Bachelorarbeit, 2017
84 Seiten
1 Einleitung
2 Grundlagen des Wind- und Kitesurfens
2.1 Das Windsurfen
2.1.1 Die Entwicklung des Windsurfens
2.1.2 Das Sportgerät
2.1.3 Funktionsweise des Windsurfens
2.2 Das Kitesurfen
2.2.1 Die Entwicklung des Kitesurfens
2.2.2 Das Sportgerät
2.2.3 Funktionsweise des Kitesurfens
3 Ein Vergleich von Windsurfen und Kitesurfen
3.1 Material und Ausrüstung
3.2 Methodik und Didaktik von Wind- und Kitesurfkursen
3.2.1 Schwierigkeiten und Kursdauer
3.2.2 Kostenbetrachtung von Kursen
3.3 Sicherheit und Verletzungsrisiken
3.3.1 Sicherheit und Verletzungsrisiken bei Windsurfern
3.3.2 Sicherheit und Verletzungsrisiken bei Kitesurfern
3.4 Statistische Zahlen zu Kite- und Surfsportlern
3.5 Vielseitigkeit der Surfsportarten
3.6 Ausübungsorte und Naturschutz
3.7 Umsatz- und Verkaufszahlen der Hersteller
3.8 Wind- und Kitesurfen, Trends mit 20 Jahren Abstand
4 Umfrage zum Wind- und Kitesurfen: Methodik
5 Auswertung des Fragebogens
5.1 Materialbesitz und Kosten im Vergleich
5.2 Die Surfsportarten und ihre Zielgruppen
6 Die gegenseitige Akzeptanz von Kite- und Windsurfern
7 Verletzungs-Statistik zu Kite- und Windsurfern
8 Vor- und Nachteile von Kitesurfen und Windsurfen
8.1 Gegenüberstellung der Vor- und Nachteile
8.2 Auswertung zur Kernfragestellung „Kitesurfen vs. Windsurfen“
8.3 Auswertung der Freitext-Einträge im Fragebogen
9 Prognosen von Funktionsträgern
10 Fazit: Windsurfen wird nicht verschwinden
Die vorliegende Arbeit untersucht das Verhältnis zwischen Windsurfen und Kitesurfen mit dem Ziel, eine wissenschaftlich fundierte Prognose darüber zu erstellen, ob das Kitesurfen das Windsurfen in Zukunft verdrängen wird.
3.1 Material und Ausrüstung
Vergleicht man die Ausrüstung beider Sportarten, zeigt sich, dass für das Windsurfen deutlich mehr Material benötigt wird. Die benötigten Komponenten sind hierbei Mast (mit Extension und Mastfuß), Segel, Trapez, Gabelbaum und das Board. Im Vergleich dazu benötigt der Kitesurfer lediglich seinen Kite, die Bar und das Board. Der Kite erhält seine Form durch Luft, welche in die Tube bzw. die Struts gepumpt wird. Das Rigg des Windsurfers braucht dagegen einen Mast und einen Gabelbaum, um das Segel in die gewünschte Form zu bringen. Der durchschnittliche Kitesurfer benötigt zwei Kitegrößen und kann damit einen sehr großen Windbereich abdecken. Beispielsweise hat ein 80 kg schwerer Mann mit einem 8 qm- und einem 12 qm-Kite und einem gängigen Bidirectional einen Aktionsspielraum von 15-32 Knoten. Mit diesem Material kann er als fortgeschrittener Fahrer sowohl im Flachwasser als auch in der Welle angemessen fahren. Die Situation beim Windsurfen ist im Vergleich dazu komplexer, was im folgenden Absatz beschrieben wird.
Die folgenden Überlegungen resultieren aus Gesprächen mit anderen Windsurfern und eigener Erfahrung. Sie variieren abhängig vom Könnensstand und den Bedingungen. Sie geben nur ein Beispiel, um den komplexeren Materialbedarf eines Windsurfers darzustellen. Ein Windsurfer mit einem ähnlichen Gewicht benötigt, um bei 15 Knoten fahren zu können, ein 7,5 qm-Segel, dieses wird aber ab 22 Knoten zu groß sein. Die nächste Größe wäre dann ein 6-qm-Segel, das jedoch ab 25 Knoten an seinem Limit wäre. Im Bereich zwischen 25 und 32 Knoten würde der Windsurfer nochmal zwei verschiedene Segel benötigen. Hinzu kommen neben vier Segeln auch die entsprechenden Masten. Der Mast eines 4,5 qm-Segels wird nicht zu einem 7,5 qm-Segel passen. Erschwerend kommt hinzu, dass sich ein normales Freerideboard nur schwer für die Welle eignet, ein reines Waveboard hingegen ist nicht kompatibel mit einem 7,5-qm-Segel, welches zwangsläufig in einem Revier ohne viel Welle zum Einsatz kommt.
