Relation zueinander setzen lassen. Wichtig ist die ganzheitliche Betrachtung der verschiedenen Faktoren, um ein Abbild der aktuellen Lage zu erhalten und um Vorhersagen der weiteren Entwicklung treffen zu können.
1. EINLEITUNG: Einführung in die Thematik der Auslandsentsendungen, Definition der Problemstellung und Erläuterung der Zielsetzung sowie des Aufbaus der Arbeit.
2. HERMENEUTISCHER BEZUGSRAHMEN: Theoretische Fundierung durch Begriffsbestimmungen zu Digitalisierung, virtueller Kommunikation, Auslandsentsendungen und Kulturdimensionen.
3. ALLGEMEINE TRENDS IN DER BISHERIGEN FORSCHUNG: Zusammenfassung aktueller Literatur zu interkulturellen Seminaren, virtuellen Teams und allgemeinen Entwicklungen in der Entsendungspraxis.
4. ZWISCHENFAZIT: Zusammenfassung der theoretischen Erkenntnisse als Grundlage für den empirischen Forschungsteil.
5. METHODISCHES VORGEHEN: Beschreibung des induktiven Forschungsansatzes und des leitfadengestützten Experteninterviews als empirische Basis.
6. ERGEBNISSE: Deskriptive Auswertung der Experteninterviews sowie Interpretation der Ergebnisse hinsichtlich der Forschungsfragen.
7. SCHLUSSBETRACHTUNG: Zusammenfassendes Fazit der Arbeit und Ausblick auf zukünftige Relevanz des Themas.
Auslandsentsendung, Virtuelle Kommunikation, Digitalisierung, Expatriates, Interkulturelles Management, Virtuelle Teams, Wissensmanagement, Standortneugründung, Personalentwicklung, Industrie 4.0, Globalisierung, Kulturdimensionen, Change Management, Arbeitnehmerentsendung, Qualifizierung.
Die Arbeit untersucht den Einfluss der zunehmenden Digitalisierung und virtuellen Kommunikation auf das klassische Konzept der physischen Auslandsentsendung von Mitarbeitern.
Zu den zentralen Feldern zählen die Auswirkungen technischer Neuerungen, die Veränderung der Entsendungspraxis, die Rolle von Unternehmenskultur sowie die Bedeutung des Wissenstransfers.
Das primäre Ziel ist es zu bewerten, inwieweit virtuelle Kommunikation die Notwendigkeit von Auslandsentsendungen reduziert oder deren Art verändert und Trends für die Zukunft aufzuzeigen.
Es wurde ein induktives Verfahren in Form von qualitativen, leitfadengestützten Experteninterviews gewählt, die nach Mayring strukturiert ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Bezugsrahmen, eine Trendanalyse der Forschung, eine detaillierte methodische Vorgehensweise und die Auswertung sowie Interpretation empirischer Daten aus Experteninterviews.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Auslandsentsendung, Virtuelle Kommunikation, Expatriates, Wissenstransfer und Interkulturelles Management.
Nachhaltigkeit wird von den Experten als zunehmend wichtiger Einflussfaktor genannt, der zur Reduzierung von Dienstreisen anregen könnte, wobei wirtschaftliche Interessen momentan noch dominieren.
Sie gilt als essenziell, da sie nicht nur den Wissenstransfer steuert, sondern auch sicherstellt, dass Qualitätsstandards (z.B. Premium-Anspruch) an ausländischen Standorten konsistent umgesetzt werden.
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