Bachelorarbeit, 2017
34 Seiten, Note: 2.0
Didaktik für das Fach Deutsch - Pädagogik, Sprachwissenschaft
Einleitung
1.1 Literacy-Konzept
1.2 Entwicklungsschritte
2 (Vor-)schulische Erfahrungen mit (Schrift-)Sprache
2.1 Schriftspracherwerb
2.2 Spracherfahrungsansatz
2.3 Freies Schreiben
2.4 Ästhetische Dimensionen des Schreibens
3 Bilderbuchanalyse „Der Buchstabenbaum“
3.1 Inhalt
3.2 Themen des Buches
3.3 Buchgestaltung
3.4 Lernchancen
Diese Bachelorarbeit untersucht den Prozess des Schriftspracherwerbs bei Kindern und analysiert, wie dieser durch einen inklusionsorientierten Spracherfahrungsansatz sowie durch den Einsatz von ästhetischen Lernmedien, insbesondere dem Bilderbuch „Der Buchstabenbaum“, unterstützt werden kann.
3.1 Inhalt
Ein Baum, der verschiedene Buchstaben besitzt, wird eines Tages von einem starken Sturm überwältigt. Die Buchstaben können dem Wind nicht standhalten. Vor Angst kriechen sie in die untersten Zweige. Nachdem der Sturm vorbei ist, entdeckt ein Wortkäfer die ängstlichen Buchstaben. Er schlägt den Buchstaben vor, zu zeigen wie Silben gebildet werden, um beim nächsten Sturm standfester und stärker zu sein. Mit viel Geduld lernen die Buchstaben zu dritt bzw. zu viert Silben bzw. Wörter zu bilden. Einige bilden kurze, andere lange Wörter. Beim nächsten Sturm stellte sich heraus, dass der Wortkäfer recht hatte. Die Buchstaben hielten gegen den Wind stand.
An einem Sommermorgen kam eine Satzraupe über den Baum geklettert. Um dem Durcheinander auf dem Baum entgegenzuwirken, schlägt er den Buchstaben bzw. den Worten vor, sich zu Sätzen zusammenzusetzen, um „etwas von Bedeutung“ zu sein. Daran hatten die Buchstaben vorher nicht gedacht. Wenn sie Sätze bilden, können sie etwas Geschriebenes sein und etwas aussagen. Die Wörter machten sich an die Arbeit sich zu Sätzen zusammenzufinden um etwas sehr wichtiges auszusagen. Die Raupe war entzückt vom entstandenen Satz. Sie macht sich gemeinsam mit den Buchstaben auf den Weg um den Menschen folgendes zu vermitteln:
„Friede auf Erden unter den Menschen.“
Einleitung: Die Arbeit erläutert die Bedeutung der Schriftsprache als kulturelle Errungenschaft und führt in die Thematik des systematischen Schriftspracherwerbs sowie die Zielsetzung der Arbeit ein.
1.1 Literacy-Konzept: Dieses Kapitel beschreibt, wie durch Erzählen und Vorlesen literale Fähigkeiten gefördert werden und ein Interesse an der Schriftlichkeit entsteht.
1.2 Entwicklungsschritte: Es wird dargelegt, welche Abstraktionsleistungen Kinder durchlaufen, um von ersten Kritzelversuchen zur phonologischen Bewusstheit und schließlich zum Lesen und Schreiben zu gelangen.
2 (Vor-)schulische Erfahrungen mit (Schrift-)Sprache: Dieses Kapitel beleuchtet die entscheidende Rolle des Elementarbereichs und die Bedeutung familiärer Literacy-Erfahrungen für den späteren Schulerfolg.
2.1 Schriftspracherwerb: Hier werden die Ziele des Anfangsunterrichts sowie die Notwendigkeit von Rahmbedingungen für das eigenaktive Lernen durch die SuS diskutiert.
2.2 Spracherfahrungsansatz: Die Autorin erläutert, wie durch offene Unterrichtsformen und vielfältige Angebote die Freude am Lesen und Schreiben individuell gefördert werden kann.
2.3 Freies Schreiben: Dieses Kapitel thematisiert die Integration von freiem Schreiben ohne orthographische Zwänge als Mittel zur Individualisierung und Inklusion im Unterricht.
2.4 Ästhetische Dimensionen des Schreibens: Es wird analysiert, wie sinnliche Wahrnehmung und ästhetische Erfahrungen den Schriftspracherwerb motivieren und unterstützen können.
3 Bilderbuchanalyse „Der Buchstabenbaum“: Das Kapitel bietet eine Einführung in das Werk von Leo Lionni als didaktisches Mittel im Unterricht.
3.1 Inhalt: Eine Zusammenfassung der Geschichte vom Buchstabenbaum, der durch den Wortkäfer und die Satzraupe lernt, durch Zusammenhalt Stürmen zu trotzen und Botschaften zu vermitteln.
3.2 Themen des Buches: Es wird untersucht, wie Freundschaft und Zusammenhalt als zentrale Themen des Buches den Schreiblernprozess versinnbildlichen.
3.3 Buchgestaltung: Dieses Kapitel analysiert die Illustrationen, Farben und den Textaufbau des Bilderbuches im Hinblick auf deren Wirkung auf die Lernenden.
3.4 Lernchancen: Das Kapitel schließt mit praktischen Vorschlägen zur fächerübergreifenden Nutzung des Bilderbuches im Unterricht ab.
Schriftspracherwerb, Literacy-Konzept, Spracherfahrungsansatz, Freies Schreiben, Anfangsunterricht, Bilderbuchanalyse, Der Buchstabenbaum, Leo Lionni, Phonologische Bewusstheit, Inklusion, Schreibentwicklung, Ästhetische Bildung, Grundschule, Laut-Buchstaben-Beziehung, Mehrsprachigkeit
Die Arbeit befasst sich mit den Prozessen des Schriftspracherwerbs bei Kindern und zeigt auf, wie Lehrkräfte diesen Prozess durch offene, kindorientierte Ansätze und den Einsatz ästhetischer Medien sinnvoll unterstützen können.
Zentrale Felder sind die Bedeutung der Literacy-Förderung, der Spracherfahrungsansatz, die methodische Bedeutung des freien Schreibens sowie die praktische Anwendung von Literaturprojekten im Anfangsunterricht.
Das Ziel ist es zu ergründen, wie Kinder schrittweise Einblicke in die Funktion und Struktur der Schrift gewinnen und wie ein inklusionsorientierter Unterricht diese Entwicklung durch kreative und ästhetische Impulse fördern kann.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der theoretischen Herleitung von didaktischen Ansätzen, die durch eine beispielhafte Analyse eines Kinderbuches illustriert werden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Erörterung der Schreibentwicklung und des Schriftspracherwerbs sowie in eine konkrete Analyse des Bilderbuchs „Der Buchstabenbaum“ hinsichtlich seiner didaktischen Einsatzmöglichkeiten.
Die Arbeit ist durch Begriffe wie Schriftspracherwerb, Literacy, Spracherfahrungsansatz, Freies Schreiben und ästhetische Spracherziehung gekennzeichnet.
Es dient als konkretes Fallbeispiel, an dem gezeigt wird, wie abstraktes Lernen (Buchstaben, Silben, Sätze) durch eine erzählerische, emotionale und ästhetische Rahmung für Kinder greifbar und motivierend gestaltet werden kann.
Der Ansatz wird hervorgehoben, weil er die individuellen Lernvoraussetzungen der Kinder berücksichtigt, die Kommunikation in den Vordergrund stellt und ein Lernen ohne starre Vorgaben ermöglicht.
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