1 Einleitung: Die Einleitung führt in die aktuelle Situation der Wassersportarten in Deutschland ein und formuliert die Forschungsfrage bezüglich einer möglichen Verdrängung des Windsurfens durch das Kitesurfen.
2 Grundlagen des Wind- und Kitesurfens: Dieses Kapitel vermittelt technisches Basiswissen zu Material, Entwicklung und Funktionsweise von Wind- und Kitesurfen als Grundlage für die spätere Analyse.
3 Ein Vergleich von Windsurfen und Kitesurfen: Hier werden die Disziplinen hinsichtlich Ausrüstung, Schulung, Sicherheit, Statistik, Vielseitigkeit, Naturschutz und wirtschaftlicher Kennzahlen gegenübergestellt.
4 Umfrage zum Wind- und Kitesurfen: Methodik: Beschreibung der methodischen Vorgehensweise bei der konzipierten Online-Umfrage, einschließlich der Zielgruppendefinition und der verwendeten Fragetypen.
5 Auswertung des Fragebogens: Darstellung der Umfrageergebnisse zu Materialbesitz, Kosten und der Wahrnehmung der Zielgruppen.
6 Die gegenseitige Akzeptanz von Kite- und Windsurfern: Analyse des sozialen Verhältnisses zwischen den beiden Sportlergruppen, um potenzielle Konfliktpotenziale zu identifizieren.
7 Verletzungs-Statistik zu Kite- und Windsurfern: Gegenüberstellung der Sicherheitsrisiken und Verletzungsprofile basierend auf Fachstudien und subjektiver Wahrnehmung der Sportler.
8 Vor- und Nachteile von Kitesurfen und Windsurfen: Synthese der Argumente für und gegen beide Sportarten und Auswertung der Frage nach einem Umstiegspotenzial.
9 Prognosen von Funktionsträgern: Einbindung von Expertenmeinungen aus der Verbands- und Branchenwelt zur zukünftigen Entwicklung beider Sportarten.
10 Fazit: Windsurfen wird nicht verschwinden: Zusammenfassende Beantwortung der Forschungsfrage mit dem Ergebnis, dass beide Sportarten nebeneinander existieren werden.
Windsurfen, Kitesurfen, Wassersport, Materialaufwand, Trendsport, Verletzungsrisiko, VDWS, Materialkosten, Sportwissenschaft, empirische Studie, Ausrüstung, Freizeitverhalten, Prognose, Sportmarktanalyse, Zielgruppenanalyse
Die Arbeit untersucht das Konkurrenzverhältnis zwischen den beiden Wassersportarten Windsurfen und Kitesurfen und analysiert, ob eine Verdrängung des etablierten Windsurfens durch das jüngere Kitesurfen zu erwarten ist.
Die Analyse umfasst neben dem Materialbedarf und den entstehenden Kosten auch Sicherheitsaspekte, Lernmethodiken, die mediale Präsenz sowie die demografische Struktur der Sportler.
Das Ziel ist eine wissenschaftlich fundierte Prognose zur zukünftigen Entwicklung der beiden Sportarten, basierend auf einer Kombination aus Literaturrecherche und empirischer Datenhebung.
Der Autor führt eine explorative Studie durch, die primär auf einer webbasierten Fragebogenuntersuchung basiert, deren Ergebnisse statistisch ausgewertet und mit Expertenstatements kontrastiert werden.
Im Hauptteil erfolgen detaillierte Vergleiche zu technischer Ausrüstung, Schulungsangeboten, Unfallstatistiken, Marktanteilen der Hersteller sowie der sozialen Akzeptanz zwischen Wind- und Kitesurfern.
Wichtige Begriffe sind Windsurfen, Kitesurfen, Trendsport, Verletzungsrisiken, Materialtransport, Sportstättennutzung, Lernkurve und Marktprognosen.
Der Autor zeigt auf, dass der wesentlich einfachere Transport und die geringere Sperrigkeit des Kitesurf-Equipments ein entscheidendes Argument für die wachsende Beliebtheit dieser Sportart darstellen.
Das Fazit der Arbeit lautet, dass das Windsurfen aufgrund seiner Eignung für breite Zielgruppen – wie Schulklassen und Familien – nicht verschwinden wird, sondern beide Sportarten in Zukunft koexistieren werden.
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