Bachelorarbeit, 2018
66 Seiten, Note: 2,0
Einleitung
Standards zur Beschreibung mathematischer Kompetenzen
Bedeutung mathematischer Vorläuferfähigkeiten
'Komm mit mir ins Zahlenland'
Grundkonzeption
Theoretische Hintergründe
Aufbau
Zahlenland
Bewohner
Zahlenlieder
Zahlenmärchen
Ablauf
Praxiserfahrungen
Sitzung 1
Sitzung 2
Sitzung 3
Sitzung 4
Sitzung 5
Sitzung 6
Sitzung 7
Sitzung 8
Sitzung 9
Sitzung 10
Kritik
Fazit
Die vorliegende Arbeit analysiert das mathematische Frühförderkonzept 'Komm mit mir ins Zahlenland' von Gerhard Friedrich, Viola de Galgóczy und Barbara Schindelhauer hinsichtlich seiner Eignung zur Förderung inhaltsbezogener Kompetenzen im Bereich 'Zahlen und Operationen' sowie seiner Praxistauglichkeit in Kindertageseinrichtungen.
Aufbau
Das Zahlenland besteht aus verschiedenen Zahlengärten, welche von den Zahlen Eins bis Zehn bewohnt werden. Die Form und Größe des Zahlengartens ist an seinen jeweiligen Bewohner angepasst. So ist der Garten der Eins kreisförmig, der Garten der Zwei stellt eine Ellipse dar, der Garten der Drei ist dreieckig und so weiter (vgl. ebd., S.9). Idealerweise ist der Garten der Zwei doppelt so groß wie der Garten der Eins et cetera, jedoch ist dies aus Platzgründen oft nicht realisierbar. Wichtig ist laut Friedrich, de Galgóczy und Schindelhauer nur, dass ,,die Größe der Gärten mit Größe der Zahlen zunimmt um möglichst konkrete Vorstellungen von den Eigenschaften der Zahlen zu entwickeln“ (Friedrich, de Galgóczy und Schindelhauer 2011, S.9).
In jedem Zahlengarten befinden sich ein bis zwei Zahlenhäuser, in denen die jeweiligen Zahlen leben. Bis zur Zahl Fünf steht nur ein Zahlenhaus in einem Garten, ab der Zahl Sechs gibt es bestenfalls Doppelhäuser (vgl. ebd., S.11). Auf den Zahlenhäusern sind Punkte, ähnlich wie auf einem Würfel, zu finden, welche die passende Zahl widerspiegeln. So werden ab der Zahl Sechs zwei Zahlenhäuser gebraucht, eines mit fünf und eines mit einem Punkt. Falls alternatives Material verwendet wird, kann auch mit einfachen Zahlenhäusern gearbeitet werden. Das Zahlenland-Konzept orientiert sich gemäß der 'Kraft der Fünf' an der Zahl Fünf. Die Zahl Fünf wird den Kindern als Orientierungshilfe vorgestellt, da sie diese immer vor Augen haben – in Form von fünf Finger und fünf Zehen (vgl. ebd., S.11). Durch das Aufteilen der Zahlen auf zwei Zahlenhäuser entstehen additive Zahlenkombinationen und den Kindern wird zusätzlich das Wissen über die Zerlegbarkeit von Zahlen vermittelt (vgl. ebd., S.11).
Einleitung: Diese Einleitung erläutert die Relevanz der vorschulischen mathematischen Bildung und definiert das Ziel der Arbeit, das Förderkonzept 'Komm mit mir ins Zahlenland' zu analysieren.
Standards zur Beschreibung mathematischer Kompetenzen: Hier werden mathematische Kernkompetenzen und deren Bedeutung im Vorschulalter sowie die verschiedenen Zahlaspekte erläutert.
Bedeutung mathematischer Vorläuferfähigkeiten: Dieses Kapitel stellt dar, warum eine mathematische Frühförderung für den späteren Schulerfolg entscheidend ist und welche Vorläuferfähigkeiten dabei wichtig sind.
'Komm mit mir ins Zahlenland': Es erfolgt eine detaillierte Vorstellung der Konzeption, der theoretischen Hintergründe sowie des strukturellen Aufbaus des Förderprogramms.
Praxiserfahrungen: Hier werden die Erfahrungen aus der zehnwöchigen praktischen Erprobung in einer Kindertagesstätte in Wuppertal detailliert und sitzungsweise dokumentiert.
Kritik: Dieser Abschnitt beleuchtet Schwachstellen des Programms, wie beispielsweise die Gestaltung der Märchen oder Anforderungen an die Räumlichkeiten, und diskutiert diese fachlich.
Fazit: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Einschätzung und Empfehlung des Konzepts für die mathematische Frühförderung in Vorschuleinrichtungen.
Mathematische Frühförderung, Zahlenland, Vorschulische Bildung, Zahlbegriff, Zahlen und Operationen, Mathematische Vorläuferfähigkeiten, Ganzheitliches Lernen, Inhaltsbezogene Kompetenzen, Zahlengarten, Zahlenhaus, Didaktik, Elementarpädagogik, Zahlenmärchen, Zahlenlieder, Praxisreflexion.
Die Arbeit analysiert das mathematische Frühförderkonzept 'Komm mit mir ins Zahlenland' von Gerhard Friedrich und Kollegen hinsichtlich seiner didaktischen Eignung und Alltagstauglichkeit in Kindertagesstätten.
Zentrale Themen sind die mathematische Bildung im Vorschulalter, der Aufbau mathematischer Kompetenzen (insbesondere 'Zahlen und Operationen'), sowie die Verknüpfung von kognitiven Inhalten mit Spiel, Bewegung und Musik.
Das Ziel ist es, zu prüfen, inwieweit das 'Zahlenland'-Konzept Kinder im Vorschulalter bei der Entwicklung mathematischer Vorläuferfähigkeiten unterstützt und wie es in der pädagogischen Praxis umgesetzt werden kann.
Die Arbeit kombiniert eine theoretische Fundierung durch Literaturstudien zur Mathematikdidaktik mit einer qualitativen, praxisorientierten Erprobung und Reflexion in Form einer zehnwöchigen Projektgruppe.
Der Hauptteil umfasst die detaillierte theoretische Beschreibung des Konzepts sowie eine ausführliche, sitzungsweise Dokumentation und kritische Analyse der praktischen Anwendung in einer Wuppertaler Kindertagesstätte.
Wichtige Begriffe sind mathematische Frühförderung, das 'Zahlenland'-Konzept, Vorläuferfähigkeiten, Zahlen und Operationen, Ganzheitlichkeit sowie die didaktische Analyse durch spielerische Methoden.
Da Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren die Welt stark emotional und magisch wahrnehmen, hilft die Personalisierung der Zahlen als lebendige Wesen dabei, abstrakte mathematische Konzepte konkret und greifbar zu machen.
Der Autor kritisiert unter anderem die teilweise zu langen und unzugänglichen Märchen, veraltete Spielideen sowie die hohen Anforderungen an die Räumlichkeiten für die Umsetzung bewegungsintensiver Spiele.
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